Söldnerklingen

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 Handbuch der Heiler

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Einsamer Wanderer
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BeitragThema: Handbuch der Heiler   Di Feb 14, 2012 11:13 am

Handbuch der Heiler


Ein alter Mann, vom Alter gebeugt, legt seinen Federkiel beiseite und dreht sich zu euch um.
Alsdann, der Einsame Wanderer geruht, seine Weisheiten mit euch zu teilen! Habt ihr den Guide über Talente und Magie gelesen? Ja? Und glaubt ihr, nun alles zu wissen? Hah, glaub das ruhig! Dieses Handbuch wird dir das Gegenteil beweisen! Es wird dir die Augen öffnen über die Bandbreite des -... Was? Guide von Talenten und Magie noch nicht gelesen? Lies ihn!
Der Einsame Wanderer wirft allen den Guide an den Kopf.


Sodale! Gelesen? Gut. Solltest du sowieso, aber was solls. Heilkunst also! Ja, das ist wirklich mal was Nützliches! Wer hat es nicht gern, wenn einem nach anstrengendem Arbeitstag die Speerspitze zwischen den Rippen piekt und man von einer heilkundigen Schönheit mit sanften Händen auf eine Pritsche gelegt wird? Der Einsame Wanderer hört schon die Emanzen schreien wie ein Schwarm Harpyen und winkt ab. Jaja, ich weiß! Oder wer hat es nicht gern, wenn einem nach einem anstrengenden Arbeitstag die Pfeilspitze zwischen den prallen Brüsten drückt und man von einem heilkundigen, schwitzenden -... Innehalten. Den Stab aufkrachen lassen. BWAH! Sch**ß auf Emanzipation! Das will keiner hören.


Das Versorgen von Wunden



Für einen Heiler beginnt die Arbeit, wenn die der Krieger endet. Seine Hauptaufgabe ist natürlich, blutige Wunden zu versorgen. Sein Handwerkszeug findet ein Heiler dafür so ziemlich überall in der Natur: Pilze und Farne, Pflanzen von der Wurzel bis zur Blüte, selbst Tiere können sein Medizin-Schränkchen sein. Er versteht sich bestens darauf, Salben und Tinkturen herzustellen und Verbände anzulegen.
Wie fast jede Magie, existiert auch hier eine Runen-Sprache.
Heil-Runen sorgen, wenn man sie auf die Verbände schreibt, für Keimfreiheit und können Wundbrand abtöten, falls der Heiler keine Lust hat, die Fäule mit einem glühenden Dolch auszubrennen oder guten Schnapps darüber zu kippen.
Wunden heilen trotz Heilmagie nicht innerhalb von Augenblicken
. Dafür braucht es noch immer Zeit, doch verkürzt die Tätigkeit des Heilers diese beträchtlich. Mittelschwere Wunden und Knochenbrüche können schon nach wenigen Tagen wieder der Vergessenheit angehören, wenn sie schnell und gut behandelt wurden.
Was aber, wenn es wirklich um schlimme Wunden geht? Etwa ein Patient sich am großen Zeh kratzen will und den Heiler verstört fragt: "Wo ist mein Bein?"



Schwere Wunden und verlorene Gliedmaßen



Der Einsame Wanderer steht im Mondlicht auf einer leichten Erderhebung mitten in der Steppe. Vor ihm kniet eine Frau mit rabenschwarzem, hüftlangem Haar und einer knöchernen Doppellanze, die neben ihr im Boden steckt.
Ich stelle vor: Die Steppenreiterin! Hauptgöttin der Drachenfahrer und Oberste Heilkundige. Nun, Schwester? Was hast du für mich?
Zu den Füßen beider liegt ein vor Schmerzen stöhnender Krieger. Sein linker Arm liegt rechts von ihm.
Ein Patient mit verlorener Gliedmaße entgegnet die Steppenreiterin locker und wischt beiläufig etwas Blut von der Schneide ihrer Waffe. Wie bestellt.
Gut. Nun flick ihn wieder zusammen. Und erklär dabei.
Aye. Die Steppenreiterin zeigt gen Himmel, auf die eisblaue Scheibe des Mondes. Bei wirklich fiesen Verletzungen gerät Heilmagie an ihre Grenzen; abgehackte Gliedmaßen sind ein Parade-Beispiel. Die Wunde kann man verschließen, das geht. Doch für einen Krieger bedeutet der Verlust seines Schwertarmes dennoch meist das Ende. Also nehmen wir uns lieber gar nicht erst den Stumpf als Ziel, sondern machen wir ihn wieder ganz, nicht?
Für Magie, die jetzt nötig ist, braucht man Mondlicht. Heil-Runen wurzeln stets im Mondlicht, das heißt, je stärker der Mond scheint, umso besser wirken sie. Zunächst versehen wir verlorene Gliedmaße und Stumpf mit Verbänden und schreiben unsere Runen darauf... und dann kommt er in die Grube.

Die Steppenreiterin führt das Gesagte aus, dann zeigt sie auf eine flache Mulde im Boden. Rein mit ihm. Der Verwundete wird stöhnend in die Grube gelegt, dann sein Armstupf auf eine Art Gangerweiterung der Mulde ausgerichtet. Dort hinein wird der Arm gelegt, sodass die Lücke zwischen Gliedmaße und Stumpf möglichst gering ist. Und jetzt. Erde drauf! Die beiden Götter füllen die Gangerweiterung mit Erde, ebenso den Rest der Grube, bis dem Patienten vom Einsamen Wanderer Dreck in die Nase geworfen wird.
Halt! Nicht das Gesicht zu!
Oh.
Und nun wieder beschriften. Die Steppenreiterin zieht schwungvoll ihre Lanze aus dem Boden, was den Patienten höchst beunruhigt aussehen lässt. Mit der Spitze zieht sie Linien in die Erde, ein wahres Muster ineinander verschlungener Zeichen. Und nun, Wanderer, brauchen wir Bier.
Bier? Zum Drübergießen?
Die Steppenreiterin blickt irritiert drein. Nein, wie kommst du darauf? Jetzt heißt es warten bis zum Morgengrauen, und das Warten können wir doch nicht ohne Bier überstehen?
So vergeht die Nacht, die zwei Götter links und rechts des Patienten, von dem nur noch der Kopf aus dem Boden ragt. Ab und an bekommt auch er einen Schluck aus der Steingutflasche, die sie kreisen lassen.
Weißt du, Bruder bemerkt die Steppenreiterin, Unsere beiden Steckenpferde sind doch wirklich die Besten, nicht wahr? Ich meine, wir sitzen hier und trinken und sitzen und trinken... und bei deiner Weissagung macht man doch das Gleiche, nicht wahr?
Wenn man ein wahrer Meister sein will, kommt man an Schnaps nicht vorbei bestätigt der Einsame Wanderer.
Beim ersten Sonnenstrahl buddeln sie den Patienten wieder aus; er erhebt sich verspannt und mit schmerzenden Gliedern, doch sein Arm ist wieder dran!
Da packen wir jetzt noch eine Woche lang Verbände drauf erklärt die Steppenreiterin, und Fingerübungen wären eine gute Idee. Dann sollte der Arm wieder zu gebrauchen sein.



Krankheiten und Lazarette



Bruder Wanderer hat einen fetten Kater stellt die Steppenreiterin gut gelaunt fest, darum mache ich hier weiter. Ein paar nützliche Dinge gibt es noch zu erzählen.
Wie etwa: Ein Lazarett.
Die Steppenreiterin betritt ein Zelt aus Segeltuch, das etwa die Ausmaße einer Wohnhalle besitzt. Sie zeigt auf die Symbole, die überall im Stoff eingenäht sind: Links und rechts und oberhalb der Eingänge, an den Ecken und eingeritzt in den Boden vor den Eingängen. In diesem Raum herrscht eine Art keimfreie Zone; die Runen hier sind dieselben wie die auf den Verbänden, um Wundbrand abzutöten. Hier drin erhöht sich die Heilungsrate noch einmal; die Chance auf Erfolg bei schwierigen Eingriffen ebenfalls.
Mit ihrer Lanze zeigt sie auf eine Matratze aus Flechten, Farnen, Stroh und nach Kräutern riechend. Dies ist ein gutes Krankenbett. Die aromatisierenden Kräuter darin wirken schmerzhemmend und beruhigend. Pflanzen mit dieser Wirkung gibt es in so gut wie jeder Gegend, von Wüste und Tundra abgesehen. Man kann sie auch einfach im Lazarett aufhängen. Duften gut.
Weiterhin gilt im Lazarett, dass hier drin keine Gifte wirken und auch verseuchte Luft wird gereinigt. Eine praktische Angelegenheit, wenn man in verpesteten Landschaften unterwegs ist.
Zur Abwehr von Krankheiten kann man auch Halstücher anfertigen, um stets saubere und wohlriechende Luft zu atmen.

Apropos Sauberkeit. Ein Heiler braucht stets sauberes Wasser.
Die Steppenreiterin deutet auf einen Bachlauf, in dem ein Fisch mit dem Bauch nach oben schwimmt. Nicht sauber, nein? Aber auch dagegen ist ein Kraut gewachsen. Sie zieht ein Amulett aus ihrer Lederweste und lässt es im Bach schwimmen.
Für das Fischlein kommt die Rettung zu spät merkt sie an, aber dafür ist das Wasser, was mit dem Amulett in Berührung kommt, nun sauber.

Und nun geht! Und rottet ein paar Seuchen aus!


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