Söldnerklingen

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 [Straße] Der Bernsteinpfad

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Einsamer Wanderer
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BeitragThema: [Straße] Der Bernsteinpfad   So Dez 04, 2011 4:28 pm

Eine von Karawanen häufig als Handelsroute genutzte Passage durch die Berge. Hier trifft man sowohl auf Stützpunkte königlicher Soldaten, wo eine Maut zu entrichten ist, als auch Räubernester. An Ersteren sollte man eine Gebühr entrichten... an Letzteren sollte man nur zahlen, wenn man nicht über genug Mannstärke verfügt.

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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Sa Dez 31, 2011 6:28 pm

Eisenbeschlagene Hufe traten Funken, als entsprängen die Pferde einer dämonischen Fantasie, doch in Wirklichkeit war es nur der Flintstein, der beim Kontakt mit den Hufen Funken spuckte.
Der Bernsteinpfad entsprach allen Erzählungen, die man über eine Gebirgsstraße eben zu hören bekam. Manchmal war Platz genug, Seite an Seite zu reisen, dann wieder wurde der Weg ungeheuer schmal, links die Felswand, rechts der Abgrund. Amarokk für seinen Teil stieg mehrmals ab und führte seine Stute am Zügel hinter sich her. Es machte sich bemerkbar, dass er nicht der geborene Reiter war; wo nicht die Gefahr von tiefem Fall und hartem Aufschlag bestand, mochte er der Schecke ja noch vertrauen. Doch hier?
In den Graulanden sprach er bei einer dieser schwierigeren Stellen, graben wir uns unter den verdammten Bergen hindurch, anstatt solche Zitterpartien anzulegen! Mit heißer Sehnsucht dachte er an den Nachtpfad in der Heimat, der das "Wolfskiefer"-Gebirge als verzweigtes Tunnelsystem durchpflügte. Und wenn es doch mal nicht anders geht, gibt es wenigstens Haltepunkte. Aber hier? Er blinzelte über den Rand, visierte ein helles Glitzern an und erkannte, dass es sich wohl um einen Teil einer Rüstung handeln musste.
Auf der jenseitigen Felswand waren, weit im Tal, kletternde Bewegungen von Menschen zu erkennen. Sie hatten das Blinken offenbar auch gesehen und hielten es hier wie die Küstenbewohner mit Treibgut: Was angespült wird oder vom Grat stürzt, gehört dem Finder.
Ach ja machte Amarokk trocken, Jetzt weiß ichs wieder. Er führte sein Pferd auf breiteren Boden zurück, wobei er immer wieder die Füße probeweise fest auf verdächtige Stellen setzte, und sah sich schließlich nach Eclipse um. Scheint nicht brüchig. Nicht so wie vorhin.
Er hatte übrigens noch immer recht gute Laune.
Natürlich muss man hinzufügen, dass sich die beiden Reisenden auch nicht den leichtesten Weg gewählt hatten. Es gab sehr wohl breite Pfade und mit Stricken gesicherte Passagen, wo auch die Fuhrwerke der Händler einigermaßen vorwärtskamen. Allerdings waren diese Straßen auch stets in komfortabler Nähe zu den Posten der Soldaten und der Räubernester gelegen; in beiderlei Fällen mussten selbst gewöhnliche Reisende einige Silberlinge abdrücken. Die Soldaten erklärten, um die Instandhaltung der Straßen zu finanzieren. Die Räuber waren da wenigstens ehrlicher - und manchmal gar preisgünstiger. Teils brachten sie die Tribute der Soldaten in Erfahrung und unterboten sie um einige Pfennige, um es den Händlern schmackhaft zu machen, freiwillig ihre Straße zu benutzen und nicht die andere. Unglaublich, Wegelagerei mit Preiskampf! Wo hatte man sowas schon gehört außer in einer wahrlich barbarischen Welt?

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>>... Und nichts sahen wir mehr von ihm als seine Klinge, die in die Schilde fuhr. Noch weit auf See hörten wir ihn schreien, und solang er noch schrie, war er auch nicht gestorben, und vielleicht kämpft und tobt und wütet er noch heute an steiniger Küste.<<

Tornik Jonsson schrieb >>Der Berserker<<


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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Do Jan 05, 2012 11:34 pm

Kommt von: Silbrighort-Wälle

Nun endlich waren sie da! Schon seit Stunden kletterte die illustre Reisegemeinschaft auf den vergessenen Pfaden herum. Eclipse kam sich langsam eher wie eine Bergziege vor, statt wie ein Dämologe. Er hatte mit dieser ganzen Misere so seine Müh, schließlich war auf der einen Seite der todbringende Abgrund und auf der anderen eine sehr steile Felswand. Wie man es drehte und wendete sie saßen in der Falle und waren zudem den Launen des Weges ausgesetzt. Es bedurfte nur eines falschen Schrittes und sie wären verloren, kein Wunder also das der schwarzhaarige seinen Hengst samt Umgebung gut im Auge behielt. Dieser war erstaunlich konzentriert bei der Sache und bahnte sich unermüdlich seinen Weg über Geröll, Felszacken oder unebene Pfade. Die Hufe schlugen schon regelrecht Funken wenn sie auf den Stein trafen, erinnerte dieses Glühen Eclipse doch an die Augen eines Dämons. Er verließ sich teilweise auf Amarokks Führung, war aber nicht dumm genug so leichtgläubig hinter her zu reiten. Nein im Gegenteil. Vorsicht war geboten und so geschah es manches Mal an diesem tage, das er von seinem Ross herunter stieg um sich einen sicheren Weg zu erschließen. Der Dämonologe war zum Glück eine ganze Ecke leichter als dieser Hühne und so überwand er recht leicht dieverse Hindernisse. Da gebe ich euch gern recht. Mir wäre es auch lieber durch ein befestigtes Tunnelsystem zu gehen, statt hier oben zwischen Leben und Tod zu wandeln. aber wir müssen nunmal damit leben und das beste daraus machen. Ließ der schwarzhaarige vernehmen, als er achtsam sich vorantastete um jene Stelle zu überqueren, die Amarokk als nicht brüchig eingestuft hatte. Ha dachte man zumindest! Baphomet bremste plötzlich ab und warf mit einem nervösesn Wiehern bewaffnet den Kopf leicht zurück. Er setze keinen Huf mehr weiter so sehr sein Herr es auch versuchte und da geschah es. Der Berserker hatte schon längt mit seiner Stute sicheren Boden erreicht, als Eclipse einmal blöd auftrat und so dafür sorgte das sich eine Gerölllawine vom Hang löste. Wahrscheinlich hätte es ihn mitgerissen, wurde er doch seines Standes beraubt, aber glücklicherweise war der Hengst zur Stelle und schob seinen Hals zwischen Mensch und Abgrund. Eclipse gelang es noch gerade so mit einer Hand die Mähne seines Tieres zu packen, während die andere Hand energisch die Zügel fest hielt. Es brauchte nur einen leichten Ruck von Baphomet um den schwarzhaarigen wieder auf sicheren Boden zu ziehen, soviel also dazu. Soso nicht brüchig also....... Sein Atem ging schwer als Eclipse sich kurz mit dem Rücken gegen die Wand sinken ließ um einen Moment Atem zu schöpfen. Dieses Gebirge war wirklich der Horror, er wusste schon genau warum er solche Orte immer gemieden hatte. Kein normaler Mensch tat sich halststarrige Kletterpartien an, nur um Wegelagerern und den korrupten Wachposten zu entkommen. Ja er fand es ja gut das sie hier kein Geld bezahlen mussten aber dafür spielten sie auch gewaltig mit ihrem Leben. als wäre Eclipse nicht schon bange genug, folgte sein Blick mal wieder Amarokk und so erspähte er ebenso das funkeln weiter unten. Na schönen Dank auch wäre der Hengst nicht gewesen, würde er dem Typen da unten wahrscheinlich Gesellschaft leisten, ehe man ihm seiner würde beraubte. Apropo Pferd. Der Dämologe wandte sich mit einem flauen Gefühl im Magen von diesem Schauspiel ab und trat neben sein Pferd. So aufbrausend, fies und halsstarrig Baphomet auch sein mochte, in diesem Moment war der junge Mann einmal mehr froh ihn bei sich zu haben. Hab Dank alter Junge ohne dich wäre ich wohl aufgeschmissen gewesen. Eclipse tätschelte dem Pferd ordentlich den Hals um es zu loben aber noch ehe seine Finger wieder bei sich waren, schnappte der Hengst auch schon zu und quittierte so die Bemühungen seines Besitzers. Sie waren eben wie Hund und Katze aber im richtigen Moment stets eine geschlossene Einheit auf die man sich verlassen konnte und zwischen die kein blatt Pergament mehr passte. während Eclipse sich leise grummelnd die Hand rieb, erachtete er den Boden als wieder stabil genug um wieder auf zu sitzen. In einem kurzen Trab schlossen die beiden wieder zu Amarokk auf, ehe ein ruhigeres Tempo gewählt wurde. Allein für diese Tortur würde er Schmerzensgeld von den alten Mönchen kassieren! Es ging doch nichts über Bücher!

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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Fr Jan 06, 2012 8:29 pm

Amarokk beobachtete gelassen den Flug der Steine, nachdem er sich ziemlich schnell und zugegebenermaßen etwas erschreckt nach dem Poltern und Krachen der Felsen umgedreht hatte. Wie Murmeln von Riesenhand geworfen, ging der Steinschlag hangabwärts, "klickerte" dabei weitere Felsen an und wuchs zu einer hübschen Gerölllawine an, die sich da talwärts stürzte.
Dem Grauländer entging der feine Vorwurf seines Kameraden nicht, nichtmals über den allgemeinen Lärm hinweg. Ich sagte nicht, dass es nicht brüchig sei entgegnete er ruhig, Ich sagte, nicht so brüchig wie vorhin. Feiner Unterschied. Damit führte er seine Schecke wieder weiter, den Finger oberlehrerhaft in die Luft streckend. Ein feiner Unterschied, Kamerad! Und wer kann auch ahnen, dass ihr mit der Leichtfüßigkeit eines dreibeinigen Wollnashorns auftretet! Im Gebirge stehts bedenken, Vorsicht ist geboten! Er warf noch einen Blick über die Kante, ehe er Eclipse ein breites Lächeln zuwarf. Erspart es euch doch bitte, noch mehr Kiesel fliegen zu lassen, Aye? Ihr macht uns vor dem hiesigen Bergvolk lächerlich, und noch dazu stört ihr es bei seiner ehrlichen Arbeit.
In der Tat hatte der Steinschlag die beiden Leichenfledderer am jenseitigen Hang enorm aufgeschreckt. Sie verharrten, wo sie waren, und fluchten, weil ihre Beute unter dem Geröll verschüttet wurde. Ihr Schimpfen hallte in der Tiefe der Kluft wieder. Die hiesige Bevölkerung kannte äußerst böse Flüche.
Amarokk Haggadirsson wollte gerade eine Bemerkung der derben Ausdrucksweise wegen machen, als sich ein Grollen in die Klangatmosphäre der Kluft drängte wie ein Donnerkeil gleißend hell durch die Nacht schneidet. Ein Grollen, das sich zum Brüllen steigerte, und dann gesellte sich ein weiterer Schrei hinzu, überschnitt sich mit dem Ersten.
Über den Grat des Berges hinweg setzte der Drache mit krachendem Flügelschlag, als fahre eine Sturmböe knatternd in ein Segel, und in den Sonnenstrahlen glänzend wie ein Feuerfunke stürzte er sich in die Kluft hinab. Amarokk erhaschte einen ausreichenden Blick auf die Bestie, als sie sich in die Tiefe schwang. Er wandte sich an Eclipse:
Ich fürchte, der Drache ist nicht mehr am Pass des Hasenschartigen Menschenfressers.
Denn in der Tat: Das Monstrum, das sich da in die Schlucht gestürzt hatte und nun in der Thermik segelte, war eindeutig der gesuchte Zweikopf. Der linke Kopf schielte nach den beiden Plünderern, die mit dem Fluchen aufgehört und klugerweisezwischen den Felsen Deckung gesucht hatten. Der andere Schädel aber schielte aufwärts, zu lohnenderer Beute.
Amarokk verpasste seiner panisch wiehernden Stute einen barschen Klapps, dann schwang er sich überraschenderweise in den Sattel. Keine Zeit zum Prüfen, wos brüchig ist! rief er, Lieber Steinschlag als Zielscheibe auf dem vermaledeiten Schmalweg! Die Schecke brauchte keine weitere Ermutigung, setzte sich in halsbrecherischem Tempo in Bewegung. Einige kleinere Steinchen lösten sich unter ihrem Hufschlag, doch es geschah glücklicherweise nichts weiter Nennenswertes, und schon nach einem kleinen Spurt öffnete sich der Weg zu einem kleinen Plateau, eingebettet in die Felswände.
Amarokk sprang sofort wieder ab, zerrte am Halfter und brachte seine aufgebrachte Stute mehr durch Muskelkraft als Einfühlungsvermögen zum Stehen. Ho! Still stehen! Die Leine kurz haltend, schob er das Tier weiter vom Abgrund weg und erreichte, dass sie sich wieder halbwegs einkriegte.
Während Amarokk nach seinem Kameraden sah, gewann der Drache mit den Schwingen schlagend und im Zickzack fliegend wieder an Höhe. Er war grau, stahlgrau von den gehörnten Köpfen bis zur Schwanzspitze, glänzend im Sonnenlicht und fast drei Meter lang (den Schwanz nicht eingerechnet). Er ließ sich im Aufwind tragen und hatte es offenbar nicht besonders eilig, sich nach seiner Beute auszurichten.
Aye, Kamerad rief Amarokk Eclipse zu, Steht bloß nicht still! Das erleichtert ihm nur das Zielen! Mit diesen Worten riss der Grauländer vorsorglich seine Axt aus der Schlaufe.

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>>... Und nichts sahen wir mehr von ihm als seine Klinge, die in die Schilde fuhr. Noch weit auf See hörten wir ihn schreien, und solang er noch schrie, war er auch nicht gestorben, und vielleicht kämpft und tobt und wütet er noch heute an steiniger Küste.<<

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Wyrdar Nephredil

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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Sa Jan 07, 2012 3:47 am

Laut Karte gab es in diesem Gebirge mehrere Wege die man begehen und sich so entscheiden konnte ob man Wegzoll an die Wachposten oder die Räubr abdrücken wollte.. oder einen der brüchigen Nebenpfade nehmen wollte. Da sich Wyrdar in diesen Gegenden kein bisschen auskannte entschied er sich dafür den befestigten Weg zu nehmen und den Wachen ein paar Silberlinge abzudrücken, sicher würde dieser Pfad auch schneller zum Ziel führen als irgend ein schmaler Nebengang.

Die beiden Jungwölfe hatte er in den großen Seitentaschen seiner Wölfin untergebracht, so ging die Reise einfach wesentlich schneller vorran, schließlich konnte sie um einiges schneller laufen als die beiden Kleinen. Er begab sich also im schnellstmöglichen Reittempo in Richtung Hasenschartiges irgendwas, die Schrift hiervon war auf der Karte recht unleserlich, aber immerhin sollte dort der Drache sein. Unterwegs wurde kurz innegehalten um den Wachen die Silberlinge zuzuwerfen und zack ging es auch schon in rasantem Tempo weiter.

Irgendwann auf seinem Ritt durch den Pfad sah er den Drachen plötzlich über sich hinwegfegen, kombiniert mit einem Donnern im Himmel bei dem man denken konnte es wüde ein Sturm aufkommen. Mh, das Viech scheint aber nicht an uns interessiert zu sein.. bemerkte er kurz als der Drache tatsächlich einfach weiterflog und auf der anderen Seite einer Felswand verschwand. Sein Flügelschlag allerdings war immernoch gut zu hören, also musste das Ding noch in der Nähe sein. Ob wir es schaffen da hochzuklettern?..Mh, eine wirkliche andere Wahl scheinen wi auf jedenfall nicht zu haben, also versuchen wir es. Er richtete die Wölfin Richtung Felswand aus und began mit ihr den Versuch das lästige Teil zu erklettern, dieses Unterfangen war tatsächlich recht anstrengend, aber dennoch schafften sie es. Auf einmal vernahm Wyrdar eine recht brachiale Stimme, die scheinbar einer anderen Person etwas zurief, die Worte konnte er allerdings nicht komplett verstehen. Der Jungspund lies also einmal den Blick über die gesamte Schlucht schweifen und sah tatsächlich zwei Gestalten, die nun einige Meter unter und ungefähr 70-100 Meter in die Ferne von ihm entfernt waren. Mh, da hat der Drache wohl seine Wunschmahlzeit gefunden, was? Aber zumindest der Kerl auf dem Plateu scheint Ahnung vom Kampf zu haben.. Lass uns mal hinreiten und zusehen ob wir den Beiden helfen können, das Viech scheint es ja zum Glück nicht eilig zu haben. Wyrdar sprintete also oberhalb des Kamms auf seiner Wölfin in Richtung Plateu um den beiden zur Hilfe zu kommen, und natürlich seinen Auftrag zu erledigen. In diesem Sprint lies er ein lautes Pfeifen los, damit die Beiden Fremdlinge bemerkten das jemand zur Hilfe unterwegs war. Und eventuell konnte er ja den Drachen damit auch noch ablenken, zumindest für einen Moment, damit der Hintere der beiden zum anderen aufschließen konnte.
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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Di Jan 10, 2012 7:49 pm

Also das hatte er nun wirklich nicht nötig! Der werte Barbar sah sich sofort genötigt den Oberlehrer spielen zu müssen und ging dieser Seite auch ungehemmt nach. So musste Eclipse, zähneknirschend, einen langen Vortrag über die Gefahren der Berge über sich ergehen lassen. Zum Schluss ermahnte man ihn sogar noch dazu, sie nicht lächerlich zu machen vor den Einheimischen. Was konnte er bitte dafür das er Gebirge nicht mochte und sie daher mied? Mit einer skeptisch hochgezogenen Augenbraue und einem leisen Schnauben, nahm er diese Belehrung wortlos hin. Es wäre dem werten Herrn auch zu kindisch gewesen, sich wegen solchen Kleinigkeiten zu belagern. Okay eine Gerölllawine und sein beinahe ableben waren zwar keine Kleinigkeiten, doch momentan wenig von Belang. Denn sie hatten gerade ganz andere Sorgen bekommen! Wie ein Blitz in einer stürmischen Nacht, mischte sich das animalische Grollen, zwischen den scheppernden Krach der Lawine. Der Hengst legte bereits die Ohren an und suchte mit wachsamen Augen die Umgebung ab. Sein Reiter tat es ihm gleich, ignorierte aber den Schrei und hatte alle Mühe sein vor Freude scheuendes Ross im Zaum zu halten. Schön und gut das Baphomet Nerven wie Stahl hatte aber musste er vor lauter Vorfreude seinen Herrn fast abwerfen? Eclipse setze kräftige Schenkeldrücke ein damit sie zu Amarokk aufschließen konnten, denn was immer auch kam, fand seine wiederhallende Stimme in den Felsen so toll, das es anfing zu brüllen. Nichtmal das Übernatürliche hatte scheinbar Manieren! Welch Frevel! Aber noch ehe der adlige sich weiter über die Sittenlosigkeit der Natur auslassen konnte, erblickten seine violetten Augen der Grund für diesen Aufruhr. Vom golden schimmernden Himmel herab, stürzte gar majestätisch ein Drache! Wahrlich dies Ungetüm hatte zwei Köpfe und machte sich einen Spaß daraus mit wilden Flügelschlägen, hinab in die Schlucht zu stürzen. Aber nicht weit genug wie der schwarzhaarige fand, ignorierte er geflissentlich die Tatsache das Amarokk, sinnloserweise kommentierte das der Drache nicht mehr an dem angegebenen Ort war. Nein ehrlich? da wäre er jetzt von selbst nicht drauf gekommen. Eclipse schluckte das sarkastische Kommentar schnell wieder herunter, als er bemerkte wie das Reptil mit einem der Köpfe nach ihnen spähte. Nunja nicht verwunderlich schließlich gaben die Plünderer bereits Fersengeld und auch er tat es ihnen gleich und gab dem Hengst die Sporen. Sein werter Freund preschte unterdessen in einem halsbrecherischen Tempo über den schmalen Pass hinweg. Die arme Stute schien dem Wahnsinn nahe, so wie sie dahin eilte, im Gegensatz zu Baphomet, der immer noch alle Sinne beisammen hatte und mühelos zu dem anderen Pferd aufholte. Der schwarzhaarige warf einige besorgte Blicke auf den bröckelnden Boden und hoffte das ihnen nichts geschah. Die donnernden Hufe stoben regelrecht Funken, als die ungleiche Gruppe endlich ein kleines Plateau erreichte. Sicherlich der Platz war nicht günstig, die Schecke verstört und Amarokk voller Tatendrang, doch es musste gehen. Während der Barbar sich regelrecht aus dem Sattel schmiss um seine Stute zu beruhigen, wenn man anmerken darf es sah recht barbarisch aus wie er dies anstellte, brachte der junge Adlige sein Pferd weit vom Abgrund entfernt zum stehen. Eclipse stieg ebenfalls ab und verstaute den nun lästigen Regenmantel, eiligst in einer der Satteltaschen, ehe er zu Amarokk herüber schritt. Freund bindet eure Stute an den Sattelknauf von Baphomet damit sie nicht fliehen kann. Ihr Verlust wäre tragisch da meiner sich weigert andere Menschen auf seinem Rücken zu tragen. Aber noch ehe die beiden zu einer Entscheidung kamen, nutze der Drache die günstigen Winde und stieg wieder aus der Tiefe empor. Wahrlich er schien noch jung zu sein, doch fast drei Meter waren doch recht stattlich. Zumal das Reptil auch noch stahlgrau schimmerte und seine gehörnten Köpfe ihnen bedrohlich entgegen reckte. Eclipse wollte sich zu seinem Begleiter umdrehen als er entsetzt fest stellen musste das dieser sich längst auf dem Plateau verteilte. Einen leisen Seufzer der Frustration ausstoßend, schob sich der Adlige den langen Zopf zurück auf den Rücken, griff nach den Zügeln der Stute und band diese an den Sattels eines Hengstes fest. Freund pass lieber auf das dich dein Gerede nicht ins Grab bringt. Wie wollen wir so ein Untier bezwingen? Doch noch ehe sich der Adlige weiter Gedanken um ihre Angriffsstrategien machen konnte, begann sich sein Hengst eigenartig zu versteifen, fixierten seine Augen doch einen höher gelegenen Bergkamm. Eclipse folgte seinem Blick sofort und schon ertönte ein lauter Pfiff. Geistesgegenwärtig bekam er noch Baphomets Zügel zu fassen, denn sein wertes Schlachtross wollte sich schon auf das heran nahende Übel stürzen. Das Leder schnitt fest in seine Hand als er sich gegen das Gewicht des Pferdes stütze, wohl wissend das sie gerade andere Probleme hatten. Doch Baphomet kümmerte es wenig, nahmen seine feinen Sinne doch längst den Mensch samt seinem Wolf wahr. Auch Eclipse bekam das ungleiche Gespann nun zu Gesicht und wartete erst einmal schweigend ab. Sollten die Fremden Streit suchen wollen, würde sich der Hengs mit Freuden um sie kümmern. Wer immer auch den Spruch: >>Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.<< erfunden hatte, gehörte eindeutig verklagt!

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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Mi Jan 11, 2012 6:59 pm

In einem Punkte war der Grauländer felsenfest sicher: Eclipse van Dark mochte ja das Gemüt eines in Brennesseln gefallenen Dachses zu seiner Schale gemacht haben, an deren Härte der Degen seines filigranen Humors - sehr filigran, Amarokk war auch davon felsenfest überzeugt - absplitterte, doch darunter verbarg er ein äußerst zuvorkommendes Wesen. Wie er darauf kam? Sorgsam um das Leben der Schecke bemüht, leinte er sie höchstselbst am Sattel seines Renners an.
Amarokk fasste seine Axt unterhalb des Kopfes, während seine andere Hand in einem Ochsenhorn wühlte, das er an seinem Gürtel befestigt und bis eben noch mit einer Ledertülle abgedichtet hatte. Rasch fand er, was er suchte. Kohle. Ein längliches, spitz zulaufendes, tiefschwarzes Stück hielt er zwischen den Fingern und ritzte damit auf dem Axt-Kopf herum. Rasend schnell und routiniert raunte er die Rune in seine Waffe.
Freund pass lieber auf das dich dein Gerede nicht ins Grab bringt. Wie wollen wir so ein Untier bezwingen?
Ins Grab? erwiderte Amarokk, der seinen Kameraden wie gesagt als äußerst fürsorglich empfand, Nichts und niemand bringt mich in ein wurmzerfressenes, feuchtes kaltes Grab. Hah! Wenn überhaupt, so äschert man mich ein! Und wie wir ihn bezwingen? SO!
Das Rauschen lederner Schwingen. Der Drache schoss an der Felswand entlang und am Sims vorbei, und Amarokk Haggadirsson ergriff seine Gelegenheit beim Schopfe. Er fasste die Bartaxt am Ende des Stiels, wirbelte sie über den Kopf und warf!
Die Axt surrte und wummerte mit vollem Klang im scharfen Wind, und der wilde Schrei des Grauländers schien ihr noch mehr Geschwindigkeit zu verleihen. Doch selbst wenn, so reichte dies nicht. Denn der Drache wich aus. Das eisengraue Biest hatte bereits mehr als genug Erfahrung mit fliegenden Dingen wie einer schwirrenden Axt gemacht, und so rotierte er glatt auf der Längsachse, drehte sich in einem akrobatischen Manöver aus der Flugbahn des Wurfgeschosses und lenkte sogleich wieder in einen Sturzflug.
Amarokk fluchte, ganz kurz mal gar nicht fröhlich. Lindwurmgalle! Rasch griff er in den Kragen seines Kettenhemdes, zog an einem dünnen Bändchen und holte ein Amulett hervor, dessen Rune dem Kohlezeichen auf dem Axtblatt sehr ähnlich war. Und beide erglühten sogleich in silbrigem Lichte, als das Amulett vollends zum Vorschein kam.
Die Axt bremste mitten in der Luft, kurz vor dem Aufschlag, und sirrte mit einem Male denselben Weg wieder zurück, den sie zuvor genommen hatte.
Amarokk fing seine Lieblingswaffe aus der Luft. Die Kohle daran löste sich von allein und verflüchtigte sich im Wind.
Dann kam der Pfiff, und als Amarokk den Blick zum rückwärtigen Grat sandte, erblickte er den Fenris und den Reiter darauf. Den Drachen im Augenwinkel behaltend, wandte er sich dem Neuankömmling zu, während Eclipse offenbar mit seinem Hengst zu tun hatte. Baphomet schien sich mit einem Fenris ebensowenig zu vertragen wie die meisten Pferde; bloß, dass der Hengst sich so gar nicht in seine Rolle als Fluchttier drängen lassen wollte. Stattdessen schien er begierig darauf, die Steilwand zu erklimmen und dem Wolf die Reißer mit seinen eisenbeschlagenen Hufen zurecht zu rücken.
Halte Abstand, Freund, wenn du ein solcher bist!, rief Amarokk dem Fremden zu, Dein Biest macht uns die Pferde scheu, und zum Kennenlernen ist der Platz nicht ganz passend! Lass das Wölfchen nicht zu nah kommen, komm erstmal selbst!

Unterdessen machte der zweiköpfige Drache kehrt. Er wendete auf einer Felsnase weiter unten, fasste mit einer seiner Klauen zu und ließ sich vom eigenen Schwung herumreißen wie auf einer Zirkelspitze. Gleich darauf stieß Er sich wieder ab, schwang sich in den Aufwind und hoch in die Luft.
Er war stark, das wußte Er. Stark und jung und mächtig und unbesiegbar, so fühlte Er sich. Sein Feuer hatte ihn zum Herrn über alle Räuber gemacht, die nicht wie seinesgleichen in den Himmel gehörten, seien es Grendel oder Bären oder Berglöwen, und seine zwei Köpfe und vier Kiefer machten ihn überlegen gegenüber jedem Jungdrachen, der sich noch in den Graten und Schluchten der Silberberge herumtrieb. Er war stark und mutig und kühn, und weil Er auch satt war, gönnte er sich das Vergnügen des Spieles. Außerdem... war da etwas neues.
Er kannte Pferde. Sie schmeckten gut. Er kannte Menschen. Auch sie schmeckten, doch sie warfen mit lästigen Dingen. Und Er kannte Wölfe, die ebenso gut schmeckten wie Pferde und Menschen. Doch nun witterte Er den Fenris, und der war neu für ihn. Denn es gab keine Fenriswölfe in Enwen. Der Duft war ein herausfordernd geschwungenes Banner, denn es trug ebenfalls Stärke in sich. Auch eines von den Pferden schrie diese Herausforderung, doch Er gab nichts mehr auf Pferdegeschwätz. Im Duft der Wölfin dagegen lag der Frost eines Winters, den er noch nie kennen gelernt hatte und auch nie kennen lernen würde.
Der Drache erhob ein schreckliches, zweifaches Brüllen, während er über seiner Beute seine Kreise zog und abwartete, ob die Wölfin seine Herausforderung annahm oder nicht.

Den Drachen hier schlagen, ist schwer sagte Amarokk gerade zu Eclipse. Wir haben keine Bogenschützen. Mir wäre wohler, ihn anderswo zu jagen, wo wir das Gelände nach unseren Wünschen anlegen und eine Falle auslegen können. Weiterhin behielt er den Drachen im Auge, lehnte die Axt gegen seine Schulter und dachte nach. Dann aber zuckte er mit den Achseln und ging seine Luntenschloss-Muskete holen. Mal schaun, ne, mein Freund?
Der Grauländer würde Eclipse das Reden mit dem Fremden überlassen, während er selbst zur besten Alternative griff, die sie zu Bogenschützen hatten. Auch wenn sie unnütz war.

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Tornik Jonsson schrieb >>Der Berserker<<


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Wyrdar Nephredil

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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Sa Jan 14, 2012 2:43 pm

Wyrdar sah wie eine Axt von einem der beiden gewurfen wurde, fragte sich kurz wieso er das tat da der Drache sehr warscheinlich, wie letztedlich auch geschehen dem Ding ausweichen würde aber als die Axt plötzlich kehrt machte und zurückflog fing er für eine Sekunde an zu staunen. Mh. So etwas hatte er auf all den Schlachtfeldern noch nicht gesehen.. Scheinbar gab es hier einige neue Tricks und Kniffe zu entdecken.

Auf einmal war ein ruf zu vernehmen der vom Stabileren der beiden kam. Halte Abstand, Freund, wenn du ein solcher bist! Dein Biest macht uns die Pferde scheu, und zum Kennenlernen ist der Platz nicht ganz passend! Lass das Wölfchen nicht zu nah kommen, komm erstmal selbst! Mh, hier scheinen mal die Reittiere mehr Angst zu haben als die Reiter. Der Dunkelhaarige ließ die Wölfin anhalten, stieg ab und kraulte ihr kurz die Seite, es war ihr anzumerken das die Situtation etwas Unbehagen verbreitete, schließlich waren die Zwei da unten fremde. Und dann war da noch dieser miese Drache, welcher auch auf einmal provokativ näher kam. Mh, das könnte uns etwas Zeit bringen schoß es ihm durch den Kopf. Sofort nahm er der Wölfin die Seitentaschen ab und legte sie an einen Fels direkt neben ihnen. Ohne dieses Gewicht würde sie um einiges schneller laufen können. Tja, sieht so aus als ob du deinen Spaß auchnoch bekommst meine Gute.. Sieht nach Fange spielen mit dem fliegenden Mistviech aus.. Aber pass auf, wer weiß in wie weit das Ding schon Feuer spucken kann.. Auch wenn sie die menschliche Sprache nicht so verstehen kann wie ein anderer Mensch, so war ihr doch klar was kommen würde. Wyrdar gab seiner Begleiterin noch ein kleines tätscheln mit auf den Weg und schon schoß selbige auch wieder in die Richtung aus der sie gekommen waren los um sich ein wenig mit dem Ungeheuer anzulegen.
Dem Drachen schien das auch irgendwie zuzusagen, das war wohl das Glück daran das es noch ein Jungtier war, auch Drachen scheinen verspielt in jungem Alter zu sein..
Naja, Freund würde ich nicht gleich sagen, aber ich bin auf jedenfall in friedlicher Absicht hier, zumindest was euch betrifft. Lies er in einem etwas lauteren Ton verlauten damit es unten auch wirklich hörbar war und machte sich daran sich einen Weg auf das Plateu zu bahnen. Als er den beiden dann etwas näher kam, legte er vorsichtshalber allerdings schonmal eine Hand an eines der Katanas, man weiß ja nie, und zu viel Vertrauen in Fremde könnte einem immerhin das Leben kosten. Hier zu kämpfen dürfte allerding schwer werden.. wir sollten das Mistviech irgendwie auf den Boden kriegen wenn wir es erlegen wollen.. Es seie denn Ihr habt irgendwas effektives gegen Fliegende Halbkolosse dabei.. und.. für ein paar Minuten sollte Vid es ablenken können, schnell und mit guter Ausdauer gesegnet ist sie ja, aber ewig wird sie das auch nicht durchhalten.
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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   So Jan 15, 2012 11:35 am

Wie nicht anders zu erwarten, stürzte sich der Barbar bereits freudig ins Kampfgetümmel, schien eine Rune auf seine Axt zu raunen während der Drache an einem Sims vorbei rauschte. Amarokk schien die Gelegenheit beim Schopfe packen zu wollen, schwang er doch bedrohlich die Streitaxt über seinem Kopf und warf sie dann mit lautem Geschrei auf den Drachen. Hätte Eclipse jetzt eine Hand frei gehabt, wäre sie unweigerlich mit einem tiefen Seufzen in seinem Gesicht gelandet. Typisch Barbar das konnte doch nichts werden! Das schien der Drache wohl ähnlich zu sehen, drehte er doch wie beiläufig ab, schlug ein elegantes Flugmanöver und ging dann wieder zum Sturzflug über. Und die Axt? Nunja der war das Untier gekonnt ausgewichen, doch dem Grauländer schien das nicht zu kümmern, beorderte er doch seine Waffe einfach durch ein gerauntes Amulett zurück. Wiedereinmal mehr in seinem Leben fragte sich Eclipse warum er schon wieder in einen solchen Schlamassel geraten war. Da sein werter Freund nun auch endlich das sich nähernde Gespann bemerkte, fixierte Eclipse erneut die Szene. Während der Grauländer mit dem Fremden eine Unterredung führte, schaute der schwarzhaarige interessiert dabei zu wie der Mann mit der Fenriswölfin umging. Es erinnerte ihn ein bisschen an seine Dämonen, nur mit dem unterschied das die Wölfin zutraulich war und ihren Herrn gut zu beschützen schien. Zugegeben es erstaunte Eclipse das der Fenris seine Fährte nicht wahr nahm, hing doch der bedrohliche Dämonengeruch an ihm, was dafür sorgte das normale Tiere ihn stets mieden oder wild flohen. Aber villeicht lag das auch nur an der Aufregung, schließlich donnerte der Drache ein weiteres zweikehliges Brüllen und schien dann die Wölfin ins visier zu nehmen. Trotz der Gefahr floh diese über den Bergrücken und wenn sie etwas Glück hatten, würde der verspielte Drache ihr folgen. Aber noch zog das Untier lauernd seine Kreise und so wandte Eclipse erstmal seinem Begleiter die nötige Aufmerksamkeit zu. Ich stimme euch zu dieses Gelände ist wirklich reiner Selbstmord um einen Drachen erlegen zu wollen. Doch momentan haben wir keine andere Wahl also heißt es durchhalten. Während Amarokk irgendwas aus der Satteltasche seiner Stute fischte, war es nun also seine Aufgabe sich um den näher kommenden Fremden zu kümmern. Dieser bahnte sich beinahe gelassen einen Weg durch das Plateau und versicherte das er keine feindlichen Absichten hatte. Baphomet zog unruhig an den straffen Zügeln und scharrte ungeduldig mit den Hufen auf den fesligen Untergrund herum. Nun es interessierte Eclipse schon wie der Kerl mit seinem Schlachtross fertig werden würde, schließlich war es mit herkömmlichen Methoden nicht klein zu kriegen. Weder besaß der Hengst das typische Verhalten eines Pferdes, noch dessen ängstlichen Instinkte. Nein das Pferd würde sich eher mit vollem Eifer auf diesen Menschen stürzen, ihm die Waffen aus der Hand schlagen und ihn freudig nieder trampeln. Aber noch war der schwarzhaarige geneigt es bei einer friedlichen Lösung bewenden zu lassen. Wartet! Donnerte die samtige dunkle Stimme des Adligen über das Plateau, als er bemerkte wie der Fremde bereits seine Hand auf eines der Katanas legte. Auch dem störrischen Hengst war dies nicht entgangen, hallte doch ein missmutiges Schnauben durch die Gegend, während seine dunklen Augen das Menschlein genau beowachteten. Lasst bitte die Waffen stecken wie ihr seht trage ich keinerlei Kriegsgerät bei mir und ich habe wenig Lust meinen Hengst weiter zurück zu halten. Wenn ihr keine verwerflichen Absichten hegt, schließt euch dem Kampf an. Ansonsten würde ich euch bitten zu gehen oder falls ihr eine Auseinandersetzung wünscht, wird diese euch gewährt. Eclipse bedachte den Fremden mit einem letzen warnenden Blick, während er sich leicht umdrehte um Baphomet etwas in der alten Dämonensprache ins Ohr zu flüstern. Das Pferd wurde bedeutend ruhiger und als sein Herr ihm einen freundlichen Klaps auf die Kuppe gab, trabte er samt der Schecke davon um für beide einen sicheren Platz zu finden. Es war ungemein praktisch die Sprache seiner Kreaturen sprechen zu können, zumal es gegen lästigen Spitzel half und niemanden verriet was sie planten. Eclipse wusste das sein treues Ross ihn nicht aus den Augen lies aber bis auf weiteres lieferte er sich schutzlos dem Fremden aus. während der Adlige seinen Worten aufmerksam lauschte, zog auch er es vor sich eine geeignete stelle auf dem Plateau zu suchen. Der Drache kreiste ja noch immer am Horizont aber so wie er es verstand, sollte der Fenris wohl den Köder spielen und ihn ablenken. Sicher ich hätte etwas gegen diesen Drachen in der Hand aber getreu meines Kodex, weigere ich mich momentan es ein zu setzen. Die Sonne geht bald unter und wird diesem Kampf eine Pause gönnen und bis dahin werde ich meine Kräfte nicht für unnütze Manöver verschwenden. Schließlich mussten seine Mitstreiter nicht Blut opfern um diese Kreatur rufen zu können, noch würden sie aus Furcht getötet zu werden eine Nacht lang wach liegen. Von den anhaltenden blutenden Wunden mal ganz zu schweigen. Ergo spielte Eclipse mal wieder gekonnt Spielverderber. Schließlich wusste jedes Kind das Drachen nachts nicht gut sahen, jedenfalls die meisten, also hatte er beschlossen bis morgen aus zu harren. Erst dann würde er seine wahre Macht präsentieren. Bis dahin war es nicht sein Bier wie die anderen überlebten.

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Kamaroth Eisenhammer

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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   So Jan 15, 2012 6:34 pm

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Der junge Krieger hatte die letzte nach in einer Herberge verbracht die weniger angenehm war, sein rücken schmerzte etwas und sein Kopf brummte. Doch irgendwas zog ihn in die Berge, ein inneres Gefühl welches immer stärker wurde. Hektor sein treuer Rotfuchs mit dem glänzend dunkel braun rötlichen Fell hatte schon so ziemlich die Nase vom rauen Bergpfad voll. Auch Kamaroth war zu geizig Geld fürs benutzen eines Bergpfades zu zahlen. Schließlich ist er ein stolzer Abenteuerer.

Doch ein ungewöhnliches Geräusch ließ ihn aufmerksam auf eine Gegend werden die etwas von ihm entfernt war. Einige Minuten später grölte noch mal etwas aus dieser Gegend. „Hast du das gehört Hektor? Das klingt nach einem Abenteuer!“ Der stämmige Krieger riss die Zügel seines Rosses rum um die nächste Abzweigung des Bergpasses zu nehmen um möglichst schnell zum grölen zu kommen. „Was meinst du ist es vielleicht ein Troll wie aus der Geschichte des Betrunkenen letzte Woche von der ich dir erzählt habe? Vielleicht ist eine hübsche Maid in Gefahr.“ Sprach er zu seinem Rotfuchs und gab ihn ordentlich die Sporen. Kurz darauf erhebt sich eine riesige Bestie in den Himmel. „Bei den Göttern meiner Ahnen. Was ist das für ein Gerät.“ Staunte er mit dem Blick in den Himmel wo der Doppelköpfige Drache seine Runde drehte. Es war die Chance auf die Kamaroth schon so lange gewartet hatte. Es könnte sein Durchbruch zur Legende werden einen Drachen zu erlegen, so gab er Hektor weiter die Sporen und könnte man die Gedanken des Rotfuchses lesen könnte man meinen das er nur wenig Begeisterung fand seinen Hochmütigen Herren beim Suizid zu zu schauen.

Er erreichte über ein rumpeligen Pfad ein Plateau auf dem sich schon einige Tollkühne Kämpfer befanden um den Drachen zu erledigen als ein Typ der wahrlich wie ein Krieger aussah sagte.
Den Drachen hier schlagen, ist schwer er fuhr fort. Wir haben keine Bogenschützen. Mir wäre wohler, ihn anderswo zu jagen, wo wir das Gelände nach unseren Wünschen anlegen und eine Falle auslegen können. Es war Kamaroths gelegenheit seine Heldenhafte Ausstrahlung auszuspielen auf das sein Ross wieder die Augen verdrehte. Er stieg von seinem Pferd und griff zu seinem Bogen und seinen Pfeilen die er am Sattel festgemacht hatte. „Haltet ein verehrte Kämpferschaft. Hatt hier grad vielleicht jemand geäußert das ein Bogenschütze fehlt? Nun ihr könnt euch Glücklich schätzen denn ich, Kamaroth Eisenhammer, bin Nahkämpfer und Bogenschütze zugleich. Welch ein Schicksal das es mich grade heute an einen solch Höllenartigen Ort gezogen hat. Da waren die alten Götter im spiel.“ Sagte er in voller eitelkeit und zog einen Pfeil aus dem Beutel und spannte ihn an seinem Bogen.

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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Mo Jan 16, 2012 11:10 am

Die Wölfin nahm den Drachen an, und dem Zweiköpfigen kam dies natürlich mehr als zugute. Für einen Moment zog er noch seine Kreise wie ein Bussard über den Wiesen, doch als dieses unerhört große Wesen auf dem Grat auftauchte, legte er seine ledrigen Fledermausschwingen an, senkte sich als schwerer Schatten vom Himmel herab.
Drachen sind in der Luft zuhause. Dort bewegen sie sich mit höchster Eleganz und sehen sich im Kampf mit jeder anderen schwingentragenden Kreatur des Erdenrunds überlegen. Am Boden verliert sich diese Anmut, doch ein solches Biest wirkt auch laufend nicht wie ein Seehund auf dem Strand, sondern nach wie vor wie das Ungeheuer, das er eben ist.
Er war stark und mächtig und zäh, das wußte er, jung und schnell und stolz darauf. Der Fenris war neu für ihn, und dessen Größe reizte ihn zum Kampf. Menschen und Pferde; eine gute Mahlzeit, doch die würde nicht weglaufen, und selbst wenn doch, konnte er sie später einholen. Hier stand erst einmal sein Ruf als König der Gipfel und Schluchten auf dem Spiel. Grendel und Bär, Steinadler Kondore, er war der Herrscher über sie alle, und als solcher schoß er erst tief über die Felsen hinweg, im Gleitflug, dann klappte er die Schwingen vollends ein und fasste Boden, dass der Fels unter dem Aufprall zerriss!
Er war stark und mächtig und jung, und Steine sprengten unter seinen Krallen. Der Zweiköpfige brüllte, stürmte geradewegs auf den Fenriswolf zu. Er legte mehr Kraft als nötig in seine Sprünge, um zu imponieren, denn er konnte es sich leisten. Kraft hatte er im Überfluss. Der eine Kopf bog sich zurück wie eine Kobra, zum Biss bereit. Den anderen Kopf dagegen streckte er vor, um dem Ansturm des Gegners entgegen zu kommen.
So war seine Taktik, eine andere kannte er nicht und brauchte er auch nicht. Er kannte nur den direkten, brutalen, knochenbrechenden Zusammenprall, zu Lande und in der Luft, Ringen, Festklammern, zu Boden werfen und zerschmettern.

Auf dem Sims traf in der Zwischenzeit auch der fremde Wechselhäuter ein und unterhielt sich mit Eclipse, wobei offensichtlich wurde, dass der Eine nicht wirklich über Fernkampfqualitäten verfügte und der Andere zwar einen Trumpf in der Hinterhand hatte, diesen jedoch noch nicht ausspielen mochte - zumal er richtigerweise darauf hinwies, dass der baldige Sonnenuntergang dem Treiben sowieso eine Pause auferlegen sollte.
Amarokk indes tat, was er für das Beste hielt: Er packte seine Muskete aus, und das Zubehör auch. Er stopfte Schwarzpulver hinein und die steinerne Kugel hinterher, außerdem befestigte er eine frische Lunte am Hahn... und entzündete auch seine Pfeife, die er sich in den Mundwinkel schob.
Rauchend trat er also wieder zu den beiden anderen, die Feuerwaffe geschultert und einen verwegenen Eindruck machend. Seine Axt legte er sicherheitshalber vor sich auf den Boden, in greifbarer Nähe also.
Ehe er allerdings das Wort ergreifen konnte, trat ein weiterer Kämpfer hinzu - offenbar wirklich ein Kunstgriff der Götter, die bunte Gesellschaft hier zusammen zu führen. Der neueste Krieger war jung, mit breitem Kreuz und Vielseitigkeit gesegnet. Sogleich bot er sich als Bogenschütze an.
Amarokk trat kampflustig auf. Meinetwegen beteilige sich jeder, der mag! Besser beenden wir die Sache heut, als morgen. Morgen wäre mir natürlich auch recht, wenn wir an einem besseren Plätzchen stehen.
Um seine Entschlossenheit noch zu unterstreichen, ließ er die qualmende Pfeife von einem Mundwinkel in den anderen schwenken, sodass der irdene Pfeifenkopf die Lunte der Muskete wie beiläufig in die entstandene Glut tunkte.
Die Lunte fing funkensprühend Feuer.
Dann los, unser Bogenschütze sucht sich seinen Platz, und der Rest macht sich nütze, wo er es für richtig hält. Fällt der Drache vom Himmel, hoffen wir mal, dass er dort runter kommt, wo wir bequem ran kommen, ne?

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>>... Und nichts sahen wir mehr von ihm als seine Klinge, die in die Schilde fuhr. Noch weit auf See hörten wir ihn schreien, und solang er noch schrie, war er auch nicht gestorben, und vielleicht kämpft und tobt und wütet er noch heute an steiniger Küste.<<

Tornik Jonsson schrieb >>Der Berserker<<


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Wyrdar Nephredil

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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Mo Jan 16, 2012 12:02 pm

Sich der Gruppe annähernd und dem anderen Langhaar zuhörend vernahm Wyrdar ein Gepolter von seiner Rückseite das so Laut war das es ihn schon beinahe etwas nervte. Ich hatte nicht vor zu ziehen, nur Vorsicht ist besser als Nachsicht lies er kurz verlauten und drehte sich daraufhin um.
Der Drache war im sturzflug auf den Kamm gerast und sprengte damit und mit seinem Ansturm einige Felsen, machte sich zum Kampf mit der Wölfin bereit in dem er einen Kopf nach vorn streckte und den anderen Kobraartig bissbereit machte. Die Wölfin blieb allerdings relativ unbeeindruckt von dem Gebrüll und Imponiergehabe des Flugwesens, schließlich stand sie schon mehrfach ganzen Armeen gegenüber, und ihr war bewusst das die Hälse im normalfall Schwachstellen der Bestie sein mussten, wie bei eigentlich fast jedem Lebewesen dem sie begegnet war. Das Problem war nur, das Mistviech hatte zwei davon, was die Sache etwas erschwerte und ihr einen sauberen Biss leider vorerst verwehrte. Kurzerhand sprang sie seitwärts etwas den Hang hinunter um seitlich daran entlang vorbei am Ungetüm zu rennen. Ihr Glück das sie ohne Reiter unterwegs war, mit wäre das wohl kaum möglich gewesen.
Hum.. die soll bloß aufpassen das sie da nicht abrutscht.. murmelte Wyrdar vor sich hin und kratzte sich kurz ansatzweise am Kopf.

Nunja, ihr kennt das Gelände hier besser als ich, wenn die Möglichkeit besteht das wir Morgen an einem für uns günstigeren Ort auf die Bestie treffen so sollten wir diese durchaus nutzen und vorerst zusehn das wir die Chance der baldigen Nacht nutzen und uns etwas zurückziehen.. Wenn allerdings kein besserer Ort in erreichbarer Nähe ist sollten wir es wohl lieber gleich hinter uns bringen..
Daraufhin drehte er sich wieder zur Gruppe und sah das bereits einer eine Muskete im Anschlag hatte und ein weiterer zur Gruppe gestoßener einen Bogen in der Hand hielt. Mh. Mehr viel ihm dazu nicht wirklich ein. Naja, ich bin nur dazugestoßener, ich werd mich eurer Entscheidung beugen, den ersten Streich werd ich allerdings nicht ausführen. Da sich allerdings immerhin einer der von anfang an dagewesenen scheinbar gegen den offenen Kampf hier streubte hatte Wyrdar noch immer Hoffnung den Kampf erst morgen, an einem besseren Ort und mit etwas besseren Kenntnissen über seine Kampfgefährten ausfechten zu müssen. Die anderen beiden hingegen schienen ziemlich heiß auf ein sofortiges Gefecht zu sein, was ihm wiederrum die Hoffnung wieder etwas zerstreute. Mit einem etwas skeptischen Blick erwartete er nun die Reaktionen der anderen.
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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Do Jan 19, 2012 10:44 pm

Eclipse wartete noch immer gespannt auf die Reaktion seines Gegenübers, als plötzlich noch ein Kerl mitten auf dem Kampfplatz erschien. diesmal war der schwarzhaarige wieder verärgert, wurde seine Aura doch noch munter einen Zacken dunkler, während sein Barometer munter auf null Bock Stimmung zeigte. Nein sie waren ja nicht schon genug hier inmitten dieses kleinen Plateaus, von dem ganzen Chaos mal ganz zu schweigen, aber nein es musste sich ja noch so ein Krieger mitten an die Front werfen. Eclipse machte sich gedanklich zwei Punkte auf seiner Liste. Zum einen würde er nur zu gern Amarokk wegen seines losen mMundwerks von der Klippe schmeißen, schließlich sah sich dieser Krieger ja regelrecht genötigt wegen den Worten des Barbars mit zu machen. Der andere Punkt war diesen Möchtegern Krieger gleich hinter Amarokk in den Abgrund zu schmeißen. Welch ein Schicksal das es gerade den an einen solch Höllenartigen Ort gezogen hat. Da waren die alten Götter sehr zu meinem Leidwesen im Spiel.“ Ahmte der adlige die Worte des Kriegers gedanklich nach, nur tropften seine nur so vor Sarkasmus und Ironie. Sollten sie doch machen was sie wollten, es interessierte ihn wenig. Morgen stand für ihn erst der Kampf an und bis dahin würde Eclipse den Teufel tun und auch nur einen Finger rühren. stattdessen hoffte er darauf das der Drache Kriegerlein samt Wolfsreiter zum Frühstück verspeiste. Dieser Trubel war ja auf Dauer nicht aus zu halten. Der junge Mann konnte nicht fassen in was er da wieder hinein geraten war. die beiden stämmigen Muskelprotze frönten bereits dem Kampf, Eclipse entging es nciht wie Amarokk mit seiner Muskete rumhantierte. einer jener Gründe warum der schwarzhaarige sich dezent vom acker machte, das konnte ja nicht gut gehen. Unterdessen entpuppte sich der Katana Typ als echter mitläufer, konnte sich für nichts entscheiden und würde sich der Meinung der Mehrzahl beugen. Super genau das was er brauchte, vielleicht ein Kandidat der seinem Klippensprung Plan freiwillig folgte. Einmal ironisch geseufzt, rief der schwarzhaarige seinem Hengst scharf ein Wort in der alten Dämonensprache zu, war Baphomet doch drauf und dran den neuen Krieger an zu greifen. Doch sein Herr brachte ihn zur Räson und so wieherte das Pferd nur missmutig. Da Eclipse nun der Meinung war sich anderen Dingen widmen zu können, schließlich jagte der Drache ja lauthals die Fenriswölfin, zog es ihn zu den Satteltaschen seines Hengstes. Während Baphomet verspielt an der Mähne der Scheckstute knabberte, kramte der junge Mann zwei Rollen altes Pergament heraus, sowie Federkiele, Tintenfass und einen Wasserschlauch voll mit gutem Tee. Die arme voll beladen mit dem Kram, setze sich Eclipse in einiger Entfernung auf einen Felsen an der Steinwand und fing seelenruhig an zu zeichnen. Seine saubere Schönschrift machte sich daran Beowachtungen nieder zu schreiben oder gar Körperteile zu beschriften, während er das Portrait des Drachen ergänzte. Hin und wieder wurde ein schluck aus dem Schlauch genommen und dann weiter gearbeitet. Amarokk wie du siehst mache ich mich nütze, von daher viel Erfolg euch tapferen Recken. War alles was Eclipse den beiden todesmutigen Krieger mit sterbenslangweiliger Stimme mit auf den Weg gab, während er ein Gähnen unterdrückte und weiter zeichnete.

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Kamaroth Eisenhammer

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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Sa Jan 21, 2012 11:43 am

Die Augenlider des Dunkelhaarigen Kriegers zuckten nervös vor Anspannung. Noch nie ist er einen Gegner mit solch einer Größe entgegen getreten. Als der bärtige Mann noch den Befehl gab das sich Kamaroth einen geeigneten Platz suchen sollte stimmte er ihn zu. Er mochte es zwar nicht Befehle zu erteilen, dennoch hatte der Typ recht. „Ich werde mir eine höher gelegene Position in diesen Geröll da suchen. Die Felsen bieten mir Schutz und sind höher als dieses Plateau. Ich denke das wird gut klappen. Hat jemand eine Ahnung welche Schwachstellen solche Drachen haben?“ Fragte er und würde sich nach der Antwort unverzüglich auf den Weg machen sich die bestmögliche aussicht zu beschaffen. Den seltsamen Typen mit den Dunkeln Haaren und den Typen mit dem Katana beachtete er gar nicht. Sie standen nur da und taten nichts was hilfreich war, einzig der Katana Typ hatte was von Kamaroth zuhören bekommen. “Ruf dein Schoßhündchen zurück. Jetzt werden Richtige Krieger mit Herzblut diese Bestie erledigen!“ sein Blick war entschlossener den je. Sein Schild trug er auf den Rücken und sein Hammer hing an seinem Gürtel, den Bogen fest in der Hand und die Pfeile auf den Rücken hinter dem Schild, so das nur die Enden raus guckten.. So zog er los und kletterte die steile Felsenmauer hoch und freute sich schon darauf ein paar Pfeile auf den Drachen zu schießen.

Grade in bester Position angelangt zog Kamaroth schon den ersten Pfeil und zielte. Ihm wurde weder eine Schwachstelle gesagt, noch hat sich dieser seltsame Wolf verzogen. Also feuerte Kamaroth ohne groß drüber nach zu denken einen Pfeil auf einen der Hälse des Doppelköpfigen Drachen. „Mal schauen wie er reagiert. murmelte der Hüne vor sich hin und beobachtete den Drachen.

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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   So Jan 22, 2012 9:47 am

Auf der anderen Seite der Schlucht, zwischen den Felsen verborgen, die Sonne im Rücken und gegen den Wind, waren die zwei Gestalten oben am Kamm für die bunte Truppe auf dem Sims nicht zu erkennen. Gleichsam beobachteten sie, wie die Fenriswölfin dem wilden Sturmangriff des Drachen entging, indem sie zur Seite glitt und behende auf seine Flanke kam. Fauchend schnappte einer der Köpfe nach ihr, doch im Vergleich zum wendigen Fenris waren seine Manöver plump, dreifach mehr auf Stärke ausgerichtet als auf Geschwindigkeit.
Die Wölfin dagegen wagte nur Scheinangriffe und täuschte Vorstöße an, um sich schnell genug wieder zurückzuziehen - sie hatte den Vorteil des anderen erkannt. Ein Biss von ihr in einen seiner Hälse, und der andere Hals würde seinen Kopf herumschwenken und seinerseits ihren Nacken fassen.
Was wäre dieser Anblick einem Skalden wert sinnierte eine der beiden Gestalten und räusperte sich.
Seht da ficht der
Winterfürst den
Sonnenkönig
...

Eine Truhe voll Gold wäre mir dein Schweigen wert versetzte die zweite Gestalt, und obgleich diese keine Truhe voll Gold herüber schob, schwieg die Erste, während die Zweite einen Wurfspeer aus dem Bündel zog.

Auf dem Felssims kristallisierte sich in der Zwischenzeit etwas wie ein einfach gestrickter Plan heraus. Kamaroth Eisenhammer erklomm tatendurstig den Felshang, um einen besseren Schuss auf das Untier zu bekommen. Amarokk dagegen blieb am Rand der Klippe - eine Einladung für Eclipse, falls der Gelehrte mit der harten Schale und dem zweifelsohne goldigen Herzen ihm einen Tritt geben wollte. Falls, so würde Amarokk ihm vermutlich nichtmals das übel nehmen, sondern auf dem Schild, den er sich auf den Rücken geschnallt hatte, den Hang hinunter rodeln. Auch wenn kein Schnee da war. Sorgsam zielte er mit der Muskete.
Eine Luntenschlossmuskete ist ein "feines Ding modernster Basilisk", wie es der Händler dem Grauländer erklärt hatte. Oder hatte er Balistik gesagt? Seis drum. Fest stand, diese neue Waffe aus dem Lande jenseits des Südmeers war eine teuflische Sache. Amarokk war mittlerweile ein wahrer Sachverständiger geworden, was Laden und Schießen anging - leider hatte er es mit dem Zielen noch nicht besonders oft geübt, immerhin war die ganze Angelegenheit ungemein teuer. Allein die Steinkugeln verschlangen Unmengen an Geld, und im Gegensatz zu Pfeilen konnte man sie im Zweifelsfalle nichtmals wiederholen. Vom Schwarzpulver nicht zu reden.
Wyrdar und Eclipse verfügten zurzeit wohl nicht über die nötigen Fertigkeiten des Fernkampfes, was sie in diesem Kampfschauplatz ein wenig benachteiligte.
"Amarokk wie du siehst mache ich mich nütze, von daher viel Erfolg euch tapferen Recken", sprach Eclipse aus sicherer Entfernung, der hohen Kunst der Schrift frönend. Was für ein freundlicher Kerl er doch war.
Ich spüre deine Unterstützung wärmend auf meiner Seele, Freund entgegnete Amarokk munter und unerschütterlich.
Amarokk Haggadirsson hatte schon viel vom Leben gesehen, und viele faszinierende Persönlichkeiten kreuzten seinen Weg. Die Welt hatte ihm ihr Lächeln gezeigt, und ebenso oft hatte er ihre Klauen und Fänge zu spüren bekommen. Er hatte gelacht und Sauflieder gegrölt, die Axt schwingend den Tod herbei gebrüllt, Sturmböen im Segel krachen gehört und über Gräbern von Freunden und Geliebten heiße Tränen vergossen wie ein Kind. Sein verehrtester Schwertherr war von Drachenfahrer-Wyrm in das Bett des Flusses gestampft worden, zusammen mit den Planken des Bootes, auf denen er gestanden hatte, und doch nannte er einen Krieger dieses Nomaden-Volkes einen treuen Freund. Sommereiländer Bogenschützen spickten seine Männer und ihn selbst bei den Rollenden Hügeln mit Pfeilen, und trotzdem hegte er keinen Groll gegen die Sumpfleute. Im letzten Bürgerkrieg der Enwener hatte er so oft die Seiten gewechselt, dass er sich nicht mehr zu erinnern vermochte, unter wessen Banner er eigentlich mit dem Kämpfen angefangen hatte. Eine seltsame Welt wars, doch Amarokk Haggadirsson hatte gelernt, in ihr zu leben und sie für die wärmenden Sonnenstrahlen zu lieben, die sie ihm hin und wieder schenkte.
Kamaroth schoss.

Der Fenris ließ den Drachen sich drehen und winden, ein silbriges Schemen tanzte um diesen Schuppenberg und brachte ihn einmal mit einem Sprung über seinen Rücken dazu, zu versuchen, sich in zwei Richtungen gleichzeitig zu drehen. Der erste Kopf wollte wutentbrannt zur linken Seite fahren, der zweite Kopf zur rechten Seite schnappen. Um ein Haar hätte er sich dabei noch was verrenkt.
Der Pfeil schwirrte, eine gute Sehne und ein starker Arm ließen ihn mit einem hellen Klang wie von Metall eine Schuppe durchschlagen und sich, da die Bestie sich ständig bewegte und herumruckte, in seine Schulter fahren. Als der Schmerz durch seinen Körper fuhr, erreichte er den linken Kopf zuerst und danach erst den rechten, was für ein reichlich misstönendes Gebrüll sorgte. Der Drache richtete sich empört auf den Hinterbeinen auf, den Wolf vergessend, und stierte nach dem neuen Feind, der da so hinterhältig zuschlug.
Amarokk ergriff die Chance und drückte ab - die Lunte senkte sich in die Pulverkammer.
BOMM mit Pulverblitz und schallendem Echo, das noch durch die nächsten Täler wanderte und polterte und die Leute stirnrunzelnd zum Himmel sehen ließ. Gewitter?
Wo die Kugel einschlug, ob sie den Drachen erreichte oder ins Blaue flog, lässt sich nicht mehr sagen. Am wenigsten der Schütze selbst konnte Auskunft darüber geben, denn Amarokk war vom Pulverdampf arg geblendet.
Der Drache dagegen, der hatte ein explosives Gemüt, und der Donnerschlag kombiniert mit dem Geruch von Schießpulver war Funke genug, ihn nun vollends zur Raserei zu treiben, denn er glaubte, nebst Wölfen und stechenden Unsichtbaren forderte ihn nun auch noch ein Artgenosse heraus. Den Knall wähnte er wohl als besonders herausforderndes Brüllen. Er nahm sowieso alles als Herausforderung. Das zweiköpfige Biest breitete die Schwingen aus und warf sich in die Luft, den Schmerz des Pfeiles ignorierend, stürzte sich in die Schlucht und raste auf das Sims zu.
Amarokk wedelte den Dampf weg, sah das Biest kommen und warf - Nein, legte die Muskete sorgsam auf den Boden, um die Axt zu greifen.
Und in diesem Moment flog der Speer vom benachbarten Bergkamm herunter, durch eine Speerschleuder beschleunigt, und fasste den Drachen sauber in der Flanke, ließ ihn aus der Flugbahn kommen und gegen die Felswand krachen. Die Geschwindigkeit war hoch gewesen; der Speer wäre ihm kaum lästiger geworden als der Pfeil, doch das Fliegen war das Problem. Es ist so eine Sache, wenn man keinen festen Stand hat.
Stein-und Drachenschlag polterten das Tal herunter, die Bestie heulte dabei ganz unköniglich und überhaupt nicht mehr herausfordernd auf. Nun wurde es ihm wirklich zuviel; überall lauerte man ihm heute wohl auf. Sofern ein Drache ein Gefühl für Fairness besaß, fühlte sich dieses Exemplar nun deutlich betrogen. Er riss sich den Speerschaft mit dem Maul aus dem Körper, zerbrach ihn mit einem schnellen Rucken des Kopfes und polterte das Tal herunter, fort von diesem unheimlichen Ort. Vom Sims aus war gerade noch zu sehen, wie er sich erneut in die Luft schwang und davon flog.
Amarokk zeigte sich schadenfroh. Haha. Er wandte sich dem benachbarten Bergkamm zu und winkte. HEIOOOOO!
Zwei Schemen erhoben sich dort, nur undeutlich zu erkennen, da die Sonne schon tief stand. HEIO schallte es von ihnen zur Antwort.
Amarokk grinste breit. Wunderbar, wie wir uns alle hier unterstützen, nicht wahr? Er sprach übrigens etwas lauter als gewöhnlich, da er vom Musketenschuss noch ein irritierendes Piepen im Ohr hatte. Haha. Will nicht der sein, der dem Vieh heut abend noch begegnet. Er gestikulierte den beiden Männern auf der anderen Seite der Schlucht, dass sie sich in südlicher Richtung halten sollten. Nun. Aber beim nächsten Mal, da haben wir die Geländevorteile auf unserer Seite. Dann kriegen wir ihn fest erklärte er enthusiastisch und verstaute seine Waffen wieder am Sattel seiner treuen Schecke, die sich wegen des Büchsenknalls arg erschreckt hatte.


Hinweis des Autors: Was eine Speerschleuder ist:

Spoiler:
 

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>>... Und nichts sahen wir mehr von ihm als seine Klinge, die in die Schilde fuhr. Noch weit auf See hörten wir ihn schreien, und solang er noch schrie, war er auch nicht gestorben, und vielleicht kämpft und tobt und wütet er noch heute an steiniger Küste.<<

Tornik Jonsson schrieb >>Der Berserker<<


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Wyrdar Nephredil

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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   So Jan 22, 2012 11:16 am

Ruf dein Schoßhündchen zurück. Jetzt werden Richtige Krieger mit Herzblut diese Bestie erledigen! ertönte es aus dem Hintergrund. Hmpf.. richtige Krieger? als ob der Kerl jemals an einem Krieg teilgenommen hätte, das ich nicht lache. Naja, wenn er meint, soll er sich doch vom Drachen fressen lassen.. Wyrdar rümpfte etwas die Nase un ging dann in Richtung eines Felsens auf dem man wunderbar Platz nehmen konnte. Mit seinem überheblichen Hochmut hatte der Fremde ihn jetzt tatsächlich etwas verärgert und so beschloß der Dunkelhaarige in Gedanken direkt beim heutigen Schlachtgeschehen keinen Finger mehr krumm zu machen.

Drache und Wölfin noch mitten im Kampfgeschehen wurde auch schon der erste Pfeil geschossen und die darauf folgenden Aktionen gingen recht schnell von statten. Alles endete damit das der Drache wegflog nachdem sich noch zwei weitere Gestalten dem Kampf anschloßen, allerdings aus sicherer Entfernung. Der Barbar begrüßte selbige auch direkt lauthals und offensichtlich vom Qual seiner Muskete etwas in seinen Handlungen eingeschränkt. Mh, will er sich jetzt mit denen auch noch treffen? Wird ja langsam echt überfüllt die ganze Geschichte.. Naja hoffen wir mal das die Beiden wenn dann wenigstens etwas weniger übereilt handeln..

Naja, da der Drache nun weg ist scheinen wir ja immerhin etwas Zeit zu haben um mal ein paar ruhigere Worte zu wechseln und uns einen geeigneteren Platz zu suchen. Aber zu erst werd ich mal meinen Krempel vom Kamm oben holen. Mit diesen Worten stand Wyrdar gelassen auf und bewegte sich langsam wieder den Kamm hinauf. Die plötzliche Ruhe hatte ihm die Wut auf den hochmütigen Wilden schon fast wieder abgenommen.
Auch die Wölfin bewegte sich schon wieder in Richtung der beiden Taschen die immernoch auf dem Kamm lagen, wenn ich sie es etwas schwieriger hatte da auf der Erhöhung schließlich ein ziemliches Chaos angerichtet wurde.
Als die beiden dann schließlich bei einander waren legte Wyrdar ihr das Gepäck wieder an, sah kurz nach ob es den Jungtieren noch gut ging, was offensichtlich der Fall war - wenngleich sie auch etwas verschreckt zu sein schienen und sagte ihr das sie beide wieder runter zu den anderen gehen. Allerdings solltest du wohl erstmal etwas abstand zur Gruppe halten.. Nicht das denen noch die Pferde durchdrehen. Er streichelte seiner Begleiterin noch etwas durch das weiche Fell und anschließend näherten sie sich wieder der Gruppe.
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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Mi Jan 25, 2012 12:09 am

Eclipse war noch immer sehr vertieft in die unglaublich wichtige Aufgabe den Körperbau des Drachens zu skizzieren. schließlich war das Bild nicht nur für seine private Sammlung gedacht, sondern konnte bei den Mönchen sicher ein paar Gefälligkeiten herbei führen. Normalerweise gab der Adlige nichts auf solche Gestalten, doch sie besaßen so viele interessante Bücher, das er nicht anders konnte als Möglichkeiten für Handel zu suchen. Wenn es sein musste, würde der schwarzhaarige sogar in den Schlund eines solchen Untiers kriechen, nur um den Mageninhalt genauestens zu dokumentieren. Was tat man nicht alles für "Die Chronik der Schattenwandler"! Jenes Werk war unter den Dämonologen höchst begehrt, enthielt es doch Überlebenswichtige Tipps für den Umgang mit Dämonen, ein Grund warum es verboten wurde und somit bei seinesgleichen hoch im Kurs stand. Eclipse würde also den Teufel tun und sich ohne genaue Informationen vom Schlachtfeld weg bewegen, auch wenn sein Naturell eher forschen und dokumentieren war, statt eines nervenaufreibenden Kampfes. So vernahm der Dämologe auch nur am Rande die Idee dieses bärtigen Hammertypes sich zwischen Geröll und Steinen verstecken zu gehen. Tja da hatte einer wohl mehr von einem Zwerg geerbt als von einem Menschen. Denn bekanntlich kannten sich Zwerge auch nur auf ihrem Gebiet aus und da der Kerl ja ein ach so großer Held sein wollte, irritierte es Eclipse gewaltig das er nicht mal die Schwachstelle von Drachen kannte. Sicher wieder einer der die Schule geschwänzt hatte um einen Rockzipfel nach zu jagen, die Welt war schon traurig unterbelichtet. Sicher "richtige" Krieger kennen sich auch mit den erlegen diverser Untiere aus. Möchte mal wissen wo dieser Kerl seinen Größenwahn gekauft hat, ich bräuchte dringend mal einen Beutel. Kommentierte der schwarzhaarige in Gedanken versunken den letzen Satz des kühnen Bogenschützen, ehe er den letzen Federstrich an den flügeln des Drachen setze. Ein kleines Gähnen huschte über Eclipse Gesicht, als er kurz in seinem Tun inne hielt um sich zu strecken. Nebenbei wurde die trockene Kehle mit einem Schluck Tee befeuchtet ehe es auch schon wieder ans Werk ging. Der junge Mann bemerkte nur am Rande die Angriffe der Fenriswölfin, die eleganten Flugmanöver des Drachen und dann war da ja auch noch Amarokk. Jenes seltsame Wesen das er mit viel Sarkasmus als Freund betitelte, schien es dem Barbaren doch wohl recht ernst mit diesem Wortfetzen zu sein. Nunja Eclipse interessierte es nicht wirklich was er da trieb, schließlich war die Tuschezeichnung auf dem edlen Pergament so gut wie fertig bis....... ja bis ein unheimliches Donnern den schwarzhaarigen so sehr überraschte, das er glatt sehr große und besonders dicke Striche auf seine geliebte Skizze krakelte. Noch dazu wurde er durch das monströse BOMM regelrecht dazu genötigt taub zu werden! wie ein Blitz schoss sein scharfer Blick hinüber zu der Rauch artigen ausdünsten, sandten die stechend violetten Augen doch schon von weitem nur eine Botschaft. "Bitte stirb und zwar sofort!" Das Echo des Knalls hallte an den Felswänden wieder und verstärkten Eclipse Kopfschmerzen nur noch weiter. Es war dem Adligen ehrlich gesagt schnuppe das der Barbar seine Axt auf den heran stürmenden Drachen warf, auch kümmerte es ihn noch weniger das irgend jemand das Untier mit einem Speer in die Flanke schoss, nein seine Aufmerksamkeit galt allein dem Verursacher des Übels. Dieser war natürlich so leichtsinnig und ging zu seiner Stute, diese hatte sich arg erschreckt und stand nun ganz in der Nähe. Baphomet hatte es eben vor gezogen in Reichweite seines Herrn zu bleiben und hörte nun den leisen, vor Zorn triefenden Befehl in dämonisch natürlich. Mit einem düsteren wiehern stieg der Hengst vor dem Barbar empor, drohte mit angelegten Ohren und ausladenden Hufen, ehe es Baphomet vor zog hinab zu sausen um diesem unverschämten Menschen eine Kopfnuss zu verpassen. Das Ross schnaubte missmutig, während Eclipse dunkle aber samtige Stimme durch die Schluchten dieses Gebirges donnerte. Amarokk! Der Adlige hasste nur eine Sache wirklich auf der Welt und diese machte ihn zu einem echten Choleriker. Er konnte es absolut nicht ab wenn man seine über alles geschätzte Ruhe störte, besonders dann wenn er arbeitete. Nun war nicht nur seine Zeichnung dahin, sondern auch die Möglichkeit den Drachen zu töten. Arg verstimmt und außer sich vor Wut, griff der schwarzhaarige auf die Untensilien vor sich und schleuderte sie schwungvoll auf diesen nichtsnutzigen Barbaren. Mit Genugtuung vernahm der junge Mann das gedämpfte *Donk* als eines der gläsernen Tintenfässer Amarokks Kopf traf und ihn teils mit blauer Farbe segnete. Von den fliegenden Federkielen, Lineal, samt Skizzenbrett wollen wir erst gar nicht sprechen. Oh ja Vergeltung konnte süß sein, besonders wenn ihm die Chronik der Schattenwandler durch die Lappen ging. Eclipse seufzte missmutig und wandte sich ab um nach dem, wohl einzigst Normalen in der Gruppe zu sehen. Der schwarzmantel saß abseits auf einem Felsen und hatte wohl, wie er selbst, das Schauspiel auch eher passiv hingenommen. als Zuschauer so zu sagen. Das er vor hatte eine gemütliche Gesprächsrunde ein zu leiten, nahm Eclipse ihm schon jetzt dezent übel. Nicht einen Moment länger wollte er hier verbringen und schon gar nicht in Amarokks nähe sein. Da seine Stute bereits losgebunden war, konnte Baphomet ohne Probleme zu seinem Herrn traben, als dieser leise nach ihm pfiff. Ich gebe dem Fenrisreiter recht, meine Wenigkeit wird nach einem geeigneten Rastplatz suchen um der Kälte der Nacht zu trotzen. Fremder? Deine Wölfin wird schon nicht das Gemüt unserer Pferde belästigen, nachdem sie dieser Gruppe samt einem Drachen getrotzt haben. Bring sie also ruhig mit. Entgegnete der Dämologe neutral höflich, ehe er sich immer noch arg verstimmt in den Sattel schwang. Im nu die Zügel aufgenommen, gab der schwarzhaarige seinem Hengst schon die Sporen und galoppierte mit ihm vorne weg. Wer wusste schon was diese Verrückten als nächstes ausheckten, zumal die beiden Bekanntschaften von Amarokk auch noch uneinschätzbare variablen waren.

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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Sa Jan 28, 2012 10:21 am

Es war schon ein Kreuz mit den Reisegefährten, die man sich nicht selbst aussuchen durfte. Natürlich waren weder Kamaroth noch der bis jetzt namenlose Wolfsreiter gemeint; Amarokk hatte schon mehr als genug Gelegenheiten gehabt, die verschiedenen Einfärbungen von Persönlichkeiten zu sehen, welche die Wildnis so hervorbrachte. Er schätzte die lebhaften und überheblichen Jungspunde ebenso wie die zurückhaltenden Denker. Bei Städtern jedoch schien seine Menschenkenntnis in unruhiges Fahrwasser zu geraten.
Im einen Moment befestigte der Grauländer noch seine Axt am Sattel seiner Schecke, im anderen Moment schnaubte ihm der Beißer von Hengst seinen heißen Atem ins Gesicht und stieg vor ihm! Erschrocken und absolut von der Situation überrumpelt, fuhr Amarokk zurück. Gerade noch rechtzeitig, um dem Kopfstoß zu entgehen, der ihm mindestens die Nase nach rechts gedreht hätte!
Huah! Ein wüster Fluch sprang von seinen Lippen, doch damit war die sache noch nicht einmal ausgestanden, denn sein werter "Freund" legte nach, indem er ihm Tintenglas und Schreibutensilien an den Kopf pfefferte. Kalt und schwarz platschte es ihm durchs Gesicht und in den ordentlich gestutzten Bart, der wohl eine ganze Weile lang nicht mehr blond sein würde, wenn er ihn nicht komplett abrasieren wollte. Komplett abrasieren? Bartlos, Kinn glatt und nackt wie ein Frischlingspopo? Undenkbar!
Wie vom Donner gerührt stand der Mann mit der Axt nun da, und in seinem dunkel gefleckten Gesicht stand die Frage: Warum? Er begriff absolut nicht, was nun los war. Im einen Moment hatte er noch ganz den Drachen im Sinn gehabt, der sich um ein Haar aufs Sims gestürzt hätte, wäre der Speer nicht dazwischen gekommen. Und im nächsten Moment wurde er Opfer eines arg hinterlistigen Attentats. Nein, er verstand absolut nicht. Und nein, dies lag nicht daran, dass er weder lesen noch schreiben konnte - zumindest konnte er kein enwenisch und wollte es auch nicht können - oder weil er ein Kunstbanause war. Es lag nicht daran, dass er in Eclipses Augen ein hinterwäldlerischer Barbar war, sondern... dass er es eben nicht kapierte, warum jemand ihm so den Tag verdarb.
Verständnislosigkeit lag also noch immer in seinem Blick, doch seine Augenbrauen wölbten sich nichtsdestotrotz in durchaus berechtigtem Zorn vor.
Ich gebe dem Fenrisreiter recht, meine Wenigkeit wird nach einem geeigneten Rastplatz suchen um der Kälte der Nacht zu trotzen. Fremder? Deine Wölfin wird schon nicht das Gemüt unserer Pferde belästigen, nachdem sie dieser Gruppe samt einem Drachen getrotzt haben. Bring sie also ruhig mit, sprach Eclipse gerade, verstimmt klingend wie jemand, dem sein Diener gerade etwas Wein über die Rockschöße gekippt hatte.
Dageblieben. Eclipse mochte ja angefressen sein, doch dazu hatte Amarokk durchaus auch sein Recht, und so fasste er überraschend grob den Gelehrten am Gürtel und hielt ihn vom Aufsteigen ab. Falls sich der Teufel von tollwütigem Schlachtross nun wieder einmischen würde, wäre Amarokk natürlich zur Reaktion gezwungen, die sich - noch - in lediglichem Ausweichen äußerte. Er würde sich so drehen, dass er Eclipse zwischen ihm und dem Bastard von Pferd hatte. Der Gelehrte hatte also die Chance, sein Streitross von einem weiteren Angriff abzuhalten. Es lag bei ihm, die Sache noch weiter eskalieren zu lassen. Tat ers, wäre irgendwann der Jötendreck - Amarokks Kurzschwert - in der Hand.
Eclipse mochte ja sehr überheblich sein. Vermutlich aber nicht überheblich genug, die Sache wegen was auch immer noch weiter auf die Spitze zu treiben.
Und hergehört, Freund. Amarokk legte nun seinerseits eine gewisse Ironie in dieses Wort. Konnte er wohl auch. Seine linke Hand lastete schwer auf Eclipses Schulter. Ein sehr weiser Mann riet mir einmal: Amarokk. Wenn du schon die Zähne zeigen musst, dann lächle. Und schlag einem nicht gleich den Kopf ab, ehe du nicht drüber geredet hast. Der Grauländer sprach in einem plaudernden Tonfall, das Piepen im Ohr verzog sich langsam, und so regulierte er seine Stimme wieder auf angenehmere Lautstärke. Hach ja. Es hat lang gedauert, bis ich mich mit dieser Umgangsform anfreunden konnte. Schwer zu glauben, nicht wahr? Die Linke, seine Schildhand, wog noch etwas schwerer. Tiefschwarz und ölig floss es über seine in Falten gelegte Stirn und durch eine seine tief nach vorn gebeugten Augenbrauen. Ich gebe euch daher einen Rat. Unterlasst. Dies. Bitte. Tief sog er die reine Bergluft ein. Und spuckte haarscharf an Eclipses Fußspitze vorbei auf den Fels. Die Spucke war auch schon hübsch farbig.
Oder, bei den Titten des Moorweibs, ich vergesse die Lehren des letzten Weisen und entsinne mich eines echten Schlagers unter den Soldatenliedern.
Damit wandte er sich ab, blickte aufmerksam in die Runde nach Kamaroth oben auf dem Fels und dem Fenrisreiter. Er schätzte, es würde ihn keiner wegen unangebrachter Grobheit rügen. Was den Rastplatz angeht, da brauchts nichts des Suchens. Bedaure, wenn ich euch da den Spaß verderbe. Schlage vor, wir machen uns einfach nordwärts auf. Da gibt es ein ganz feines Plätzchen. Er schwang sich seufzend in den Sattel. Hach ja. ich sehne mich nach einem guten, heißen Eintopf!
Mit dem Schnalzen der Zunge, auf der er Tinte schmeckte, brachte er seine Stute in Marsch, den Weg entlang. Und während der Reise sang er halblaut den enwenischen Schlager der fröhlichen Soldatenlieder, wie er ihn im letzten Bürgerkrieg in Enwen gehört hatte.
Murks einen ab
dann zwei dann drei
vier und fünf in einem fort...


tbc: [Bergkessel] Der Krug

OUT: Am Krug wird die Postreihenfolge neu aufgerollt, je nachdem, wer zuerst da ist ^^

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>>... Und nichts sahen wir mehr von ihm als seine Klinge, die in die Schilde fuhr. Noch weit auf See hörten wir ihn schreien, und solang er noch schrie, war er auch nicht gestorben, und vielleicht kämpft und tobt und wütet er noch heute an steiniger Küste.<<

Tornik Jonsson schrieb >>Der Berserker<<


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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Mo Jan 30, 2012 11:49 pm

Die Situation schien im großen und ganzen aktuell etwas zerbrechlich zu sein, der Eine grenzenlos von sich selbs überzeugt, der andere wütend da seine Zeichnung ruiniert war und der dritte erst verwundert und dann auch wütend, wo das wohl noch hinführen würde?

Auf die Worte des anderen Dunkelhaarigen näherte sich Wyrdar mit samt Wölfin weiter der Gruppe und entgegnete mit ruhiger Stimme Nunja, wollen wir mal hoffen das die Pferde das genauso sehen wie ihr. Und übrigens: Ganz Sachte werte Gefährten, versucht beide den anderen zu verstehen, wir wollen uns doch nicht auchnoch gegenseitig die Köpfe einschlagen oder? Es ist nachvollziehbar das unser Herr scheinbar Gelehrter verärgert ist, das ganze Getöse hat ihm immerhin die Skizzierung und Notizen zerstört. Und eben dieses Zeug kann einerseits einen großen persönlichen Wert haben und zweitens hat es auf jedenfall einen verflucht hohen materiellen Wert, grade wenn es um relativ unerforschte Wesen geht. Und es ist genauso nachvollziehbar das ihr werter Herr Schlachtmann wütend seid, das mit dem Ross hätte übel enden können und euer Bart ist auch hinüber, doch ist das gleich ein Grund grob zu werden? anschließend gingen ihm direkt einige Gedanken durch den Kopf. Oh man, seit wann rede ich so viel? Naja muss wohl auch mal sein dem Gesamtwohle wegen.. Ich hoff nur das die Beiden sich wieder einkriegen, sonst endet das spätestens wenns an den Drachen geht ziemlich übel... mhh...

Was den Rastplatz angeht, da brauchts nichts des Suchens. Bedaure, wenn ich euch da den Spaß verderbe. Schlage vor, wir machen uns einfach nordwärts auf. Da gibt es ein ganz feines Plätzchen. Er schwang sich seufzend in den Sattel. Hach ja. ich sehne mich nach einem guten, heißen Eintopf! Ertönte es aus dem Munde des Fremden, man konnte direkt schon den Unmut des anderen Dunkelhaars vorrausahnen, würde er doch keine Ruhezeit für sich allein bekommen. Mh, Eintopf? Naja, solang es ein Ort ist an dem wir nicht nass werden sollte es anfangen zu regnen ist mir alles recht. Selbst wenn es einfach nur eine kleine Höhle in einer Felswand wäre.

Im nächsten Moment stieg der Stämmige schon auf sein Pferd und begann ein Lied zu singen, welches entweder ein Banditen oder ein Schlachtenlied sein musste, dem war sich Wyrdar noch nicht ganz sicher, jedenfalls bestieg auch er seine Wölfin und ritt dem Fremden hinterher.


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BeitragThema: Re: [Straße] Der Bernsteinpfad   Mi Feb 01, 2012 8:10 pm

Tja da war wohl die Situation ein wenig aus dem ruder gelaufen, um mal dürftig zu untertreiben. Eje Eclipse sich in den Sattel schwingen konnte, packte ihn die kräftige Hand von Amarokk am Gürtel und hielt ihn zurück. Der Barbar war schlau genug um den schwarzhaarigen als Schild zu benutzen, wohl aus Besonnenheit heraus. Doch er hatte nichts zu befürchten, schließlich hielt der Adlige die Zügel des Hengstes straff in Händen und schickte ihm einen scharfen Blick damit er ruhig blieb. Zugegeben er hatte diese Situation in diese Richtung gelenkt, also war Eclipse auch Manns genug sie aus zu sitzen. Bei seiner Ehre lieber würde er von der Klippe springen als feige vor den Auswirkungen seiner Handlungen davon zu laufen! Ziemlich ruhig erwiederte er den Blick des Mannes und war nicht erpicht darauf jenen Augenkontakt ab zu brechen. Eclipse merkte sich jeden Satz genau, schließlich wollte er nicht unhöflich sein und so ließ er die Predigt im Stillen über sich ergehen. als ein kurzes Schweigen zu hören war, nickte der schwarzhaarige Amarokk kurz zu, als Zeichen das er diesen verstanden hatte. Nun es steht euch frei eure Meinung zu äußern und wisset sie ist in meinem Gedächtnis verblieben. Seine Stimme war noch immer neutral, aber zumidnest schien ein Teil seines Zorns verpufft zu sein. Da der Barbar scheinbar einen Rastplatz kannte, beschloss Eclipse ihm zu folgen. Doch zuerst lauschte er den Worten des Fenrisreiters, ehe ihm anerkennend zugelächelt wurde. Habt Dank für eure Worte. Doch wie ihr seht sind wir noch alle recht manierlich geblieben also belastet eures Gemüt nicht mit solchen Belangen. Da sie endlich alle aufbrachen, zog es auch der Dämologe vor endlich auf zu sitzen. Dem Hengst die Schenkel gegeben, preschte er den anderen auch endlich nach.

Ow: [Bergkessel] Der Krug

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