Söldnerklingen

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 Handbuch der Fallensteller

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Einsamer Wanderer
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BeitragThema: Handbuch der Fallensteller   Mo Jan 09, 2012 7:31 pm

Handbuch der Fallensteller



Ein alter Mann, vom Alter gebeugt, legt seinen Federkiel beiseite und dreht sich zu euch um.
Alsdann, der Einsame Wanderer geruht, seine Weisheiten mit euch zu teilen! Habt ihr den Guide über Talente und Magie gelesen? Ja? Und glaubt ihr, nun alles zu wissen? Hah, glaub das ruhig! Dieses Handbuch wird dir das Gegenteil beweisen! Es wird dir die Augen öffnen über die Bandbreite des -... Was? Guide von Talenten und Magie noch nicht gelesen? Lies ihn!
Der Einsame Wanderer wirft allen den Guide an den Kopf.


Sodale! Gelesen? Gut. Solltest du sowieso, aber was solls. Die Weisheiten eines gewieften Fallenstellers willt ihr also kennen lernen? Dann haltet mal die Füße still und zieht eure Köpfe ein! Hier sirren Klingen und Hackebeile aus Ecken, die ihr nichtmals als Ecken erkennt, und riesige Felsbrocken werden euch erschlagen, wenn ihr nur eine Oktave zu hoch niest!
Zugegeben, ganz so extrem ists nun doch nicht.

Der Einsame Wanderer stößt hart mit dem Stab auf. Eine Sekunde später schwingt ein Morgenstern quer durch den Raum, rasiert eine Klinge aus einer Scharte in der Wand und löst sich vor euch eine Planke, um euch ins Gesicht zu schmettern.
Fallensteller sind stark in der Verteidigung von Gelände. Man gebe ihnen eine Stunde Zeit, und sie sind stark. Man gebe ihnen einen Tag, und sie sind tödlich. Man gebe ihnen die Nacht dazu, und sie sind unbesiegbar.
Wie ein Großteil aller Talente, so besitzt auch das Fallenstellen nebst den einfachen Fallen wie Stolperdrähten und taktisch gut platzierten Steinen auch eine eigene Fülle von Runen. Die Magieformeln dienen dazu, Feinde am Anschleichen zu hindern, sie zu bremsen und aufzuhalten, und außerdem lassen sich mit ihnen aufwendige Fallen einfacher konstruieren - eine Rune beispielsweise trägt den passenden Namen "Fünkchen" und wird später noch erklärt werden.



Die unsichtbaren Wachtposten



Beginnen wir an der Basis. Unsichtbare Wachtposten dienen dazu, große und verwinkelte Areale leicht gegen anschleichendes Gesindel zu verteidigen. Es sind einfache Runenzeichen, die keine Kraftquelle benötigen, sondern einfach mit Kohle auf Wände, Felsen oder Bäume gezeichnet werden. Zwei Runen bilden eine unsichtbare Sperrschranke, die im kürzesten Verbindungsweg zwischen den Runen verläuft.
Beide Runen werden zugleich auch auf die beiden Enden eines Stockes, eines kleinen Knochens oder sonstigem Material gezeichnet.
Durchschreitet etwas die Sperrschranke, bricht der Knochen oder Stock entzwei.
Dies erklärt übrigens die ständig knackenden und brechenden Zweige in den Groschenromanen. Kein vernünftiger Bandit wäre so blöd, auf einen Zweig zu treten! Nein, sie knacken wegen der Fallensteller-Magie!
Der Fallensteller kann soviele Wach-Runen anlegen, wie er will. Sofern er denn ein System hat, um den Überblick über seine knackenden Zweige zu behalten. Denkbar wäre es etwa, die Zweige als Platzhalter auf Landkarten zu verwenden.
Der Radius der Sperrschranken ist unbegrenzt. Man sollte allerdings bedenken, dass eine zwei Kilometer lange Sperrschranke kaum zu etwas nütze ist, da die Position des Feindes schlicht zu ungenau ist.
Wach-Runen können auch mit anderen Fallen kombiniert werden. Bannmagie und Fallenentschärfung legen die Wachposten lahm, sofern man sie vor dem Auslösen findet.



Überlasse den Kampf Generalfeldwebel Schlamm!



Höchst beliebt unter Fallenstellern: Die Schlammfalle. Man ritzt seine Runen wie einen Bannkreis einfach in den Boden. Betritt nun jemand den eingegrenzten Bereich, so verwandelt sich der Untergrund zuerst in ein nahezu flüssiges Schlammloch, um sich gleich darauf mächtig zu verhärten und den Auslöser in sich festzusetzen.
Die Härte dieser Fesseln unterscheidet sich enorm und hängt von den Ausmaßen der Falle ab.
~ Eine Falle von maximal zwei Metern Durchmesser wird im letzten Stadium enorm fest, sodass man sich nur mit größter Mühe befreien kann, etwa indem man seine Waffe als Spaten umfunktioniert. Selbst dies ist noch mühsam, und man schleppt noch eine ganze Weile regelrechte Gewichte an seinen Füßen herum.
~ Eine Falle von maximal zehn Metern Durchmesser besitzt die Festigkeit von Lehm, sobald die Füße des Auslösers eingesunken sind. Klebt ganz schön.
~ Alle größeren Schlammfallen halten den Auslöser kurzzeitig auf und bringen ihn aus dem Tritt, erschweren ihm anschließend aber nur noch das Laufen.

In allen Schlammfallen versinkt man maximal bis zur Kniescheibe. Schlammfallen springen auf Jeden an, selbst auf den Fallensteller selbst. Man setze sie also taktisch ein!

Eine Abwandlung der Schlammfalle ist der Schnapper
. Dabei setzt man lediglich eine einzige Rune, welche ausgelöst wird, sobald jemand direkt darauf tritt. Dann stülpt sich die Erde um den Fuß des Auslösers wie ein großes Zangenmaul empor und umfasst ihn etwa bis zu den Oberschenkeln. Der Schnapper ist manchmal, je nach Laune des Anwenders, wie ein Tierkopf geformt, hat aber keine Zähne. Er hält nur fest und wird so hart wie eine Schlammfalle von maximal zwei Metern Durchmesser.
Bannmagie und Fallenentschärfung legen die Fallen lahm.




Baumeisterei



Schwingfallen und versteckte Spalte


Fallensteller sind zumeist auch exzellente Baumeister. Wenn sie Festungen und Unterschlupfe anlegen, planen sie sehr präzise. Ihre Zwingburgen sind berühmt und berüchtigt; sie können durch nur wenige Männer gut verteidigt werden und werden häufig in ausgreifenden Tunnelsystemen angelegt.
Fallensteller brauchen jedoch nicht unbedingt Tunnel, sondern können auch als Waldläufer regelrechte Labyrinthe anlegen.

Fallensteller sind auch talentiert darin, Schwingfallen anzulegen
: Im Wald verbergen sie sehr geschickt Speere oder ganze Baumstämme, welche nach dem Auslösen an Seilen auf den Feind zuschwingen. Auch riesige Steinäxte sind recht beliebt, wobei dies vom Fallensteller selbst abhängt. Manche mögens elegant, andere rustikal.
In Höhlen und Gängen legen Fallensteller auch Spalten an: Spalten sind feine Risse, die gerade groß genug sind, eine Klinge oder Axt hervorschießen zu lassen. Der Fallensteller muss zuvor den Bereich mit einer Abwandlung der Schlammfalle präpariert haben, um die Schwingfalle in der Wand einzulassen. Er lässt sich die Erde wie ein Maul öffnen, verbirgt seine Waffe und lässt sie sich wieder schließen, bis auf den kleinen Spalt. In Reichweite der Waffe richtet er die Auslöser-Rune ein.
Die vollbrachten Tätigkeiten sind so gut wie unsichtbar, doch ein umsichtig vorgehender Fallensteller kann sie erkennen.




Fünkchen



Die Rune "Fünkchen" ist gewöhnliches Handwerkszeug. Man schreibt sie, koppelt sie an einen unsichtbaren Wachtposten (siehe oben), und sie gerät in Brand, um Seile durchzuschmoren. Diese Seile halten etwa schwingende Baumstämme oder die klassische Felskugel in ihrer Ruheposition.
Wessen Fantasie nun nicht den Rest übernehmen kann, sollte sich nicht mit Fallenstellen oder Taktik abgeben, sondern seine Axt schnappen und lieber beim Draufstürmen bleiben!
"Fünkchen" kann natürlich auch Signalfeuer oder Öl in Brand setzen.




Entschärfen von Fallen: Eine Rune für alle Fälle



Zum Abschluss! Hier kommt eine Rune, die alles bannt und bremst und entschärft, was so anfällt. Rauner verwenden sie gegen wut-und zornschürende Angriffe oder frei fließende Energien wie Feuer und Blitz; Bannmagier verwenden sie gegen das Raunen an sich; Heiler dämmen mit ihr das Ausbreiten von Giften im Körper ein; Fallensteller entschärfen mit ihr feindliche Fallen. Und so sieht sie aus:


Mit dieser Rune klammert man die feindlichen Auslöser ein; fertig. Die Falle ist entschärft. Kenner des Futhark nennen diese Rune übrigens Uruz, und sie steht für die bindenden Kräfte der Erde. Aber genug geklugscheißt.

Und nun geht! Und fangt mir was Leckeres zum Abendessen!!!



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Einsamer Wanderer
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BeitragThema: Re: Handbuch der Fallensteller   So Jan 29, 2012 9:39 am

Der Einsame Wanderer hing wieder einmal einige Tage aufgeknüpft an den Ästen der Weltenesche, um euch einen neuen Guide zu erdenken! Dauerte mal wieder ein wenig, und mein Nacken schmerzt ganz schön, doch was lange währt, wird endlich gut!
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