Söldnerklingen

Banditen und Bestien, Monster und Meuchelmörder - sei ein Jäger, Kämpfer, Kriegsherr, Schwurgeber. Steige auf, meistere Magie und schare Diener und Gefolgsleute um dich!
 
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 [Sommer-Eiländer|Waldläufer] Jayan Silberbaum [fertig]

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AutorNachricht
Jayan Silberbaum
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Anzahl der Beiträge : 111
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BeitragThema: [Sommer-Eiländer|Waldläufer] Jayan Silberbaum [fertig]   Sa Nov 26, 2011 10:37 pm

Steckbrief


"Fürchtest du dich...? Wenn nicht, dann solltest du es jetzt tun..."
-Jayan zu einem ehemaligen Gefährten, der ihn verriet.

"Heute Nacht reiten wir nicht in den Sieg oder ins Verderben... Heute Nacht werden wir unser Schicksal in die Hand nehmen..."
-Jayan zu einem Rekrut während einer Schlacht im fernen Osten


Grundsätzliches






Vorname: Jayan, ein Name, dessen Ursprung unbekannt ist. Dieser Name Wurde dem Herren aus reiner Laune seiner Eltern heraus gegeben und ist daher wohl wahr reiner Fantasie entsprungen. Allgemein bekannt ist Jayan jedoch unter dem Namen "Streicher", da er seine wahre Abstammung nicht offenbaren will und die Menschen mittlereweile nahezu alles über ihn vergessen haben.

Name: Silberbaum, der Nachname des Mannes und zeitgleich ein Symbol seiner edlen Abstammung, die er selbst mittlereweile nichtmehr preisgibt.

Nationalität: Sommer-Eiländer

Geschlecht: Männlich

Alter: 45 Jahre alt

Größe (in m): 1,98m

Gewicht (in kg): stattliche 90kg

Aussehen:

Jayan ist ein Mann, dessen Äußeres sich in all der Zeit merklich gewandelt hat. Während er einst kurzes Haar getragen hat, trägt er nun Schulterlanges, Stufenweise geschnittenes Haar, welche von Natur aus stets gewellt sind und dunkelbraun von der FArbe her sind. Dabei sehen sie meist recht fettig, verklebt und schmutzig aus, wie sein ganzes Erscheinungsbild, was von seinen stetigen Reisen kommt und der Tatsache, dass man sich eben in der freien Umgebung nicht oft waschen kann. Seine recht gewöhnliche Stirn ist selten mit großartigen Haarsträhnen belegt, wodurch sie stets frei steht. An die Stirn grenzen die dunkelbraunen Augenbrauen des Mannes, die recht fein in dem Gesicht sitzen und an die Form der Augenhöhlen angepasst sind. Direkt darunter sitzen die hellblauen Augen des Mannes, die scheinbar keinen Schutz vor dem Lesen der Gedanken dahinter bieten. Seine Nase verläuft wie eine gewöhnliche Dreiecksnase und ist keineswegs zu Groß, ebenso wenig zu klein sondern passt genau in das Erscheinungsbild von Jayan. Einige Zentimeter darunter sitzt sein Mund, der von feinen Lippen gezeichnet ist und einen leichten Roseton besitzt. Vollkommen von Bart umgebeten, ziert eben jener nicht nur Jayans Mund, sondern auch die Unterkanten seines gesichts. Auf seinen Wangen sitzt nur leichter Bart.
Sein großer, scheinbar sperriger Körper ist gut durchtrainiert und exzellent auf die Bedingungen von Jayans Leben angepasst. Er hat die nötigen Muskeln in den Armen, seinen Bogen mit einer Zugkraft von fast 120 Pfund zu ziehen. Auch seinen Anderthalbhänder kann er mühelos schwingen und somit unzählige Feinde Niederstrecken. Das macht seine Arme muskulös, was sich auch auf seine Bauchmuskeln auswirkt. Er hat zwar nicht das typische Merkmal starker Bauchmuskeln, aber man sieht schon das er über eine ausgesprochen gute Muskulatur verfügt. Seinen Körper zieren keinerlei arben, was mitunter an seinen Heilkünsten liegt. Auch seine Beine sind muskulös und ermöglichen ihm dadurch eine schnelle und präzise Bewegung.

Kleidungstechnisch kann man bei Jayan seine beiden Gewandungen durchaus auflisten.

Jayan trägt als Streicher recht schäbige Kleidung, die sowohl äußerlich, als auch innerlich bereits recht abgenutzt ist, aber dennoch seinen Zweck erfüllen. So trägt er ein braunes Hemd als Unterbekleidung, welches aus schlichter, aber wärmender Wolle ist. Darüber trägt er dann eine Ledertunika, die ihm bis an die Kniescheiben reicht, aber wiederrum nur ganz kurze Arme hat, welche seine Schultern und einen kleinen Teil seiner Oberarme Bedecken. Diese besteht aus dunkelbraunem Wildleder und ist bereits nach an manchen Stellen zu Rohleder abgeschürft. Darüber wiederrum träg er einen schwarzen Wollmantel, welcher ihn vollkommen bedeckt. Gehalten wird das alles von einem schwarzen Ledergürtel mit einer Messingfarbenen Schnalle und einem Beschlag aus messing an der Spitze. An eben diesem ist auch die Schwertscheide befestigt. Dazu trägt er dann meist einen dunklen Umhang zum Schnüren, der wiederrum aus Wolle ist und das wohl neuste Kleidungsstück des Mannes ist. Seine rechte Hand bedeckt ein Handschuh, dessen Finger ungefähr in der Mitte geteilt wurden, so das Jayans Finegr an diesen Stellen frei sind. An Beinbekleidung trägt er eine schlichte, dunkle, braun-schwarze Hose aus Leinen, die am Ende von seinen schwarzen Stulpenstiefeln bedeckt ist. Diese haben eine dicke Ledersohle, die mit leichten Riffelungen bearbeitet wurde und so rutschfest gemacht wurden. Ausserdem trägt er, wie bei jeder seiner Gewandungen einen Sack auf dem Rücken, der ihm als Rucksack dient und direkt am Köcher festgemacht ist. Darin trägt eigendlich immer seine Zweitgewandung, Proviant, Geld und vorallem kleinere Beutel mit allerlei Kräutern darin. Auch seine Pfeife transportiert er darin mit sich.




Seine zweite GEwandung unterscheidet sich in den Details von seinem Outfit als Streicher. Ledertunika und Stiefel sind dieselben wie als Streicher, doch in dieser Gewandung trägt er unter seiner Ledertunika ein blaues Hemd, worüber er ein schlichtes Kettenhemd trägt, welches jedoch kurzärmlig ist und dadurch nur den Oberkörper und ein Stück der Arme deckt. Gehalten wird alles, also Tunika, Kettenhemd und Hemd, von einem langen, braunem Ledergürtel der durchgehend gelocht ist und so auf alle Größen anpassbar ist. Darüber, also über der Ledertunika, trägt er einen grün-braunen Ledermantel, der mittlereweile durch das Wetter so strapaziert wurde, dass es mehr grünlich als braun wirkt. An den Unterarmen trägt er dann, über dem Mantel, braune Lederarmschienen, die seinen Unterarm vor Schlägen darauf schützt, ebenso wie sie die Schüße seiner Bogens mildern, da ihn so die Sehne dort definitiv nichtmehr beißt. Auch seinen rechten Handschuh trägt er dann wieder. Darüber trägt er dann einen langen Umhang aus einem Woll-Leinen Mix, der sowohl wärmend, als auch leicht zu tragen ist. Gehalten wird dieser von einer Blattbrosche, die eines der wenigen Andenken an seine Heimat ist. An den Beinen trägt der Mann dann eine dunkelgraue Hose, die ihn ebenfalls vor Kälte schützen soll.


Persönlichkeit






Euer Charakter beschreibt sich selbst mit 7 Eigenschaften/Worten:
-Schweigsam
Jayan ist ein ruhiger Mensch, der nicht allzuviel spricht. Er wechselt die nötigsten Worte mit anderen und zieht sich dann meist zurück aus der Menschenmenge, dient also eher als stiller Beobachter und harter Kritiker.

-Ehrenhaft
Jayan ist kein Mensch, der sich mit hinterlistigsten Mitteln einen Sieg erringt. Er geht den harten Weg, um später das Gefühl zu haben, dass seine errungenschaft verdient ist und dies dann auch wirklich sagen kann.

-Hart
Jayan ist kein Mensch, der sich großartig damit befasst, jemanden zu schonen. Er sagt seine ehrliche, harte Meinung und bleibt auch so sonst recht hart was das schließen von Entscheidungen angeht.

-Ernst
Wenn es drauf ankommt, ist Jayan ein Anführer und Leiter. Gezeichnet von seinen Erfahrungen bleibt Jayan dementsprechend ernst in den unterschiedlichsten Situationen und bevorzugt es, wenn seine gegenüber ebenfalls bei der Sache bleiben und mit dem nötigen Ernst an die Sache rangehen.

-Bedacht
So hart und Ernst er auch sein mag, bedenkt Jayan seine Worte und gibt nur Preis, was nötig ist und erforderlich scheint. So würde er bei einer Diskussion über das nächste Vorgehen nie irrsinnig irgendwelche Vorschläge machen, sondern darüber nachdenken, was wirklich vorteilhaft ist.

-nachdenklich
Wenn der Waldläufer etwas macht, dann ist es nachdenken. Er sitzt meist still irgendwo rum und grübelt über die unterschiedlichsten Dinge. Seien es nun vorgehensweisen, erlebte ereignisse oder Entscheidungen der anderen, über alles zerbricht er sich den Kopf.

-realistisch
Optimisten und Pessimisten, all diejenigen sind es, die sich auf ihre Seite der Beobachtung stellen. Jayan hingegen gehört zu den Realisten - er gehört also zu den belehrten Optimisten und Pessimisten dieser Welt, die wissen wann es nötig ist was zutun.


Jemand anders (wer?) beschreibt euren Charakter mit 7 Eigenschaften/Worten:
-Geheimnissvoll
Man würde Jayan in der öffentlichkeit nie als Mensch der Welt bezeichnen. Er ist zwar viel auf Reisen, aber trotzdem halten die Menschen ihn nie für einen großen Redner und Anführer, sondern für einen Menschen, vor dem man sich in Acht nehmen sollte, was aus reiner Angst vor ihm resultiert, da kaum jemand ihn kennt.

-Respektvoll
Adelsmänner und Ehrenleute, die seine Dienste bereits in Anspruch nahmen, loben den schweigsamen Mann in größtem Ton, da er ein höflicher und respektvoller Mann ist, der weiß wie man sich vor anderen zu benehmen hat. So zählt er zu gern gesehener Gesellschaft bei höheren Tieren.

-Hilfsbereit
So einschüchternd und finster Streicher auch wirkt, so ist er dennoch ein herzensguter Kerl. Er hilft den Leuten, die Hilfe benötigen, also Leuten wie Bettlern, in Not geratene Frauen und Kinder die Hilfe benötigen. Er ist quasi ein kleiner "Held der Armen und Hilflosen", auch wenn er es nie offen zeigen würde.

-Zuverlässig
Viele halten den streunenden Waldläufer für eine Zumutung für die Menschheit. Er gilt bei denen, die seine Dienste noch nicht in Anspruch genommen haben, als vollkommen unzuverlässiger und unangenehmer Zeitgenosse, doch jeder, der ihn schon einmal gekauft hat, flüstert unter vorgehaltener Hand andere Dinge. Dort heißt es nämlich, dass er seine Mission erst dann wirklich als Beendet sieht, wenn der Klient ihn vollständig entlohnt oder aber, wenn seine Aufgabe auch wirklich vollbracht wurde.

Das große Ziel:"Ich habe kein Ziel, keines für das es sich wirklich zu leben lohnt. Ich will lediglich jeden Winkel unserer Erde kennenlernen." - Aussage Streichers auf eine Frage hin, die ihm ein Lehnsherr stellte, nachdem Streicher eine Mission für ihn übernahm

"Mein Ziel? Ich habe keines das man sich auf die brust nähen kann. Ich will kein Held sein, ebenso wenig möchte ich der Beste in irgendetwas sein. Ich möchte lediglich mein Leben frei von allen Regeln und Sklavereien leben." - Jayan auf eine Frage hin, die ihm gestellt wurde, während er in der Gemeinschaft einer Söldnertruppe arbeitete






Ausrüstung/ Bewaffnung/ Talente






Hauptwaffe: Kriegsbogen
Jayan trägt einen wuchtigen, aus extrem biegsamen und belastbarem Holz gebauten Bogen, den er schon jahrelang hat. Es ist die einzige Waffe, die er seit Anbeginn seiner Kriegerkarriere oftmals wechseln musste, da seine Zugkraft immer stärker Wurde und viele Bögen schon in seiner Hand zerbrochen sind. Dieser Bogen jedoch ist mittlereweile mit der höchsten Kunst des Bogenmachens erstellt worden und lässt sich daher Problem auf 120 bis 130 Pfund ziehen. Dadurch erhält er eine Stärke, die selbst Eisenrüstungen punktuell durchbohren Kann und gegen die kein Kettenhemd mehr sicher ist. Aufgrund seiner Stärke ist er auch auf einige Dutzend Meter nützlich, das weiteste was Jayan bisher geschoßen hat waren rund 700 Meter. Vom Typ her ist dieser Bogen einem Recurvebogen. Dadurch geht keine Kraft mehr bei einem Schuß sinnlos verloren, was die unheimliche Stärke und Schußweite der Pfeile ermöglicht. Der Bogen hat gespannt eine insgesamtlänge von rund 1,3m, ungespannt daher also in etwa 1,5m.
An Pfeilen trägt Jayan stets 20 Stück in seinem Köcher mit, die aus extrem leichtem Holz sind, mit einer dünnen Titanium legierung, wodurch sie mehrmals nutzbar sind. Eine Spitze haben diese Pfeile nicht wie üblich, sondern der Pfeil ist vom Holz her so nach vorne abgespitzt, dass er durch die Titaniumlegierung udn der Spitze sich das Gewicht für ein solches gespart hat. Dazu kommt, dass die Pfeile weiß gefiedert sind.

Nebenwaffe: Anderthalbhänder
Jayan besitzt ein Schwert, welches er sich einst anfertigen ließ, nachdem er seinen Ort verlassen hat. Das Schwert selbst ist daher eine speziell an Jayan angepasste Waffe, die auch dementsprechend ausgebleit ist. Ihr Schwerpunkt liegt genau oberhalb der Parierstange, wodurch diese Waffe für ihn wie eine Feder in der Hand liegt. durch die Spezialanfertigung wurden auch Anfertigungstechnicken angewandt, die man für gewöhnlich nie nutzen würde - zumindest nicht freiwillig.
Und da fängt es bei dem Griff schon an. Die Ausbleiung unterhalb des Griffstücks ist nur drei centimeter lang und keine Zwei centimeter Breit, wodurch es das Gewicht in der Hand nur leicht verlagert wird. Am Griff selbst wurde ein stahlring dafür eingebaut, der ebenfalls als Ausbleiungsstück dient, aber auch als abgerenzung für die beiden Hände. So liegt Jayans Hand nie auf der Anderen und er erzeugt einen optimalen Halt in der Schwertführung. Umwickelt ist der Griff mit grünlichem Leder, der extra von ihm selbst gesammelt wurde. Dann kommt der recht eigene Bereich der Klinge, die Parierstange. Anders als bei anderen Waffen ist diese nicht überladen mit unnötigen Einkerbungen und Schmuckstücken. Einzig der kleine, eingearbeitete Messingring gibt der Waffe einen Hauch von Prunk. Dann kommt das wichtigste an der Waffe: die Klinge. Von den gesamten 1,2m nimmt die Klinge selbst schon 91,5cm ein und ermöglich dadurch eine recht hohe Reichweite. Auch sie ist vollkommen schlicht gehalten, aber für den Kampf umso praktischr, denn die knapp 2,5kg der Waffe, gepaart mit Jayans Körperkraft ermöglichen es ihm, selbst Holzschilde, die nicht mit Eisen beschlagen sind, mit einigen Hieben darauf zu Spalten. Da will man vom Abschlagen eines ungeschützten Kopfes garnicht reden. Es ist eine Waffe, die Jayan mit seinem Leben als Waldläufer und Söldner verbindet. Umso wichtiger ist sie ihm und umso gefplegter ist sie auch.

Rüstung/ Kleidung:
Spoiler:
 

Talente/Magie
Heilung (4p)
Wechselhäuter und Gestaltwandler (3p)

Sonstige Ausrüstung:
Jayan trägt ein kleines, ungefähr 20cm langes Messer mit sich, welches in seinem Stiefel versteckt ist. Das Messer ist Handlich, recht gut verarbeitet und scharf, wie es sich für ein Messer gehört. Es stellte eine letzte Verteidigung dar, sollte er einmal entwaffnet werden und ihm dazu noch die Pfeile ausgehen. Ansonsten trägt er es eher um Kräuter und Pflanzen zu durchtrennen, damit diese nicht die wichtigsten Eigenschaften verlieren. Ebenso nutzt er das Messer für das Häuten und durchtrennen von Tierhäuten... Ok, eigendlich benutzt er das Messer für all seine Hobbys, Talente und Alltagssituationen.

Ausserdem trägt Jayan ein besonderes Rufhorn, welches nur wenige Centimeter groß ist und mit drei Runen geprägt ist. Diese Runen ergeben zusammen gelesen den Ausruf "Wechselhäuter, Freundes beschwörung", einzeln gelesen jedoch nur "Wechselhäuter"; "Freund" und "Herbeirufen". Das Horn ist aus dem Holz eines uralten Baumes mit silberner Maserung geschnitzt und angefertigt, was den Wert des Gegenstands allein schon in einen kleinen Schatz macht.

Ausserdem trägt Jayan die übliche Ausrüstung dabei: einen kleinen Kochtopf, ein paar getrockneter Gewürze, ein wenig Tabakkraut, ein kleines Netz, welches er als Hängematte nutzt sowie seine hölzerne Pfeife.

Reittier, falls vorhanden
Reittier:
Brego

Brego, Jayans treuer Begleiter seit einigen Jahren, ist ein Warmblüter und harter Kämpfer. Wie man sieht, also ein Pferd durch und Durch, ein Hengst von einem Pferd! Viele Gefahren haben die Beiden durchstanden und durch Jayans Fähigkeit der Wechselhäuter haben die Beiden sogar ein noch engeres Verhältniss, durch welches der Mann sein Pferd problemlos allein ziehen lassen kann. Brego kommt immer wieder! Das Muskulöse Tier trägt neben einem edlen Sattel, den sein einstiger Herr ihm gegeben hat, auch einen Kopfschutz aus brüniertem Stahl, der das Tier vor Schlägen auf den Kopf schützen soll. An der rechten Seite des Sattel hängt bei langem Ritt meist Jayans Rückentasche und Köcher.

Begleittier:
Terra

Terra ist ein Falke, wie man ihn für gewöhnlich immer sieht. Sein braun-weißes Gefieder hebt sich zwar vom Horizont ab, gibt ihm jedoch in Bodennähe und besonders im Wald einen kleinen Tarnbonus. Die Ungeheure Geschwindigkeit mit der ein Falke sich auf eine Beute stürzt ist auch Terra gegeben - nicht umsonst ist er Jayans Helfer im Kampf. Aber nicht nur das, für Jayan ist er auch ein Freund, der Aufgaben erfüllt, für die normale Boten normalerweise Tage bräuchten, ebenso wie Spione. Aufgrund seiner großen Entfernung zu Jayan ist er jedoch nur durch die Spezielle Flöte von Jayan herbei zu bekommen und selbst dann dauert es noch einige Minuten, bis er da ist - je nachdem wie weit weg natürlich umso länger.






Lebenslauf







Übersicht:

Wer mit dem Winde geht, den Segnen die Flügel
    45 Jahre liegt dieses Ereignis nun zurück: Jayan wurde als Sohn einer Drachenfahrerin und eines Sommereiländers geboren. Seine Mutter starb während dieser Tortur, schenkte ihm aber noch seinen Name. Daher wurde er als Sohn eines edlen Mannes der Sommereilande auch dort aufgenommen und groß gezogen.



Glänzende Dinge sind nicht immer Gold...
    39 Jahre sind es nun schon... Das erste Schwert des Mannes, welches er in Händen hielt, wog keine 1,5kg und diente rein zu Trainingszwecken. Sein Vater, ein Begnandeter Krieger, übernahm höchstpersönlich die Ausbildung des jungen Jayan. Keine 3 Jahre später begann dann auch sein Bogentraining, in dem er sich als besser erwies.



...denn rot Schimmert, was von Flammen erzürnt.
    Die Silberbaum-Familie lebte seit jeher in zwei großen, simplen Herrenhäusern. Sie galten als schönste Exemplare der Holzbaukunst, schlicht und prunklos, aber dennoch von einer majestätischen Kraft umgeben. Dies hielt sich bis zu jenem Tag, an dem ein Feuer ausbrach, auch so. Jayan war gerade auf der Jagd und gerade dabei, das Alter eines Schildknappen zu erreichen, als er zurück kam und das Haus in Flammen stehen sah. Er eilte ehrein um seinen Vater zu suchen, doch das einzige was er fand war die kleine Truhe seines Vaters, in dem er seine alte Gewandung verstaute. Jayan ergriff die Truhe, zog sie heraus und sank kurz darauf in eine zweitägige Ohnmacht. Von seiner Rauchvergiftung kuriert bekamn er dann einige Zeit danach von dem Ableben seines Vaters in Kentniss gesetzt.



Wo die Blätter fallen, da beginnt der Wald zu leben
    Einen Monat nach seiner Genesung suchte Jayan abermals den Ort des Brandes auf. In den Überresten des Hauses fand er nichtmehr viel, lediglich einen Ledernen Beutel, die halb geschmolzene Klinge seines Vaters und seinen Schmuckkasten. In eben jener fand Jayan seines Vaters Ring, einen Silberring mit einem grünen Smaragd. Vorsichtig zog er eben jenen Ring über seinen Finger, musste aber eingestehen das er noch zu groß für ihn war. Daher nahm er die alte Silberkette und hing sich den Ring um den Hals. "Vater... von nun an soll nichts den Namen der Silberbaum-Familie weiterführen... Ruhe in Frieden..." Mit diesen Worten trat er aus den Trümmern und steckte die verzogene Waffe seines alten Herrn in das Grab vor dem Haus. Dann wartete er auf den Anbruch der Nacht. Als alle im Haus des Dorfheilers schliefen, stahl sich Jayan davon, nahm die notwendigsten Sachen mit und begann seine große Reise - und ein neues Leben.


Von Menschen, Tieren und Pflanzen...
    Jayan gewöhnte sich rasch an sein neues Leben. Sommereiländer waren für gewöhnlich immer schon Jäger gewesen, daher besaß Jayan von Natur aus diese Kunst schon, denn auch sein Vater hatte nie damit gezögert ihm das Geheimniss der Jagd beizubringen. So konnte Jayan seine Künste jedoch unter Beweis stellen. Und sie sogar beachtlich verbessern. Er lernte, wie er seine Bewegungen setzen musste, um möglichst wenig Geräusche zu machen, wusste, wie er sich verstecken musste, um den wenigsten Tieren aufzufallen. Daher kam es, das Jayan in den ersten Fünf Jahren seines heimlosen Lebens schnell besser wurde und seinen Lebensunterhalt mit Pfeil und Bogen jagte. Die Abfallprodukte, also Pelz und Leder, verkaufte er in den Dörfern, an denen er vorbei kam. Doch irgendwann zog ihn das Fernweh. Er wollte andere Länder sehen, seine Künste verfeinern, neues Lernen. Und so kam es, das der junge Jäger in einem kleinen Dorf an der Küste von einem Herren angesprochen wurde. Dieser wollte ihn mit in die Graulande nehmen, um ihn als Leibwächter zu nutzen, der ihn vor den Plünderern schützen sollte. Als Gegenleistung würde er ihm dafür eine Kunst beibringen, die er ganz stolz "Tierkontrolle" nannte. Jayan willigte ein und besorgte sich in dem kleinen Ort noch Utensilien, die er brauchen könnte. So kam er zu seinem ersten Schwert, welches sowohl leicht, als auch scharf war - aber nur von minderer Qualität, was der Preis zeigte. Dennoch benötigte er ein Schwert. Mit einem Vorrat an Pfeilen, dem neuen Schwert und Proviant für unterwegs ging die Fahrt zu den Graulande los...



...und von Barbaren, Schicksalen und Berufungen.
    Während ihrer Fahrt über das Meer an die Küsten der Graulande begann der Klient des Jägers bereits mit dem Unterricht. Er zeigte ihm, wie man seine Kräfte sammeln musste, um den Geist des Tiers zu berühren und zu beeinflußen. Jayan zeigte sich durch seine Kenntnisse über die Tierwelt bereits als rascher und guter Schüler, der kurz darauf auch das Geheimniss des Handelsschiffs heraus fand. Es waren Händler, die Tiere verkauften und daher auch diese Kunst besitzen mussten. Und aus Angst über ihre Tiere brauchten sie Leibwächter - wodurch Jayan nur einer von vielen war. Allerdings fiel ihm auf, dass die meisten anderen Leibwächter schlichte Schwert- und Axtkämpfer waren und er der einzige Schütze war. Böse am Grübeln begann er dann, während seiner vermeindlichen Freizeit in der er nicht die Kunst der Wechselhäuter lernte, seine Fähigkeiten imd Training mit den anwesenden Schwert- und Axtkämpfer zu trainieren. Sie wurden rasch Freunde, die ihre Klingen zum Spaß und zum Training kreuzten. Doch dann kam schon der Tag, an dem es hieß Arbeiten. Das Schiff legte in der Hafenstadt an und sobald die Tiere allesamt bereit waren, ging es los. in einer geschloßenen Karawane zogen die Händler dann mit ihren Leibwächtern los. Es dauerte nicht lange, in der Nacht des ersten Tages, als die Karawane bereits angegriffen wurde. Jayan hatte zu dieser Zeit bereits Nachtwache gehalten und lag in seiner Hängematte, als plötzlich der tiefe Klang mehrerer Hörner erklang. Rasch war er wach und kampfbereit. Und da traten die Barbaren auch schon ins Licht der Lagerfeuer. Versteckt im Schatten begann Jayan seine Feinde zu beschießen, während seine Kameraden die Front bildeten. Es schien einige Zeit so, als würden die Verteidiger gleichauf sein mit ihren kriegerischen Feinden. doch die Entscheidende Wende kam, als aus dem Gebüsch hinter der Front eine kleine Gruppe weiterer Feinde kam. Jayan, dessen Pfeilvorrat langsam zu neige ging, eilte seinen Freunden mit den Künsten des Schwertes zu Hilfe und begann die feindlichen Truppen ebenfalls frontal anzugreifen. Doch die Niederlage schien gewiss, bis Jayan eine Idee kam... er stahl sich aus der Schlacht und kam mit einer Hand voll Händler wieder zurück. Gemeinsam nutzten sie ihre Fähigkeiten der Wechselhäuter, um die gemeineren Tiere wie Stiere, Raubkatzen und Schlangen zu Kontrollieren. Als die Händler bereit waren öffnete Jayan die Käfige der Tiere, welche ihre Angreiffer begannen zu dezimieren. Und schnell wendete sich das Blatt zum guten und die Barbaren verschwanden. Und so begann Jayans Ruf zu wachsen. Erfolgreich eskortierten sie die Händler in ihren Zielort.. und nachdem Jayan die wichtigsten Fähigkeiten des Wechselhäuters gelernt hatte, verabschiedete er sich von seiner Truppe und begann eine lange Reise durch die Länder der Welt...



Von Nomaden, Kriegern und Namenlosen
    So begann Jayan sein Leben als Wanderer. Er durchreiste die Ländereien der Graulande, schritt bis zur Grenze der Kartographen und verdingte sich als Söldner. Seinen Lebensunterhalt sammelte er also über verschiedenste Dienste. Jahrelang durchreiste er die Länder, prägte sich ein wo was war, wie er schneller von hier nach da kam... Und wurde schon bald in allen Winkeln den Kontinents bekannt. Sein Ruf eilte ihm oft voraus, ebenso wie seine Fähigkeiten seinem Können immer weiter einen Sprung entflohen und so steigerten sich beide. Er wurde ein immer besserer Schütze und schoß seine Beute mit tödlicher Präzision und Kraft. So ging es viele Jahre lang, bis Jayan einen Auftrag erhielt, der sein Leben verändern sollte. Er solltemit einer Gruppe Krieger einen Drachen auf den Bergen jagen. Er tat dies auch als Leiter der Truppe. Doch was dann geschah, war unglaublich. Er erfuhr von einem Krieger unter seiner Führung, dass es ein paar Leute in der Truppe gab, die damals schon seinen Tod gewollt hätten, ebenso wie den seines Vaters und deswegen ihr Herrenhaus abgebrannt haben. Jayan, der von alledem innerlich erschüttert wurde, spielte mit dem Gedanken alles abzubrechen und zu fliehen, doch fand er bald einen anderen Weg - der Kampf mit dem Drachen begann und eigendlich hätten die Krieger gewinnen können, doch Jayan machte einen absichtlichen Fehler und stürzte mit dem Drachen in die Tiefe. Ein verhängnissvoller Fehler wie sich rausstellte, denn dabei zerbrach der Bogen des Mannes und sein Schwert verschwand in den Tiefen des Vergessens. Von allen totgeglaubt zog Jayan sich wieder auf die Beine und trottete schwer verletzt durch die Gegend, allein von dem Willen des Überlebens gehalten. Doch irgendwann war sein körper zu schwach und er sank in einen tiefen Schlaf.
    Er wachte erst in einer kleinen, strohbedeckten Hütte wieder auf. Er wurde von einem Drachenfahrer gefunden. Und behandelt. Der Herr war ein alter Heiler eines Clans, der nun einsam in den geheimen Winkeln der Berge wohnte. Der Mann ließ ihn vorerst bei sich wohnen und schnell freundeten sie sich an. Erst als der Herr nach seinem Namen fragte, begann dieser zu lachen und sagte ihm Worte, die Jayan wieder an seinen Plan erinnerten: "Du sollst Jayan Silberbaum sein? Gahahahahaha du bist Lustig mein Freund, dieser Jayan ist vor zwei Monaten unter dem Gewicht eines Drachen verschwunden. Vermutlich ist er im Fall aufgefressen worden. Also wer bist du wirklich Junge?" Jayan, der sich darüber nie Gedanken gemacht hatte, offenbarte seinen neuen Namen: Streicher. Nachdem er völlig auskuriert war, bat er den Herren, unter ihm die Heilung zu lernen und so lebte er weitere Monate bei dem Mann und musste abermals feststellen, dass sein Leben als Jäger viele Vorteile gebracht hatte. Als Jayan scheinbar in den Augen des Mannes bereit war, ließ er ihn gehen und gab ihm sein altes Schwert mit, welches er stets getragen hatte. Und so begann die Reise als Streicher...



Wer mit dem Wind zieht
    So begann ein neuer Lebensabschnitt für Jayan. Er zog aus gen Osten, um die große Wüste zu durchqueren. Ein unterfangen, welches sich als enorm schwer herausstellte. Seine Vorräte waren knapp bemessen, seine Ausrüstung leicht und die Kleidung dick. Knapp Zwei Wochen reiste Jayan durch die Wüste, bis er am deren Ende eine riesige Landschaft überblicke konnte, die viele Hügel, eine Menge Flüsse und viel Leben beherbergte. Jayan füllte seine Vorräte mit dem hiesigen Obst und Gemüse auf und frischte seine Wasserbeutel. Dann ging es weiter. Er sah Dörfer, so primitiv und dennoch stark das er sich fragte, ob es je möglich wäre hier mit irgendeiner Armee einzufallen. Und wenn es möglich war, dann mit einer, die in keinem Reich aufzubringen war. Hier lebte Jayan einige Jahre unter dem Namen Gawain, lernte die Sprache der Einheimischen und half ihnen, bei ihren Problemen. Was ihn verwunderte war die Art, wie sie mit ihm umgingen: Sie nahmen ihn herzlich auf und gaben ihm Aufgaben, wie jedem anderem auch, so offen waren sie. Doch er geriet in einen Krieg, der ihn entscheident prägte. Als Heerführer der Schützenkompanie einer großen Stadt kämpfte er gegen monströse Feinde, konnte jedoch nur durch seine kühne Strategie die Feinde dezimieren und wurde so eine Art Held, denn der Herr der Stadt ernannte ihn zum Kriegsveteran. Jayan lehnte jedoch dankend ab, erhielt zur Ehrerbietung jedoch eine Klinge, die man nach seinem Wunsch schmiedete. So erhielt er sein heutiges Schwert, welches er auch jetzt noch, 10 Jahre nach jenem Krieg, nutzte. Als er weiter zog, nahm er eine Hand voll Gefährten mit, die sich untereinander halfen. Darunter fand sich ein Alchemist namens Alasdair, ein Krieger der auf den Namen Reynir hörte, eine Diebin namens Bibi, einen verarmten Bauern Namens Lyold und einen Seemann namens Conan. Doch lange hielten die Bande nicht, dann nach einem Hinterhalt stellte sich heraus, das Lyold einer Gruppe angehörte, die sich aus Kopfgeldjägern zusammenstellte und die mächtige Krieger töten wollte. In jenem Kampf starben Conan und Alasdair, aber auch die Männer Lyolds. Nach jener Tat zog das restliche Trio zurück zu den Grenzen der östlichen Wüste, wo sich lediglich Jayan traute abermals durch zu ziehen. Zum Abschied erhielt er von Bibi und Reynir, die mittlereweile ein Paar waren, einen Bogen, der ihn bis vor nicht allzulanger Zeit förerte. Dann trennten sich die Wege und Jayan zog zurück zu den Graulande. Dort angekommen verdiente er sich einen Ruf als Söldner, trainierte seine Fähigkeiten und wurde als Streicher in allen Ländern bekannt. Während dieser Zeit erhielt er auch Brego sowie seine Aktuelle Ausrüstung, wobei die Kleidung die er trägt die ist, die er von Zuhause mitnahm. Seine Ziele jedoch liegen im Dunkeln... Man weiß nur das er in den Wäldern diverse Höhlen bezogen hat, wo er stets Unterschlupf findet und es heißt, dass er der Beschützer der Armen und Schwachen ist und Leute sucht, die sich ihm anschließen wollen.



Schreibprobe:
Finstere Rauschwaden stiegen im Raum auf, vernebelten die Decke und gab einen stickigen Bereich frei. Erst als die Türen der Taverne aufgeschlagen wurden, verschwand der Rauch aus den Ecken und flog durch die Türangeln heraus. Vorsichtig trat eine finstere Gestalt in den Raum, sah sich um und trat in den dunkelsten Ecken der Taverne. Dort stellte er seinen Bogen mitsamt Köcher und Tasche ab, ließ sich auf die Bank sinken und stellte seinen linken Fuß auf einem Stuhl ab. Seine in einen schwarzen Handschuh gehüllte Hand glitt in seine Tasche und zog eine Pfeife mitsamt Tabakbeutel hervor. Mit einer unscheinbaren Eleganz stopfte er sich das Rauchgerät und schloß sich denen an, die den Raum so vernebelten.
Und erst als der Wirt kam, regte sich die Person wieder mehr, mehr als nur die Lippen beim ausatmen. Der Kopf der dunklen Gestalt wanderte mit dem Blick zum Gerstenmann und lauschte seiner zaghaften Frage, was er denn gerne hätte. Kurze Zeit schien es völlig still zu werden, als erwarteten die Menschen seine Antwort. Dann erklang eine raue, düstere Stimme sprach leise Worte. "Bringt mir einen Krug eures Honigweins..." Sofort verschwand der Mann wieder im Gastraum unter den leuten und kehrte einige Augenblicke später mit einem steinernen Krug zurück. "Hier Herr, ich hoffe er tut eurer Kehle gut."
Streicher zog seine Pfeife aus dem Mundwinkel, griff nach dem Krug und zog ihn zu sich. Gerade als er ansetzen wollte zu trinken, polterte etwas und die Tavernentüren wurden aufgeschlagen. Unter lautem gepolter trat eine Gruppe aus drei Mann, allesamt muskulös wie Schmiede, aber klein wie ein buckliger Glöckner, in den Wirtsraum. Ihr lautes Gejohle veranlasste es, das der dunkle Waldläufer nur einen knappen Schluck nahm, ehe er den Krug wieder wegstellte und seine Kapuze tiefer zog. Seine scharfen Augen richteten sich auf die Neuankömmlinge. Es waren Seemänner so wie sie aussahen oder zumindest ehemalige. An hren Hüften hingen Säbel, die eine leichte Krümmung in der Klinge, aber eine mit Fischschuppen-Maserung verzierte Parierstange besaß.
Keine Worte wurden gewechselt, denn sofort begannen die Schiffer zu randalieren. Ihre Klingen blitzten auf und sausten schnurrstracks in eine Tischplatte, welche die drei Schneiden nicht abwehren konnte. Der Jäger stand auf, zog seinen Bogen und spannte ihn in einer solch fließenden Bewegung, dass niemandem auffiel, das er überhaupt etwas getan hatte. Mit einem weiteren Griff hatte Jayan drei Pfeile aus seinem Köcher parat und sprang über den Tisch hinweg und stand nun mitten im Licht. Der stämmigste der drei Meuterer begann laut zu gröhlen. "Groah ihr seit *hicks* unz nischt gewaschen! Losch gescht meine Freunte!"
Die anderen Beiden begannen einen lauten Ausruf, ehe sie losliefen und auf den Wiedersacher zutorkelten. Doch sie hatten nicht erwartet, einen Solchen Feind vorzufinden, denn der Waldläufer ließ sich zur Seite fallen und entging so einem gekreuzten Schlag der beiden Angreiffer. Mit einem Zug hatte er einem der beiden Männer die Klinge aus der Hand geschoßen. Doch der zweite Herr erwies sich als Klüger und floh zurück zum scheinbaren Anführer, der nun richtig sauer war und ebenfalls auf den Mann zukam. Doch noch bevor er da war, stieß einer der anderen Gäste ihm einen Stuhl in den Weg, über welchen er geradewegs fiel und seine Klinge tief in den hölzernen Boden rammte. Der Andere jedoch war nicht geschockt von Jayans Warnschuß und hatte seine Waffe abermals ergriffen und streifte die Backe der düsteren Gestalt, der sich nach vorne rettet, dabei aber seine Kapuze verlor. Ein tiefer Atemzug der Gäste ließ auch die Seefahrer in ihrer Bewegung inne halten. Vor ihnen stand eine vermeindliche Sagengestalt, die jeder von ihnen ungerne ansprach, da man sagte er seie so direkt und scharfsinng, das er selbst hinter Geschloßenen Augen noch das Vorhaben anderer erahnen konnte: der viel gelobte Waldläufer und Söldner - Streicher.


Zuletzt von Jayan Silberbaum am Fr Dez 16, 2011 4:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Sommer-Eiländer|Waldläufer] Jayan Silberbaum [fertig]   Fr Dez 16, 2011 4:25 pm

Vom Schreibstil her ist - natürlich wie nicht anders zu erwarten - alles super^^

Lediglich die Ausrüstung ist noch n Nachhaken wert. 90 Zentimeter für den gespannten Bogen? Das würde hier eigentlich mehr als Jagdbogen gelten.
Kriegsbögen entsprechen den englischen Langbögen, und die haben - laut meiner Lektüre und auch eigener Betrachtung her - eine Länge, welche der "Spannweite" des Schützen entspricht, also bei ausgestreckten Armen von einem Zeigefinger zum anderen.

Und eins noch: Bitte ingame den Bogen nicht ganz so schnell spannen, dass es niemand wahrnimmt wie in der Schreibprobe. Du verstehst sicherlich, warum Wink

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BeitragThema: Re: [Sommer-Eiländer|Waldläufer] Jayan Silberbaum [fertig]   Fr Dez 16, 2011 4:38 pm

Jetzt weiß ich was ich vergas zu ändern xD
Is Geändert ;D
Wobei ich ein wenig nachkorrigieren muss: der "Kriegsbogen" wie du ihn nennst ist allgemein der Langbogen der Engländer- unseres heutigen Ansichtpunkts nach. Allgemein wurden aber auch Kurzbögen, Recurve und Reiterbögen ebenfalls im Krieg genutzt, welche ein gutes Stück kleiner sind als ein Langbogen Wink
Und Jayans Bogen ist einer der Vorletzteren, ein Recurvebogen Wink
Is nu aber trotz alledem ein wenig abgeändert.

Was das ziehen beginnt: Klar, hier ging es auch eher darum, dass er noch recht stark im Schatten stand und wegen des Aufruhrs kaum jemand zugesehen hatte ;D
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BeitragThema: Re: [Sommer-Eiländer|Waldläufer] Jayan Silberbaum [fertig]   Fr Dez 16, 2011 4:44 pm

Ich weiß, ich bin kein Experte ^^ Hier habe ich eben nur in Jagdbögen und Kriegsbögen unterteilt. Man kann sich ja sonst über alles lang und breit auslassen, doch wie man es sich in der Fantasy halt so erlaubt... Wink

Passt alles, angenommen
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