Söldnerklingen

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 [Gilde der Wissenschaften] Sitz der Naturkundler

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Einsamer Wanderer
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BeitragThema: [Gilde der Wissenschaften] Sitz der Naturkundler   So Dez 04, 2011 4:00 pm

Das wenig beeindruckende Refugium der verschrobenen Naturkundler. Großes Gebäude voll schreibender Mönche und im Namen der Wissenschaft Messer wetzender Fleischer

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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: [Gilde der Wissenschaften] Sitz der Naturkundler   So Dez 11, 2011 5:28 am

First Post!

Tja nun war es also geschehen! Jeder Gelehrter, der etwas auf sich hielt, verirrte sich im Laufe seines Studiums in die heiligen Hallen der Naturkundler. So auch jene seltsam an zu sehende Person. welche es sich gerade in einem großen Ledersessel am prasselnden Kaminfeuer gemütlich machte, um bei einem Glas Wein in Ruhe die uralten Schriften studieren zu können. Es handelte sich trotz der langen Haarpracht um einen Mann, der jetzt schon den dritten Tag in Folge hier rumgeisterte, weil er es irgendwie geschafft hatte, Großmeister Balduin davon zu überzeugen, das der Auftrag ohne sein Zutun nicht erfüllt werden konnte. In Wahrheit jedoch handelte es sich bei dem Kerl jedoch weniger um einen Abenteurer, oder hilfsbereiten Helden, sondern schlicht und ergreifend um einen Menschen hassenden Adligen der einfach nur ein warmes Plätzchen haben wollte um in ruhe studieren zu können. Eben jener Kerl hörte auf den wenig bescheidenen Namen Eclipse van Dark und gehörte einer alteingesessenen Adelsfamilie an. Als jedoch Unruhen das Land heimsuchte fiel auch jene Sippe den kriegerischen Grauländern zum Opfer und so wuchs ihr Spross eben abseits der Norm auf. Aber zurück zum Text. Jedenfalls machte es sich Eclipse in dem warmen Ledersessel bequem, genoss er doch die wohlige Wärme auf seiner Haut. Allein seine helle Hautfarbe zeugte davon, das der junge Mann eher selten draußen war, schließlich war er ein überzeugter Gelehrter und nicht gerade ein Freund vom Kriegshandwerk. Blöd nur wenn die eigene Familie so mächtig war und eine zentrale Handelsstadt verwaltete, ergo war der Wunsch als Bücherwurm zu leben, leider nicht drin. Man hatte ihn als Junge in allen erdenklichen Kategorien gequält...verzeiht ich meine natürlich unterrichtet, also konnte Eclipse leider nicht ganz abstreiten das er von alldem keine Ahnung hatte. Er war bewandert in der höfischen Etikette, hatte Ahnung von Diplomatie und Finanzwesen und wurde auch dazu genötigt das Kriegshandwerk zu erlernen. Tja dumm gelaufen das der beste Freund seines Vaters, Meister Vice, ein landesweit bekannter Krieger war. Seine Zeit die Nase in Bücher zu stecken war also knapp bemessen und das änderte sich auch nicht als Vice den jungen Eclipse schließlich zu sich nahm. Zumindest reisten sie nicht wild in der Gegend herum, besaß sein Meister doch ein eigenes kleines Gehöft. Doch Hausarbeit und Unterricht war ebenso Pflicht wie das reiten lernen oder eben Überlebenstraining. Einer Disziplin in der es Eclipse eigentlich zum unbestrittenen König schaffen könnte, denn seine Taktiken waren nicht nur alles andere als ruhmreich, sondern wahlweise auch nicht ganz edel. Was kümmerte ihn bitte die Ehre dieser aufgeblasenen Krieger ohne Hirn? Sie schlugen sich alle paar Minuten die Köpfe ein und wunderten sich dann warum sie nicht lesen konnten. Hilfe er wusste schon warum es ihm verhasst war, in dieser Welt umher zu reisen. Vice hatte ihn allerdings vor ein paar Jahren vor die Tür gesetzt und statt sich auf dem Schlachtfeld oder im Dienste des Königs einen Namen zu machen, war Eclipse schlicht und ergreifend unter getaucht weil er auf diese Sache keinen Bock hatte. Seitdem schlug er sich als Dozent in öffentlichen Schulen oder eben als Privatlehrer, für reiche Bälger, durchs Leben. Er blieb solange an einem Ort bis er nicht mehr gebraucht wurde und suchte sich dann einfach die nächste Bleibe...ähm ich meinte Arbeit! Auch der Auftrag hier war nur ein Vorwand um sich das Wissen der alten Schriften an zu eignen, sich auf zu wärmen und ein Gläßchen Wein zu trinken. Schließlich würde eher der Himmel Blut regnen lassen, ehe es dem schwarzhaarigen einfiel sich auf sowas bescheuertes wie eine Drachen-fang-und-töte-es-Expedition ein zu lassen. Vom herumstochern in den Gedärmen wollen wir erst gar nicht reden! Ein leises Seufzen drang aus seiner Kehle, als der schwarzhaarige ein weiteres Buch schloss und zu den anderen, ausgelesenen legte, ehe er sich mit der Hand über die müden Augen fuhr. Der spärliche Kerzenschein bekam seinen Augen überhaupt nicht gut aber was erwartete man auch von so einem Ort? natürlich die riesige Bibliothek war überwältigend, doch die Austattung der Arbeitsmittel ließ stark zu wünschen übrig. Es war ja auch kein Wunder wenn man sein Geld lieber für sinnlose Expeditionen verprasste, anstatt mal ein paar ordentliche Kerzenleuchter zu kaufen. Aber was regte er sich überhaupt auf? Großmeister Balduin war zwar ein Genie das seinesgleichen suchte, doch so verpeilt und kauzig das man ihm im Nu über den Tisch ziehen konnte. Eclipse war das beste Beispiel dafür gewesen und der Rest wird es sicher nicht anders gemacht haben. Der Adlige würde also damit leben müssen das seine Sehnerven in diesen heiligen Hallen überstrapaziert wurden. Plötzlich brach ein kleiner Tumult im Zentralgebäude los, sein Aufenthaltsort war ja bloß eine abseits gelegene Nische um zu lesen. Eclipse versuchte das Gemurmel und aufgeregte Geflüster zu deuten und entnahm dem, das gerade eben jemand besonders angekommen war. Um wen mochte es sich dabei handeln? War ihm wohl etwa sein Meister auf den Fersen? Der junge Mann spannte sich unbewusst etwas an, als er sich gerade aufsetze und seinen wachen Blick in Richtung der verwinkelten Regalreihen der Bibliothek, schweifen ließ.

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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: [Gilde der Wissenschaften] Sitz der Naturkundler   So Dez 11, 2011 9:48 am

First Post

Niemand Besonderes betrat die geheiligten Hallen der Wissenschaften; es war nur einer von vielen Barbaren vor den Toren eines Imperiums. Amarokk Haggadirsson vom Letzten Herd, der sich in seinem dreißig Winter umfassenden Leben durch alle Höhen und Tiefen gekämpft hatte - angefangen vom Königssohn über einen Flüchtling bis hin zum Heerführer und schlussendlich nur wieder ein Flüchtling - betrat die Halle mit festem Schritt.
Hier war er also wieder, zurück in Silbrighort. So oft wie er gegen die Mauern dieser Stadt angerannt war, mit Mord im Blick und einem Brüllen auf den Lippen, so oft hatte er sie auch verteidigt. Krieg war Wirrnis, Zwielicht und Halbsicht im Nebel.
Und nun war er zurück, denn in der fernen Heimat waren seine Träume an einer anderen Festungsmauer zerschellt, seine Gefolgsleute in alle Winde verstreut. Und er begann von vorn.

Wohin nun? fragte Sigg, dessen Stimme stets wie ein Knurren klang und dessen Bart vor Frost glänzte. Auf die Glatze? Er spuckte aus. Niemand bekommt mich in der Wolfsnacht diesen verfluchten Berg hinauf. Und diese Worte waren keine Feigheit, sondern wahr gesprochen.
Nein erwiderte Amarokk, den sauren Geschmack der Niederlage im Mundwinkel. Nicht auf die Glatze.


In alle Winde hatten sie sich verstreut, über die Graulande hinaus nach Enwen jenseits des Meeres.
Der Tag sollte kommen, da würde Amarokk die günstige Gelegenheit in der froststarrenden Winterluft wittern und bereit sein, sie erneut zusammen zu rufen. Doch noch lag kein Krieg in den Grauen Landen in der Luft; nur der Geruch nach Staub und Tinte und Pergament.
Der Heerführer von einst war ein Schatten seiner Selbst, und so hatte er sich einmal mehr in den Platz eines Söldners gefügt, der ihm ohnehin sehr gut stand. Nach Silbrighort war er ausnahmsweise in Frieden gekommen. Ein Mitglied der Naturkundler hatte ihn als den Mann mit der Axt in einer der Schenken angeworben.
Ah rief der Mönch erheitert, Der Mann mit der Axt!
Amarokk nickte zustimmend, auch wenn er seine treue Axt wie auch die anderen Waffen am Torhaus hatte ablegen müssen. Gut gelaunt wanderte sein Blick über die tausend Schriften in den Regalen der weitläufigen Bibliothek.
Beim Donnerkeil des Einsamen Wanderers rief er anerkennend aus, da wette ich doch auf auf mehr als dreißig Meter!
Der Mönch lächelte amüsiert aufgrund der offensichtlichen Unwissenheit des Barbaren. Eigentlich sind es nur sieben Meter in der Höhe, und in der Länge wiederum werden dreißig Meter unserer Sammlung nicht ge-...
Ich meinte nicht die Regale unterbrach ihn der Grauländer, Ich meine die Stichflamme! Und mit einem gutturalen Lachen, das dem Mönch die Haare aufstellte, ließ er ihn stehen.
Oh, wie sehr vermisste Amarokk doch die Plünderfahrten, da er solchen Bibliotheken nicht gedient, sondern sie um vergoldete Buchdeckel erleichtert hatte. Und wie sehr vermisste er es, mit Tornik die Höhe des Feuers zu schätzen, mit dem die Klöster und Bibliotheken auf die Grundmauern niederbrannten.
Grundsätzlich galt, je mehr Pergament, umso prachtvoller das Flämmchen.
Großmeister Balduin begrüßte ihn. Seid willkommen in diesen Hallen. Er hatte das Gespräch zwischen mittlerweile erbleichtem Mönch und Grauländer nicht mitangehört. Seid ihr der Freiwillige, der seinen Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellen wird? Sein Blick wurde etwas skeptischer. Ihr habt weniger Körpermasse, als man es von Grauländern gewöhnlich kennt, nehme ich an, doch...
In diesem Moment eilte ein Mönch an seine Seite und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Großmeister Balduin hielt inne. Dann wandte er sich Amarokk erneut zu. Oh, ich muss mich korrigieren. Ihr seid der Mann mit der Axt.
Amarokk nickte und lächelte schwach. In der Tat, der Mann mit der Axt. Er verbiss sich die Frage, was "den Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellen" bedeutete und was dies mit seiner Körpermasse zu tun hatte. Stattdessen wanderte sein Blick durch die Halle. Ihr verspracht gutes Silber für ein paar Drachenköpfe, nicht wahr? Habt ihr sie allein mir versprochen? fragte der Grauländer neugierig. es würde ihn nur wenig behagen, die Sache allein zu schultern, doch er ließ sich davon nichts anmerken.
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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: [Gilde der Wissenschaften] Sitz der Naturkundler   So Dez 11, 2011 11:20 am

Der Tumult im Hauptgebäude wollte einfach nicht abnehmen, im Gegenteil mit einmal donnerte sogar eine tiefe Stimme durch diese friedliche Idylle. Unweigerlich schoss eine Augenbraue des schwarzhaarigen skeptisch in die Höhe, schließlich hasste er nichts mehr als Lärm bei seinen Studien! Welcher Wicht wagte es hier für so einen Trubel zu sorgen? Es dauerte nicht lang und der schwarzhaarige konnte auch ein paar Wortfetzen vernehmen, die dafür sorgten das ihm sämtliche, nicht vorhandene Sicherungen durchbrannten. Immerhin war eine 30 Meter hohe Stichflamme ein gutes Argument um sich Sorgen um diese wundervollen und kostbaren Schätze der Wissenschaft zu machen. Seit Jahrhunderten lagerten sie hier, von der Außenwelt und deren schädlichen Einflüssen völlig unberührt und jetzt wollte hier einer ne Runde Hexenverbrennung spielen? Nicht mit ihm! Eclipse violetten Augen blitzen kurz im halbdunkeln auf, wenn er erst einmal einen Entschluss gefasst hatte, war es fast unmöglich ihn wieder davon ab zu bringen. Der Adlige gehörte zu den, mit Abstand, schlimmsten Perfektionisten die diese Welt je gesehen hatte. Es war also ab zu sehen das diese Angelegenheit in ungeahnte Tiefen gehen würde. Der junge Mann schnaubte leise als er sich aus dem gemütlichen Sessel erhob, sich mit einer gebieterischen Handbewegung die langen Haare zurück in den Nacken warf und in Richtung seines Mantels ging. Diesen hatte er ganz in der Nähe über einen alten Holzstuhl gelegt gehabt weil es ihm hier drin einfach zu warm geworden war. Doch jetzt würde er das gute Stück wieder an sich nehmen, schließlich konnte er ja nicht wissen was auf ihn zu kam. Eclipse schlüpfte also in das Kleidungstück hinein, schloss die Knöpfe ebenso wie den Gürtel und wandte sich dann zum gehen um. Man konnte von Glück sagen das Waffen hier nicht gestattet waren, also würde die Person sicherlich auch keine tragen. Doch auch hier hatte der Adlige etwas gemogelt, schließlich befanden sich ein paar seiner Skalpelle noch immer in seinem Besitzt, nur sehr gut verborgen vor den Augen der wachsamen Mönche. Ergo er hatte sie an den ungewöhnlichsten Stellen stecken, zB. im Unterhemd. Für Ritzer oder Blutbäder haftet nicht die Firma im Falle eines unsachgemäßen rumtragen der Gerätschaften. Der schwarzhaarige Dämologe wollte doch nur etwas forschen und nun unterbrach man ihn mal wieder. Ein Grummeln erklang in seiner Kehle als er sich den Kragen des Mantels etwas fester zu zog und schließlich seine Notizen einpackte.
Der letze Schluck Wein wurde genießerisch ausgetrunken und dann bog der Adlige auch schon um die Ecke. Weg von dem wärmenden Feuerchen, hinaus zu jenem Unhold der hier was von Brandstiftung raunte. In seinem Elan den Kerl stoppen zu wollen, Bücher waren schließlich heilig und ein größerer Schatz als Gold, wäre er doch beinahe in den Großmeister reingelaufen. Dieser packte geistesgegenwärtig den Arm des verdutzen schwarzhaarigen und schob ihn so in die gesellige Runde. Nein mein Herr nicht nur euch habe ich diesen Auftrag erteilt, sondern auch diesem schmächtigen Gesellen hier. Ihr nehmt doch unseren Auftrag an nicht wahr? Immerhin hat man euch Zutritt zu den ältesten Hallen gewährt. Der rundliche Großmeister hatte zuerst diesen Fremden angesprochen ehe er Eclipse in die Mangel nahm. Diesen wurde erst jetzt bewusst das er sich gerade zu selbst in die Breduille geritten hatte, aus der Traum vom heimlichen verschwinden. Es erzürnte ihn zwar das man ihn schmächtig nannte, hatte der schwarzhaarige doch nicht so einen Muskelbepackten Körper wie eben jene hirnlosen Barbaren von denen wir vorhin redeten. Doch schwach war er keinesfalls. ansonsten hätte er bis heute nicht überlebt. Das Leben erforderte eine gesunde Balance aus Körper, Geist und Seele, alles andere erschien ihm nicht richtig. Aber zurück zum Thema. Eclipse schluckte seine Wut herunter schließlich gab man sich in der Öffentlichkeit keine Blöße und fing an sein gegenüber kritisch zu mustern. Es war, wie sollte es auch anders sein, tatsächlich einer dieser grauen Barbaren, wenn auch nicht ein ganz so muskelbepackter. Der Adlige beäugte achtsam die stählerne Rüstung des Recken, zeugte sie doch von dessen Stärke gar Ruhm. Auch schien dieser Mann etwas an Lebenserfahrung mit zu bringen, denn die Lachfältchen um die Augen sprachen so ihre eigene Sprache. Man konnte also nur hoffen das er nicht dumm wie Brot war, denn der schwarzhaarige hatte immer Respekt vor dem Alter. Eclipse räusperte sich kurz, straffte die Schultern und trat dann ein Stück näher ans eine beiden Gesprächspartner heran. In der Tat verehrter Großmeister, werde ich eurem Wunsch nachkommen und diesen Drachen erforschen gehen. Würde sich auch der berühmte Mann mit der Axt diesem Trupp von Gleichgesinnten anschließen? Okay zugegeben Eclipse Worte tropften fast vor Ironie doch hatte er sich in den Kopf gesetzt auf zu passen das dieser Schelm nichts anstellte. Er hatte die Wahl zwischen brennenden Büchern und einer Drachenjagd. Es war klar wofür sich der Perfektionist entschied! Seine Augen richteten sich erneut auf den Fremden, schenkte ihm einen intensiv prüfenden Blick, denn wer konnte schon ahnen was in diesem vor sich ging?

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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: [Gilde der Wissenschaften] Sitz der Naturkundler   So Dez 11, 2011 12:06 pm

Bücherverbrennung? Was für ein unausgesprochener Vorwurf! Welch unangemessenes Wort! Natürlich würde Amarokk - oder irgendwer sonst aus den Grauen Landen - Bücher niemals rein zum Vergnügen verbrennen! Oh Nein, die Tradition des Zündelns kam viel eher daher, dass Mönche ihr Gold und Silber stets an den unmöglichsten Orten versteckten - wie etwa dem Dachstuhl. Und es war sehr viel leichter, später die Asche und Trümmer nach den letzten Münzen und goldenen Tellern zu durchsuchen, als alles mühevoll in Stücke hauen zu müssen.
Bücher waren keine Wertgegenstände für Amarokk. Weder konnte man sich damit seiner Haut erwehren, wenn ein blutrünstiger Grendel einem an die Kehle ging, noch konnte man es essen - freilich, man konnte, wie es der Grauländer aus eigener Erfahrung wußte, doch schmeckte es ohne eine gute Soße nicht und füllte keine Bäuche - und für gewöhnlich zahlte auch kaum jemand einen anständigen Preis dafür.
Was zählte, waren Metalle. Bronze und Eisen und Stahl, und auch Nahrung. Und auch gefangene, natürlich. Sklavenhandel war schon immer ein einträgliches Geschäft gewesen, und wie die Zeichen der Zeit standen, schätzte Amarokk, dass auch für alle Ewigkeit ein ständiger Nachschub an kräftigen Männern und schönen Frauen gebraucht wurde.
In Klöstern und Bibliotheken gab es leider weder vom einen noch vom anderen besonders viel.

Großmeister Balduin antwortete schließlich auf seine Frage und stellte ihm auch sogleich seinen Partner vor: Ein wahrlich etwas dünnerer Kerl, als es Krieger für gewöhnlich waren. Amarokk bedachte ihn mit einem prüfenden Blick. Offenbar kein Freund von Axt oder Streithammer, der ihm da gegenüber stand. Vielleicht einer dieser Degentänzer, wie es vor allem die jungen Erben niedriger Adelshäuser zu werden pflegten? Der Grauländer hatte schon oft genug diese dämliche Mode mitmachen müssen: Verschütte etwas Bier auf einem Mantel, und gleich darauf fordert man dich zum Duell um die Ehre!
Beim Sackbart des Grünen Jägersmannes! Ein Duell hielt man ab, wenn es vor Gericht Aussage gegen Aussage stand, und nicht wegen ein bisschen Bier! Traurig genug um das Verschüttete!
Der andere hatte eine helle Hautfarbe, was ihn vom gemeinem Volke abhob. Hätte er anstelle dieses äußerst langen Haares eine Tonsur, hätte er ohne Schwierigkeiten zu diesen Mönchen gepasst.
Oh ja, der andere hatte wirklich lange Haare! Und so gepflegt, dass Amarokk etliche Frauen kannte, die dafür getötet hätten.
Der schmächtige Geselle wandte sich nun an ihn, und seinem Tonfall nach freute er sich riesig über die Aufgabe, den Drachen "zu erforschen".
Selbstverständlich schließe ich mich an entgegnete Amarokk in all seiner Gelassenheit. Er wandte den Blick auf den Großmeister. Allerdings, erforschen? Sicherlich werde ich gern Kotproben und dergleichen sammeln und euch später alles über sein Balzverhalten berichten, solang der Gewinn derselbe bleibt, doch... Und erwartungsvoll hakte er seine Daumen unter den leeren Schwertgürtel, der sein Kettenhemd teilte, Geht es hier wirklich nur ums Erforschen? Er deutete mit einem Kopfnicken auf Eclipse. Kommt er deswegen mit? Zum Bekritzeln von Pergament?
Der Großmeister verneinte. Oh, beileibe nicht! Niemand verlangt von euch, Kotproben zu sammeln oder Beobachtungen anzustellen. Sehr viel lieber wäre es uns, wenn ihr uns den Zweikopf erlegen und bringen würdet. Seine Augen leuchteten plötzlich vor Inensität. Ein zweiköpfiger Drache! Nicht einmal der große Alladrich aus der Weite kann in seiner unermesslichen Weisheit von sich sagen, je einem solchen Biest begegnet zu sein! geschichte werden wir schreiben, wenn uns der Fang gelingt!
Amarokk schnaubte, weil er sich ein Lachen verbiss. Oh ja, der große Alladrich in seiner Weisheit. Der Grauländer erinnerte sich an Grafenfurt vor mehr als einem Jahrzehnt, als der Drache seines -Alladrichs- Sohnes damals aus dem Himmel platzte, um die Plünderer zu Asche zu verbrennen. Und er erinnerte sich an die Pfeilwolke und das Brüllen und das Krachen, als die Echse gegen einen Dachfirst knallte und auf das Pflaster stürzte. Amarokk selbst hatte sich damals auf ihn gestürzt, zusammen mit seinen Kameraden, und eine der Schuppen dieses Monsters zierte seine Schwertscheide.
Alladrich war danach überhaupt nicht weise gewesen, doch Amarokk verspürte zurzeit keine Lust, dem Großmeister eine Geschichte von dieser prominenten Begegnung zu erzählen.
Wir töten ihn also? hakte er nach.
Großmeister Kelvin, unser Meister der Skalpelle, würde sich vermutlich über ein lebendiges Opfer auf dem Seziertisch beklagen.
Verstehe entgegnete Amarokk, ohne nachzufragen, was ein Seziertisch war. Er wandte sich wieder dem "Gesellen" zu. Nun, Kamerad. Von mir aus reisen wir, es regnet kaum und der Kälteeinbruch letzte Nacht ist kaum der Rede wert!
Enthusiastisch streckte er die Hand vor.
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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: [Gilde der Wissenschaften] Sitz der Naturkundler   Fr Dez 16, 2011 2:16 am

Potz Blitz ihn sollte der Teufel holen! Die Lage spitze sich immer mehr zu aber nicht im zum positiven für den kampfscheuen Eclipse. Er knirrschte regelrecht mit den Zähnen als der Großmeister lang und breit erklärte das er die Kreatur am liebsten tot auf dem Seziertisch hätte. Aber einen Gedanken daran verschwenden wie man ein solch gewaltiges Wesen überhaupt hier her transportieren sollte, tat scheinbar keiner. So einfach daher reden und dümmliche Abweisungen, fern jeder Realität zu verteilen war ja viel einfacher. Auch angesichts der leichten Kampfgeilheit seines neuen, bäh, Gefährten konnte Eclipse nichts rechtes abgewinnen, schließlich war er überzeugter Verweiger jeglicher Waffen schwingenden Situationen. Aber es schien als verschwöre sich die Welt ein weiteres Mal gegen ihn, wurde er doch regelrecht dazu genötigt an diesem tollkühnen Unterfangen mit zu wirken und dann hieß es man durfte nichts von der Kreatur einpacken! An dieser Stelle verstand Eclipse aber nun gar keinen Spaß mehr, nicht nur das solch ein edles Wesen erlegt werden sollte, nein, man durfte nicht mal eines der unsagbar kostbaren Zutaten mit nehmen? Wieder wurde mit den Zähnen geknirscht als Eclipse missmutig in die ausgestreckte Hand seines neuen Begleiters einschlug. Die Welt hasste ihn dieser Überzeugung unterlag er ein weiteres Mal angesichts dieser Sharade. Aber nun gut er würde sein Bestes geben und sehen was bei dieser Jagd heraus kam. Als sich nahc einem kräftigen Händedruck ihre Arme wieder lösten, nickte der schwarzhaarige dem Großmeister noch einmal zu ehe er sich zum gehen abwandte. Verehrter Großmeister macht euch keine Sorgen wir bringen euch diesen Drachen. Also bleibt beruhigt bei euren Büchern und nehmt ein kräftiges Mahl zu euch. Das war nur ein kleiner Seitenhieb auf die beträchtliche Körperfülle des alten Mönches gewesen, schließlich war Landesweit bekannt welch unbändigen Appetit diese Brüder hatten. Der schwarzhaarige konnte, als er an dem Barbaren vorbei huschte, ein kleines Grinsen in dessen Richtung nicht unter drücken und so machte er sich schließlich auf den Weg hinaus. Ich hoffe ihr besitzt ein Reittier werter Freund, ich möchte ungern meine Reise im Schritttempo zubringen. Falls ja erwarte ich euch im Hof. Aber kaum öffnete ein junger Mönch die alten Eichenportale um den schwarzhaarigen hinaus zu lassen, flog dem jungen Mann sofort ein dunkles und recht erregtes Wiehern um die Ohren. DAS war nun kein all zu gutes Zeichen, vom aufgeregten Stimmengewirr der Bediensteten und Mönche mal zu ganz zu schweigen. Es dauerte ein paar Momente bis der Adlige sich seinen Weg durch die erhitze Menschentraube gebahnt hatte und sein Augenmerk auf das richten konnte was vor ihm lag. Sein Hengst Baphomet stand fest verschnürt an der Westmauer, scharrte trotzig mit den Hufen und hatte soeben einen solchen Ausfall versucht, das ein Stallbursche sich so erschreckt hatte und schließlich auf das Pflaster gefallen war. Der Bursche hatte eine beachtliche Kopfwunde und sein edles Pferdchen stand da und leckte missmutig an dem blutbefleckten Stein herum. Zugegeben es musste suspekt wirken, das ein Pferd mit ein paar Ketten angebunden werden musste und das ausgerechnet an einer Stelle wo sonst nur die Zuchtbullen standen. Aber dies war nunmal die sicherste Möglichkeit um die Menschen vor Bapomet zu schützen. Ein paar kräftige Eisenringe waren schon was tolles um so ein wildes Etwas daran fest zu schnüren, auch wenn das Tier es ihm sichtlich übel nahm das seine Beine von kaltem Stahl ruhig gestellt wurden. Eclipse konnte man innerlich regelrecht seufzen hören über die Leichtsinnigkeit der Menschen und dem unverfrorenen Mordanschlag seines Hengstes. Himmel schelchter konnte sein Tag nun wirklich nicht werden. Verzeiht ich hoffe euch geht es soweit gut? Ups schon schenkte die Magd ihm einen "Bitte stirb sofort!" Blick, half dem ächzenden Knecht auf und schaffte ihn schließlich davon. Warum waren Menschen nur immer so unfreundlich wenn man sich nach ihrem Wohlergehen erkundigte? Wie dem auch sei der schwarzhaarige wandte sich ab und legte eine Hand in Baphomets warmes Fell, was der Hengst mit einem wütenden Schnauben quittierte und mit dem Huf seinem Reiter gegen das Schienbein trat. Ja Vater Pferde waren was tolles nur leider viel zu störrisch!

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BeitragThema: Re: [Gilde der Wissenschaften] Sitz der Naturkundler   Fr Dez 16, 2011 7:27 pm

Der neue Jagdgefährte machte nicht den Eindruck, als wärme ihm der Gedanke die Seele, das behagliche Kaminfeuer gegen den Lohe-Atem eines zweiköpfigen Ungeheuers einzutauschen. Im Gegenteil schien er so gar nicht erpicht darauf, in die frische Frühlingsluft auszuziehen, sich den Staub der Reise und die Windböen der Gebirge um die Ohren heulen zu lassen und in der Nacht, wenn der schmale Bergpfad unpassierbar sein würde, die verkühlten Glieder am knisternden Lagerfeuer zu wärmen.
Amarokk Haggadirsson freute sich, wie es sich für einen Grauländer gehörte, ganz außerordentlich auf die Geschichten, die dieser offenbar belesene Kerl sicherlich herausbringen konnte.
Und zumindest hatte er einen halbwegs festen Händedruck...
Nach einer vor Ironie triefenden Bemerkung in Richtung des Großmeisters zog es Amarokks neue Bekanntschaft auf den Hof, wo sich offenbar etwas abspielte, was für das Gesinde äußerst interessant war.
Amarokk verabschiedete sich ebenfalls und folgte dem städtischen Jäger nach draußen, um ihn zu beruhigen: Keine Sorge, guter Freund, ich werde nicht hinter euch aufsitzen müssen. Und vor ihm erst recht nicht.
Als sie in den Hof hinaus traten, riss der Grauländer, deutlich beeindruckt, die Augen auf. Bei der Reitgerte des achtbeinigen Schlachtrosses! Zugegebenermaßen war Amarokk eindeutig mehr ein Mann der See und weniger des Pferderückens, doch auch er konnte ein stattliches Tier von einer Schindmähre unterscheiden. Und dass dieses Monster, in eiserne Ketten gelegt, nicht für einen Pflug gezüchtet worden war, sondern für einen Adligen mit Rüstung und Lanze, sah er sofort. Und dass es von recht übellauniger Natur war, sah er auch. Offenbar hatte sich einer der Knechte zu nah an den Hengst herangewagt und dafür einen ordentlichen Tritt kassiert.
Abseits des Trubels stand Amarokks scheckige Stute, noch gesattelt und beladen. Er klopfte ihr auf den Hals und stieg auf. Ein braves Mädel bist du, nicht wahr? Er lachte rauh auf und lenkte sein Pferd auf seinen Kameraden zu, wobei er an Großmeister Balduin vorüber kam, der ihnen ebenfalls nach draußen gefolgt war, allerdings im überdachten Eingang stehen blieb.
Kennt ihr den Pass des Hasenschartigen Menschenfressers?
Aye entgegnete Amarokk, Eine hübsche Gegend, nicht wahr?
Die Kunde vom Zweikopf ereilte uns von dort. Einwohner einer Bergsiedlung haben ihn beobachtet.
Während er ihre Rinder von den Almen pflückte, Aye?
Während er das Mühlrad zum Kampf herausforderte und in Brand steckte.
Aye, ich verstehe. Er grüßte zum Abschied und ließ seine Stute auf das Schlachtross zuschreiten. Dass dein Monstrum keine Flammen aus den Nüstern schnaubt, ist auch alles, was? fragte er gut gelaunt, ohne eine Antwort zu erwarten. Also auf gehts!
Und jedes weitere Wort sei Verschwendung von Atemluft.

tbc: [Äußerer Ring] Wälle und Kanäle
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BeitragThema: Re: [Gilde der Wissenschaften] Sitz der Naturkundler   So Dez 18, 2011 11:46 am

Während Eclipse die Zähne zusammen biss um zu verhindern das ihm die Schmerzenslaute entblößten, bemerkte er aus den Augenwinkeln die Ankunft seines Reisegefährten. Dieser schien wie immer sehr gut gelaunt zu sein und klopfte manch eigenwilligen Spruch. Aber zur Hölle nochmal! Der Adlige würde sich samt Ross eher von einer Klippe stürzen als das dieser Typ da hinter ihm aufsitzen dürfte. Er war schließlich nicht die Wohlfahrt und Baphomet müsste auch erst jemand erklären was diese Sharade zu bedeuten hatte. Apropo störrisches Pferdchen, der junge Mann folgte mit den Augen den Barbaren. wollte er doch wissen wohin er ging. Dessen Ziel schien eine scheckige Stute zu sein, die schwer beladen etwas Abseits stand und den ganzen Trubel eher gelassen hin nahm. Ein schönes Tier! Schoss es Eclipse durch den Kopf, sah er doch in den Augen der Stute langjährige Erfahrung aufblitzen. Diese brauchte sie auch schließlich war ihr Reiter ein gestandener Mann, der nicht den Eindruck vermittelte als sei er von Beruf aus Händler, sondern ein erfahrener Krieger. Pferde waren das wichtigste Fortbewegungsmittel und ein verlässlicher Freund in jeder Lebenslage. Sie mussten hart im nehmen sein und einen wachen furchtlosen Geist besitzen um hier überleben zu können. Wie oft hatte es Eclipse schon erlebt das im Angesicht der Gefahr eben jenen überzüchteten edlen Rösser, die Nerven durchgingen? Da reichte schon ein Gewehrschuss im falschen Moment und man sah Reiter samt Pferd am Horizont verschwinden. Nein da nahm er lieber mit seinem übel launigen Hengst Vorlieb, denn Baphomet mochte zwar eine Gefahr für andere darstellen und seine Unterbringung war gewiss nie einfach, aber zumindestens hatte der Hengst Nerven wie Stahl und verlor selbst im Angesichts eines Drachens nicht die Lust ihn nieder zu trampeln. Klar war es nicht einfach ihn ruhig unter dem Sattel zu halten, dafür war sein Temperament einfach zu mordlustig, aber dafür wusste sein Begleiter auch genau wie man menschlichen Waffen entging oder Gegner kinderleicht nieder streckte. Aber gut das Tier war auch keines dieser normalo Standartlinien die überzüchtet waren, sondern sie lebten ziemlich frei auf den Ländereien seines Vaters. Dieser hatte es nämlich schon fertig gebracht extra einen Dämon beschwören zu lassen damit die Tiere im angesichts der Gefahr aufwuchsen. Sie mussten schließlich Dämonenbeschwörer auf ihren Rücken tragen und das war gegen den Willen der Natur. Eclipse wusste genau wie andere Tiere auf ihn reagierten, rochen sie doch das Böse an ihm. Schließlich konnte er mächtige Bestien auf fremden Dimensionen befehligen und das war den wenigsten geheuer. Das mahlen von Baphomets Kiefer holte den Adligen schließlich aus seinen Gedanken, schaute er sich doch verdutzt um was sein Hengst nun schon wieder anstellte und erbleichte abprupt! Das Pferd kaute gerade astrein auf seinen Haaren herum und schaute ihn so harmlos an als könne ihn kein Wässerchen trüben! BAPHOMET! Donnerte der junge Mann durch den Klosterhof und sorgte so für entsetztes Aufsehen. Das Pferd ließ seine Beschäftigung sein und begnügte sich damit missmutig mit den Hufen zu scharren. Dennoch handelte er sich einen ordentlichen Klaps von Seiten des schwarzhaarigen ein, ehe dieser ihn endlich von den ketten befreite. Der Hengst tänzelte aufgeregt ein paar Schritte umher, doch Eclipse hielt geistesgegenwärtig straff die Zügel fest damit böse Überraschungen ausblieben. Einen letzen Blick zu seinem Begleiter geworfen, der gerade mit dem Großmeister die Wegbeschreibung durch ging, schwang sich der Adlige in den Sattel und gab dem Pferd die Sporen. Der Hengst reagierte sofort und quittierte den Befehl zum Aufbruch mit einem leichten Aufbäumen, ehe er Fersengeld gab und der Stute freudig wiehernd hinter her trabte.


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