Söldnerklingen

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 Delia die Namenlose

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AutorNachricht
Delia



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BeitragThema: Delia die Namenlose   Mo Jan 02, 2012 11:59 am

Grundsätzliches






Vorname: Ihr gebürtiger Name lautet Elain, diesen änderte sie aber schon im Alter von 14 Jahren in Delía, einen Namen, den sie noch heute trägt.

Name: Seit Delia vor 15 Jahren ihren Namen geändert hat, hat sie keinen Nachnamen mehr. Das was einem Nachnamen am nächsten kommt, ist wohl ihr Beiname Die Namenlose, den die Menschen ihr im Laufe der Zeit gegeben haben, weil sie auf Fragen nach ihrem Nachnamen stets antwortet, dass sie keinen habe.

Nationalität: Drachenfahrer

Geschlecht: weiblich

Alter: 29

Größe (in m): 1,92

Gewicht (in kg): 86

Aussehen: Delia ist durchaus ein hübsches Mädchen, mit großen, veilchenblauen Augen und
einer spitzen Nase. Ihr Gesichtsausdruck ist meistens eher kalt und abweisend, doch wenn sie einmal wirklich lächelt, sieht sie schlichtweg bezaubernd aus.
Ihr Haar ist etwas mehr als schulterlang, lockig und bläulich schwarz, bis auf ein paar weiße Strähnen auf der rechten Seite ihres Kopfes, und sie trägt es stets am Hinterkopf zusammengebunden, damit es sie nicht stört.
Ihre Haut ist sehr hell, was eigentlich ein wenig verwunderlich ist, bedenkt man, wie viel Zeit sie im Freien verbringt.
Ihr ganzer Körper wirkt ein wenig in die Länge gezogen; sie ist groß und schlank, ihre Arme und Beine, sowie ihre Finger sind lang und dünn.
Narben hat sie nicht viel mehr, als man erwarten würde. Neben unzähligen Kratzern an ihrer linken Schulter, sowie an ihrem linken Unterarm - es kann ja nicht immer ein mit Leder verstärkter Mantel da sein, wenn man einen Falken mit sich herumträgt (siehe tierischer Begleiter bzw. Rüstung/ Kleidung) - gibt es da noch einen Schnitt, der sich von ihrer rechten Schläfe bis in den Nacken zieht. Ansonsten finden sich noch diverse Kratzer, etc., die nicht weiter erwähnenswert sind.
Eigentlich sieht sie nicht außergewöhnlich stark aus, doch der Schein trügt.








Persönlichkeit






Euer Charakter beschreibt sich selbst mit 7 Eigenschaften/Worten:
- Bedacht
- Unabhängig
- leicht masochistisch veranlagt
- Manchmal ein wenig selbstgerecht
- Schwer zu täuschen
- Hält sich nicht gerne unter Menschen auf
- Versucht immer Konflikte auf friedlichem Wege zu lösen, schreckt aber nicht vor einem Kampf zurück



Jemand anders (wer?) beschreibt euren Charakter mit 7 Eigenschaften/Worten:
- Das Mädchen ist wie ein Buch mit sieben Siegeln. Und was man auch tut, man kommt nicht an diesen Siegeln vorbei.
- Von jemandem, der so stur ist wie sie, könnte man meinen, es sei anders, aber wenn sie Hilfe braucht, hat sie überhaupt kein Problem dabei, jemanden danach zu fragen.
- Manchmal kann sie unglaublich frech sein. Ich hab ihr mal gesagt, sie solle mich “Lord“ nennen. Den Spitznamen, den sie mir daraufhin gegeben hat, werd ich glaub ich nie wieder los…
- Auf manche Dinge reagiert sie sehr gereizt. Vor allem auf ihre Vergangenheit... Nun ja, eigentlich nicht direkt ihre Vergangenheit, sondern, wenn man etwas darüber weiß.
- Sie hat so etwas in ihrer Stimme. Irgendwas, das es einem unglaublich schwer macht, ihr zu wiedersprechen.
- Delia redet meistens nicht viel, aber wenn sie will, kann sie richtig charismatisch sein.
- Sie ist eine Einzelgängerin, absolut unnahbar. Ich glaub, das einzige Lebewesen, das ihr wirklich etwas bedeutet, ist ihr Falke.



Das große Ziel: Ein Ziel hat sie nicht. Sie lebt ihr Leben, wie es eben kommt, denn wer sich keine Ziele setzt, kann auch nicht enttäuscht werden, wenn er diese nicht erreicht.






Ausrüstung/ Bewaffnung/ Talente






Hauptwaffe: Als Hauptwaffe trägt Delia einen Jagdbogen. Diesen trägt sie auf dem Rücken, wo er an einem Köcher befestigt ist, in dem sich für gewöhnlich etwa 20 bis 25 Pfeile befinden.


Nebenwaffe: Delias Nebenwaffen sind zwei ungefähr 50cm lange, einschneidige Messer.
Beide Messer hat sie im Laufe ihrer Ausbildung selbst geschmiedet.
Darüber hinaus trägt sie noch fünf Wurfdolche und ein kleines Jagdmesser.

Rüstung/ Kleidung: Meistens trägt Delia einen knöchellangen, schwarzen Kapuzenmantel, der an der linken Schulter, sowie Unterarm mit Leder verstärkt ist. (siehe tierischer Begleiter)
Unter diesem Mantel trägt sie eine lange, schwarze Stoffhose, sowie eine schwarze, hautenge Lederweste, die von einer Vielzahl dünner Lederschnüre zusammengehalten wird. Über der Weste trägt sie einen ebenfalls schwarzen, schlichten Ledergürtel, an dem ihre zwei Messer und ein Beutel mit ihren wenigen Habseligkeiten befestigt sind. (in ihrem Rücken finden sich an ihrem Gürtel auch ihre fünf Wurfdolche, dort werden sie die meiste Zeit von ihrem Mantel verdeckt. Sie mag es nicht besonders, wenn das jemand weiß, zusammen mit einem kleinen Messer, bilden die Dolche nämlich ihre letzte Verteidigungsmöglichkeit, sollten ihr einmal die Pfeile ausgehen und ihre beiden Messer abhanden kommen)
Als Glücksbringer hat sie außerdem ein Tigerauge in Form einer Eule, das sie an einem dünnen Lederband um den Hals trägt.
Ihre Schuhe - schwarze Lederstiefel, die nicht ganz bis zu den Knien gehen (nebenbei bemerkt, steckt in ihrem rechten Stiefel ihr kleines Jagdmesser) - hat sie nicht immer an, gelegentlich ist sie auch barfuß unterwegs, meistens in freier Natur, vor allem auf Wiesen, oder wenn der äußerst seltene Fall eintritt, dass sie auf einem Pferd reitet.


Talente/Magie
Heilung
Wechselhäuter und Gestaltwandler
Es geht außerdem das Gerücht um, dass sie in der Lage ist, sich unsichtbar zu machen. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Diese Geschichte entstammt nur ihrem unglaublichen Talent, schnell und effektiv unterzutauchen - und das nicht nur in Menschenmengen.

Sonstige Begabungen:
Ihr wohl am stärksten ausgeprägtes Talent ist das Bogenschießen. Eine Begabung, die sich bei ihr bereits in frühester Kindheit zeigte. Sie zielt schnell und was die Schussweite schafft sie es auf geschätzte 300 Meter, wie weit genau, hat sie nie interessiert.

Delia besitzt weder ein eigenes Reittier, noch reitet sie sonderlich gerne. Dennoch ist manchmal auch ein wenig Eile vonnöten. Angesichts dieser Tatsache konnte es ja gar nicht anders kommen.
Sie ist eine sowohl schnelle, als auch ausdauernde Läuferin.

Eine Begabung gibt es noch, die unbedingt hervorgehoben werden will: Delia hat die überaus praktische Fähigkeit, auch in gefährlichen Situationen absolut ruhig zu bleiben. Passiert etwas unerwartetes, hat ihr Verstand meist fast augenblicklich eine passende Reaktion parat. Bei schwierigen Situationen - meistens handelt es sich um Kämpfe - arbeiten Verstand und Instinkt perfekt zusammen, ist ihr Verstand jedoch überfordert, schaltet er komplett ab und überlässt sie ihren Instinkten.


Sonstige Ausrüstung: Neben ein wenig Reiseproviant trägt Delia relativ wenig an Ausrüstung mit sich herum. Als Heilerin ist sie natürlich mit diversen Kräutern ausgestattet, die in freier Natur nicht allzu häufig vorkommen, darüber hinaus findet sich in ihrem Gepäck ein stabiles Seil.
Außerdem muss man zu ihrer Ausstattung noch anmerken, dass sie durchaus nicht die mittellose Reisende ist, die sie zu seien scheint. Wenn man regelmäßig für den einen oder anderen Auftrag, bzw. für verschiedene Gegenstände, die man nicht brauchen kann Geld bekommt, aber eher selten Grund hat, es wieder auszugeben, kann es schon mal vorkommen, dass man so einiges ansammelt…


Reittier, falls vorhanden: Delia besitzt kein Reittier. Sie kann zwar reiten - und das gar nicht schlecht - aber sie tut es schlichtweg nicht gerne. Darüber hinaus kann ein Reittier auch unpraktisch sein, zum Beispiel in dichten Wäldern oder auf steilen Berghängen.
Außerdem reist sie fast ausschließlich alleine, was dazu führt, dass sie keinen Reisepartner hat, den es stören könnte, wenn sie wegen ihr langsamer vorankommen. Ihr selbst macht dieser Geschwindigkeitsverlust überhaupt nichts aus.

Tierischer Begleiter:
Spoiler:
 
Wer Delia kennt, der weiß: sie von ihrer tierischen Gefährtin zu trennen, ist beinahe unmöglich, es sei denn, es ist absolut notwendig.
Delias treue Gefährtin, engste Vertraute und beste (möglicherweise auch einzige) Freundin ist Verya, ein, mit knappen 51cm Körperlänge relativ kleiner, Gerfalke.
Das Falkenweibchen ist das Musterbeispiel für einen Botenvogel; schnell und ausdauernd im Flug und absolut zuverlässig was das Finden eines Ziels angeht. Dennoch muss eine Situation schon sehr kritisch sein, um Delia dazu zu bringen, den Vogel als Boten auszusenden. Es mag sein, dass Verya in einem Kampf einem größeren und stärkeren Vertreter ihrer Art unterlegen wäre, doch sie und Delia als Team sind beinahe unschlagbar.
Die Falkendame ist fast immer in der Nähe ihrer Herrin zu finden, selbige trägt sie zumeist auf der Schulter, wenn Verya nicht gerade in der Luft ist. Da die beiden viel reisen hat Verya sehr viel Bewegung - Delia kann sie ja nicht immer herumtragen - weswegen sie, wenn notwendig, auch eine ganze Weile still sitzen kann. Dadurch kann Delia sie beispielsweise auch in Häuser mitnehmen. Dort ist die Beweglichkeit des Falken zwar eingeschränkt, doch ergeben sich auch gewisse Vorteile. So kann Delia etwa problemlos mit dem Rücken zur Tür sitzen, ohne dabei nervös zu werden.
Delia und Verya sind schon zusammen unterwegs, seit Verya noch ein Küken war. Die beiden stehen sich so nahe, wie ein Falke und ein Mensch sich eben nahestehen können. Mittlerweile nutzt Delia ihre Fähigkeiten als Wechselhaut nur noch um mit dem Vogel in Verbindung zu treten, da Verya ihr auch so bedingungslos gehorcht und vertraut.
Delia würde ihr Leben für die Falkendame geben, diese umgekehrt genauso.




Lebenslauf







Übersicht:29 Jahre ist es her, da erblickte Elain, erstgeborene Tochter eines Clanführers der Drachenfahrer, das Licht der Welt. Bereits im Alter von vier Jahren zeigte sie sich interessiert und ausgesprochen talentiert für das Bogenschießen, ihre Eltern erkannten ihre Begabung und förderten diese soweit es ihnen möglich war. Mit neun übertraf sie in dieser Disziplin jeden in ihrem Clan.
Als sie drei Jahre später bat, den Clan für eine Weile verlassen zu dürfen, um in der weiten Welt andere Bogenschützen zu suchen, mit denen sie sich messen könne, wurde ihr diese Bitte verweigert, mit der Begründung, sie habe Verpflichtungen ihrem Clan gegenüber, außerdem sei sie bereits jemandem versprochen und sie könne jetzt nicht so einfach verschwinden. Letztere Information war ein unglaublicher Schock für sie, die sie sich nie hatte vorstellen können, gegen ihren Willen verheiratet zu werden. Als sie mit 14 schließlich dem Mann vorgestellt wurde, den sie heiraten sollte, diesen aber bis aufs Blut nicht ausstehen konnte, packte sie das Nötigste zusammen und verließ des nachts ihre Eltern und ihren Clan.
Einige Wochen lang streifte sie durch die Wildnis, bis sie schließlich von einem alten Einsiedler aufgegriffen wurde, der alleine, mitten im Wald lebte. Diesem nannte sie erstmals den Namen Delía als ihren eigenen. Er erklärte sich bereit, sie auszubilden und unterrichtete sie die nächsten sechs Jahre lang in verschiedenen Dingen, wie der Heilkunst, der Kunst Tiere zu kontrollieren und, nicht zuletzt, dem beidhändigen Kämpfen mit zwei Klingen.

Mit einem leisen Lächeln stand der alte Mann vor seiner Hütte und beobachtete das junge Mädchen, das auf der kleinen Lichtung mit ihren zwei Messern trainierte.
Einige Minuten schien sie vollkommen konzentriert, doch dann stolperte sie, hielt dennoch das Gleichgewicht und drehte sich mit einem genervten Stöhnen zu dem alten Mann um.
„Wieso?!“ Sie schien frustriert und wütend, gleichermaßen.
Die Miene des alten Mannes war der Inbegriff absoluter Unwissenheit „Wieso was?“
Sie hob den Arm und deutete mit dem Messer auf ihn „Du weißt das ganz genau! Wieso muss ich das hier lernen? Du weißt, ich bin gut im Bogenschießen, wieso kann ich nicht einfach einen Bogen als Hauptwaffe tragen? Das wäre viel einfacher!“
„Ganz einfach“ Sein Lächeln wurde regelrecht süffisant. „Du bist zu gut. Es ist besser zu lernen, mit anderen Waffen umzugehen, als an etwas festzuhalten, dass man bereits beherrscht. Außerdem wäre ein Bogen natürlich eine großartige Hauptwaffe, für einen Fernkämpfer - und du bist zweifellos eine einzigartig gute Schützin - aber im Nahkampf ist man damit stark im Nachteil. Deshalb sollst du das beidhändige kämpfen lernen. Beherrscht du es erst einmal, kannst du mit fast jeder Nahkampfwaffe umgehen. Und jetzt üb weiter, wir haben keine Zeit zu verlieren.“


Nach sechs Jahren der Ausbildung - sie hatte sich mittlerweile zu einer durchaus ernstzunehmenden Nah-, sowie Fernkämpferin entwickelt - ließ der alte Mann sie auf die Welt los, damit sie sich dort einen Namen machen konnte. In den darauffolgenden neun Jahren zog sie durch die Welt und erfüllte diverse Aufträge, mehr nach ihrem Gewissen, als nach der Belohnung.


Schreibprobe:
„Verzeihung, junge Dame, aber ich dachte, ihr könntet vielleicht ein wenig Gesellschaft vertragen…?“
Das Licht in der kleinen Taverne war schummrig, die Luft stickig und bestimmt drei Viertel der Gäste rauchten. In einer Ecke stand eine schlanke, großgewachsene Gestalt. Sie trug einen langen, schwarzen Mantel, die Kapuze hatte sie tief ins Gesicht gezogen. Dennoch war eindeutig zu erkennen, dass es sich um eine Frau handelte. Fast absolut unbeweglich stand sie da, an die Wand gelehnt, neben dem einzigen Fenster, wo die Luft etwas erträglicher war. Die Vorhänge waren zugezogen und das Fenster stand nur einen Spalt breit offen, doch Frischluft war nicht der einzige Grund, wieso sie ausgerechnet diese Position gewählt hatte.
Sie schien niemand zu sein, den man unbedingt ansprechen möchte, doch verschwand dieser Eindruck offenbar nach ein paar Gläschen.
Schlimm genug, dass sie in diesem gottverdammten Drecksloch festsaß, jetzt musste auch noch sowas passieren.
Vor ihr stand ein Mann, mindestens 15 Jahre älter als sie und eindeutig betrunken. Wenigstens war er noch in der Lage normal zu sprechen, sonst hätte sie ihn wohl mit einem gezielten Schlag außer Gefecht gesetzt und wäre gegangen - er wäre am nächsten Morgen aufgewacht und hätte keine Ahnung mehr gehabt, was passiert war. Aber dem war ja nicht so. Sie konnte ein leicht herablassendes Lächeln nicht unterdrücken.
„Tja, falsch gedacht.“
Aber der Typ ließ einfach nicht locker.
„Ach komm, wir könnten doch einen trinken und…“

Weiter kam er gar nicht. Im nächsten Moment lag er am Boden und die junge Frau hockte neben ihm.
„Sehr freundlich von Ihnen, aber nein.“
Jemand hatte sich unbedingt hier mit ihr treffen wollen, sonst hätte sie sich nie in diese Taverne verlaufen. Dieser jemand war mittlerweile allerdings schon zehn Minuten zu spät dran, also hatte sie überhaupt keine Bedenken dabei, einfach zu verschwinden. Und das tat sie auch.
Draußen angekommen atmete sie erst einmal tief durch. Es war ein schöner Herbstabend. Die Luft war kühl, der Himmel klar und es war beinahe vollständig windstill. Der Geruch nach Rauch hing immer noch an ihr. Es würde Stunden dauern, bis sie ihn so weit losgeworden war, dass Verya sich wieder freiwillig auf ihrer Schulter niederlassen würde.
Am Dorfrand hatte sie, sorgfältig versteckt, ihre Waffen zurückgelassen. Dorthin machte sie sich jetzt auf den Weg.
Kaum 20 Meter weiter merkte sie, dass sie verfolgt wurde, ging jedoch einfach weiter. Wer auch immer das war, sie ließ ihm Zeit es sich noch anders zu überlegen. Dass er die Chance nicht nutzte, war nicht ihre Schuld. Als er sie beinahe eingeholt hatte, wirbelte sie herum… und musste ein entnervtes Stöhnen unterdrücken. Schon wieder der Kerl von vorhin.
„Vorhin hast du mich zu Boden geworfen, aber ob du das auch nochmal schaffst?“
Dich? Jederzeit. Schoss es ihr durch den Kopf. Sie Lächelte.
„Du denkst, ich kann es nicht?“
„Nein.“ Das Messer, das er jetzt zog, war gerademal halb so lang, wie die zwei, die sie normalerweise bei sich trug. Normalerweise…
Dennoch hielten sich ihre Sorgen in Grenzen. Unbewaffnet gegen einen angetrunkenen Straßenräuber…ihr war durchaus schon schlimmeres passiert.
Ein Angriff kam, augenblicklich spuckte ihr Verstand eine angemessene Reaktion aus.
Unten durch, nach oben, wenn du sein Handgelenk erwischst, hast du ihn. Wenige Sekunden später hielt sie das Messer ich der Hand und hatte ihren Angreifer in eine äußerst nachteilige Position gebracht, die beinhaltete, dass er sofort gestürzt wäre, hätte sie ihn nicht festgehalten. Ein Schritt nach hinten und ein weiteres Mal lag er am Boden.
Ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen drehte sie sich um und machte sich wieder auf den Weg, blieb jedoch kurz darauf wie angewurzelt stehen, als er ihr nachrief.
„Delía!“
Langsam drehte Delia sich um und musterte ihn misstrauisch.
„Willst du gar nicht wissen, was ich für einen Auftrag für dich habe?“
Für den Bruchteil einer Sekunde war sie überrascht, dann verstand sie. Er hatte sich mit ihr treffen wollen. 10 Minuten zu spät, aber er war gekommen.
Ein leises Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. Das war doch schon viel eher nach ihrem Geschmack…


Zuletzt von Acylenn die Entdeckerin am Sa Jan 07, 2012 5:24 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Delia die Namenlose   Mi Jan 04, 2012 7:55 am

So dann fangen wir mal an meine Liebe. Die Schönheitsfehler haben wir ja bereits ausgemerzt, jetzt die stärker wirkenden Wink

Eigenschaften
Es ist zwar schön das sie unglaubliche Kampfreflexe hat, aber ich bitte dich das abzuändern: Solche Reflexe sind zwar schön, aber es gibt a) immer wen der mithalten kann, grade hier wo wir möglichst alle ein Level haben und b) ist es keine Charakterliche Eingenschaft, worum es hier ja geht Wink

Waffen
Hier sähe ich es doch gerne, wenn du Haupt und Nebenwaffe tauschst. Es geht ja klar raus aus deinen Texten, das sie ne geborene Schützin ist, dann sollte das auch ihre Hauptwaffe sein Wink

Begabungen
Hier wäre es gut wenn du, da du es schon erwähnst, angibst wie weit du schießen kannst Wink

Ansonsten ist soweit denke ich alles in Ordnung. Allerdings mahne ich dich schonmal im voraus: So schnell wie du in deiner Schreibprobe Menschen unlegst, so einfach wirst du es bei Spielern nicht haben Wink
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Delia



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BeitragThema: Re: Delia die Namenlose   Mi Jan 04, 2012 6:36 pm

ok, punkt 1 is erledigt...

zum thema haupt- und nebenwaffe: das ist beabsichtigt. eine distanzwaffe ist meiner meinung nach einfach keine hauptwaffe. wer da anderer meinung ist, kann das gerne anders machen, aber bei mir ist das einfach mal so. ich hoffe, das stört jetzt nicht allzu sehr^^
sie selbst hat auch noch andere gründe, die ich jetzt lang und breit erläutern könnte, aber das will ich mal lassen ;P

begabungen... da kann ich eigentlich nur anmerken, dass ich mich mit sowas einfach nicht im geringsten auskenne, sonst hätte ich von anfang an genauere angaben gemacht

die geschichte mit der schreibprobe: niveauunterschied? xD
das ist wie, wenn ich auf einen anderen facebook-account gehe, um tetris battle auf lvl 1 zu spielen (großartiger vergleich, ich weiß^^)
ich weiß gerade gar nicht, ob ich das so witzig finde, weil ich wieder daran denken muss, wie ich wirklich mal auf einem anderen facebook-account war, um dort lvl 1 tetris spieler fertig zu machen, oder weil ich genau wusste, dass so eine aussage kommt^^
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BeitragThema: Re: Delia die Namenlose   So Jan 08, 2012 5:27 pm

Gut nachdem wir ja dann über kleinere Umwege und Diskusionen deinen Steckbrief bearbeitet haben, gibts das lang ersehnte
Angenommen


Und denk dran, was wir wegen deinen Messern sagten Wink
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