Söldnerklingen

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 Handbuch der Wachselhäuter und Gestaltwandler

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Einsamer Wanderer
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BeitragThema: Handbuch der Wachselhäuter und Gestaltwandler   So Jan 01, 2012 11:26 pm

Handbuch der Wechselhäuter und Gestaltwandler


Ein alter Mann, vom Alter gebeugt, legt seinen Federkiel beiseite und dreht sich zu euch um.
Alsdann, der Einsame Wanderer geruht, seine Weisheiten mit euch zu teilen! Habt ihr den Guide über Talente und Magie gelesen? Ja? Und glaubt ihr, nun alles zu wissen? Hah, glaub das ruhig! Dieses Handbuch wird dir das Gegenteil beweisen! Es wird dir die Augen öffnen über die Bandbreite des -... Was? Guide von Talenten und Magie noch nicht gelesen? Lies ihn!
Der Einsame Wanderer wirft allen den Guide an den Kopf.


Sodale! Gelesen? Gut. Solltest du sowieso, aber was solls! Die Wechselhäuter also! Wir beginnen mit den besten Freunden dieser Leutchen!


Die Begleiter und deren Kontrolle



Der Einsame Wanderer steht auf einer Lichtung, umgeben von einer brüllenden, quiekenden, knurrenden, kläffenden, bellenden, maunzenden, kreischenden, krächzenden und mähenen Meute von Tieren aller Art. Zuächst denkt man bei einem Wechselhäuter natürlich an Gestaltwandler. Doch dies ist nur eine Seite der Medaillie, und bei weitem nicht die Glänzendere. Sehr viel vielseitiger als die eigene Verwandlung ist es doch, Tiere zu zähmen und an seiner Seite kämpfen zu lassen, während man selbst in seiner menschlichen Form zu Schwert oder Speer greifen kann!
Höchst beliebt sind Wölfe.
Der Einsame Wanderer zieht einen Jungwolf am Nackenfell aus der Meute. Er sitzt schwanzwedelnd neben ihm und hechelt laut. Ich als der Einsame Wanderer verstehe dies sehr gut, allerdings sind auch ein Dickhornschaf oder vielleicht eine giftige Kröte sehr kampfstark... Ich sehe Ablehnung in euren Augen? Na gut! Eben nicht! Zurück zum Wölfchen. Der Einsame Wanderer zeigt ein mit Runen besticktes Halsband. Das Halsband! Unverzichtbar für so gut wie jeden Wechselhäuter, und für die es nicht unverzichtbar ist, zu jenen komme ich später.
Diese Halsbänder sind mächtige Gegenstände. Einmal hergestellt, verlieren sie ihre Magie nie mehr, solang sie bestehen. Es wäre auch außerordentlich lästig, müsse ein Wechselhäuter nach jeder kleinen "Konversation" mit seinen Tierchen die Runen neu sticken. Die Halsbänder symbolisieren die Verbundenheit des Menschen zur Bestie, und durch sie wird jegliche Stimmung und jegliches Gefühl zwischen ihnen ausgetauscht.
Der Einsame Wanderer legt dem Wolf das Halsband an. Führen wir mal die Konversation vor.


"Unterhaltung" mit dem Tier



Nun, Fluffy? Wie ists Wetter heut?
Der Wolf wedelt weiter mit dem Schwanz und hechelt hörbar.
Wie ihr seht, ist er entweder nicht am Wetter interessiert, oder er versteht mich nicht. Und grundsätzlich ist es auch so: Tiere verstehen auch als Träger eines Halsbandes nicht die menschliche Sprache. Auch nicht die ihres Herrn. Und andersrum auch nicht. Stattdessen tauschen sie sich jeweils über Stimmungen und Gefühle aus. Geben sie acht!
Ein Häschen hüpft vorbei. Der Wolf blickt aufmerksam hinterher. Der Einsame Wanderer sieht ebenfalls hinter. Ja, ich stimme zu, er sieht schmackhaft aus.
Der Versicherungsvertreter, von dessen Firma die monatliche Rechnung für ein aufgeschwatztes Abbo im Briefkasten liegt, hüpft vorbei. Der Einsame Wanderer blickt wütend hinterher. Der Wolf signalisiert seinen Unmut durch kehliges Knurren.
Herrlich unkompliziert. Wäre es mit Frauen auch so einfach.

Erfahrene Wechselhäuter sind auch mit dem Gedankenwirrwarr mehrerer Tiere nicht überfordert. Die Stimmungen und Gefühle eines Wechselhäuters sind übrigens stets dominant. Trifft Wölfchen hier einen Mann, den er nicht leiden kann, werde ich ihm nicht automatisch helfen, seine Kehle zu zerfetzen. Doch wenn ich will, bleibt er brav sitzen. Dies ist nur praktisch.
Sollte hier jemand sein, der nun laut ruft, bei ihm sei es anders und wenn er sich mit seinem Tiger verbindet, verspüre er das blutrünstige Bedürfnis nach dem Aufreißen von Kehlen, so solle sich dieser Gedanken darüber machen, wer da wessen Wechselhäuter ist!
Mittels dieser Fähigkeiten hat ein Wechselhäuter seine Tierchen stets im Griff, wenn es sein muss, und kann sie gezielt auf jemanden hetzen, den er nicht leiden kann.
Dies war, natürlich, längst nicht alles.


Seelenwanderung, für Aufklärer



Tierische Gefährten sind äußerst praktisch. Sie dienen treu, neigen nicht zu Verrat und Heimtücke und verfügen zudem über wunderbare Sinne, wie ihr Menschen - und selbst wir Götter - sie nicht besitzen könnten. Als Wechselhäuter wittert man den Feind im gleichen Moment, da das Tier ihn wittert. Man hört ihn im Unterholz schleichen, spürt seine Tritte als Erschütterungen im Boden.
Doch Tier bleibt Tier, und Mensch bleibt Mensch. Und Menschen sind nicht in der Lage, wie ein Falke zu fliegen, wie ein Wolf zu rennen oder wie ein Luchs zu schleichen. Sich wie eine Katze oder Ratte durch engste Winkel zu quetschen, ganz zu schweigen.
Das Hauptquartier des Feindes zu besuchen, in sein Herz vorzustoßen und womöglich vom Fahnenmast Vogelmist auf seinen Kopf fallen zu lassen, ja, das lockt! Doch das Tier allein zu schicken, bringt nichts! Ein Tier steuert man durch seine Gefühle, signalisiert ihm Gefahren und befiehlt ihm, entsprechend zu reagieren. Doch für Spionage sind sie ungeeignet, solang sie allein sind. Sie könnten nichts mit Informationen anfangen, die sie sammeln würden, könnten weder die Stärke einer Festung schätzen noch diese Informationen zurück zum Wechselhäuter tragen. Ein Wechselhäuter muss selbst gehen, und zwar, indem er sich selbst in einen tranceähnlichen Zustand versetzt, das Halsband seines Tieres greift und seinen Geist in das Tier fahren lässt.
Ist dies geschehen, verfügt der Wechselhäuter im Körper des Tieres nach wie vor über menschliche Intelligenz und kann sich auch uneingeschränkt bewegen. Nun ist er wirklich in der Lage, dorthin zu gehen, wohin nur Tiere können, und Dinge zu erfahren, die nur Menschen verstehen!
Der Geist des Tieres verfällt im Übrigen in Tiefschlaf; das Tier selbst weiß in diesem Moment nicht, was passiert, und kann sich danach auch an nichts erinnern. Will der Wechselhäuter in seinen eigenen Körper zurückschlüpfen, muss er lediglich diesem Wunsch nachgeben, und er wird innerhalb von Sekunden im eigenen Körper aufwachen, egal wie groß die Entfernung auch sein mag. Er wird sofort aus dem Körper des Tieres geworfen, wenn ein Bannmagier das Tier mit einer bannfähigen Waffe verletzt oder ein Bannkreis ausgelöst wird - das Tier kann den Kreis mit menschlichem Geist nicht verlassen, wenn es nicht stark genug ist, ihn gewaltsam zu brechen.
Doch Vorsicht! So manchen Wechselhäuter soll es geben, dem das Bewegen im Körper des Tieres zu sehr gefiel! Der menschliche Körper wird verhungern oder verdursten, wenn man zu lang fern bleibt! Was mit dem menschlichen Geist geschieht, lässt sich nicht nachvollziehen. Einige Theorien behaupten, sie würden einfach sterben. Eine hartnäckigere Theorie besagt dagegen, der Geist des Wechselhäuters verbleibe in seinem Begleiter.



Gestaltwandel



Selbst ist das Tier! Oder selbst ist man das Tier? Zweiteres trifft. Hergesehen! Der Einsame Wanderer zeigt einen schon recht fadenscheinigen und mottenzerfressenen Pelzmantel, der aus dem Balg eines Tigers gefertigt wurde. Ja, ich weiß, ihm gehen die Haare aus. Dient aber dem Vorführungszweck. Dank der vielen freien Flächen ist blankes Leder sichtbar: Stickmuster in Form von Runen sind darauf zu erkenen. Die Runen ähneln deutlich solchen, wie sie auch auf den Halsbändern der Wechselhäuter Verwendung finden. Wechselhäuter haben es wirklich leicht. Keine andere Magie-Sparte ist so langlebig. Während Rauner und Bannmagier ihre Zauber zeitlich klug planen müssen, kann ein Wechselhäuter schneller darauf zurückgreifen. Der Einsame Wanderer wirft sich mit Mantel über - und nur eine Sekunde später verschwimmt seine Gestalt, und mit einem wilden Brüllen springt ein mächtiger Tiger auf euch zu, verharrt und erhebt sich wieder als Mensch, den Mantel wieder in der Hand. Anlegen, ablegen. Nichts einfacher als das. Schnell, überraschend und eine weitere Schlüsselfähigkeit der Wechselhäuter.
Der sogenannte Wechselmantel ist ein wichtiges, magisches Instrument - vermutlich neben dem Halsband das Wichtigste, das ein Wechselhäuter je anfertigen wird. Dabei ist es wichtig, diesen Mantel selbst zu fertigen, denn dadurch legt man fest, wer sich mit diesem Pelz verwandelt, und wer sich nur vor der Kälte schützt.

Folgende Dinge gelten:
- Man kann mehr als einen Mantel haben, doch aus balancetechnischen Gründen nicht mehr als zwei von verschiedenen Tierarten.
- Die Tier, in das man sich verwandelt, orientiert sich von der Größe her am Durchschnitt der Art.
- Die Tierart sollte von der Größe her einem ausgewachsenen Menschen ähneln, mit einer kleinen Toleranzgrenze nach oben und unten.
- Man kann keine Mäntel aus Mäusen, Hermelinen oder anderen kleinen Tieren anfertigen. Nun gut, man könnte, und solch ein Kleidungsstück würde die Damenwelt sicher beeindrucken, doch verwandlungstüchtig ist er nicht.
- Verwandelt verfügt man über alle Sinne des Tieres und seine Instinkte, behält seinen mesnchlichen Verstand jedoch. Wie ein Mensch sprechen, geht nicht.
- Was man unter dem Mantel trägt, Ausrüstung und Kleidung, verschmilzt mit dem Tierkörper, kann in Tiergestalt natürlich nicht benutzt werden (auch nicht geklaut) und kommt wieder zum Vorschein, wenn der Wechselhäuter den Mantel ablegt.
- Ein verwandelter Wechselhäuter gilt wie ein Dämon, Werwolf oder Geist als magisch anfällig und wird von Bannkreisen gefangen, aus denen er sich nicht befreien kann, wenn er keine brachialen Kräfte besitzt oder nicht den Mantel ablegen will oder kann.

- Ein Mantel aus Fischschuppen ist möglich. Verwendet gewöhnliches Leinen und besetzt jede freie Stelle mit den Schuppen einer einzigen Fischart. Die Fischart muss allerdings immer noch entsprechend groß sein.
- Ebenso mit Vögeln. Nehmt Federn anstelle von Schuppen. Gemessen an der Größe bietet sich aber wohl gerademal ein Kondor an...
- Drachenmäntel sind nicht möglich. Warum? Das wissen nur die Götter. Und wir schweigen!




Tiere im Kampf


An letzter Stelle halte ich es für wichtig, zu erklären: Die meisten größeren Raubtiere sind respektable Kämpfer, doch sollte man davon absehen, sie in ein Duell Eins gegen Eins mit einem ausgebildeten Kämpfer zu hetzen. Wölfe können menschliche Gegner zu Boden reißen, Berglöwen ihre Opfer anspringen und Bären schwer zuschlagen. Und dennoch werden sie es gegen einen Krieger mit Speer oder Schwert und in Rüstung nicht ganz so einfach haben. Besonders dort, wo es viel zu gewinnen gibt, werden Feinde lauern, die man nicht mehr als "Kanonenfutter" bezeichnen kann.
Tiere sollte man daher am ehesten für Spionage gebrauchen, im Hinterhalt und als Unterstützung des kämpfenden Wechselhäuters.
Davon ausgeschlossen sind natürlich Streitrösser, Mammuts, Wyrm, aber auch Fenriswölfe und Flugdrachen, wobei es insbesondere die beiden Letzteren schon eher mit einem menschlichen Krieger aufnehmen können.

Halten wir der Einfachheit halber fest: Ein Wechselhäuter ist ein starker Späher und passabler Kämpfer in den Wäldern und aus dem Hinterhalt. In offener Feldschlacht verspielt er jedoch seine meisten Trümpfe der Heimlichkeit und der Psychologie und wird eher zu einem Krieger unter vielen. Dies sollte man stets bedenken.
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