Söldnerklingen

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 Auenwälder und Hügel um Bornheim

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Einsamer Wanderer
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BeitragThema: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Mi Feb 22, 2012 10:00 am

Die Grafschaft Bornheim besteht aus sich durch Waldflecken windenden Bachläufen und sommerlich grasgrünem, hügeligem Gelände. Wald und Wiesen wechseln sich in lockerer Folge ab und erschweren die flächendeckende Überwachung erheblich.



Der Sitz der Familie von Bornheim liegt etwa eine halbe Tagesreise entfernt. Vereinzelt trifft man auf verlassene Holzfäller-Lager, vereinsamte Felder und Bauernhöfe und außerdem das niedergebrannte Herrenhaus eines Gutsverwalters, in dessen Ruinen die Glut noch schwelt.

~



RP-Technische Daten:
- Eine warme, sternenklare Sommernacht mit spärlichem Mondlicht zieht bereits herauf.
- Die SC werden von berittenen Söldnern der Drachenfahrer eskortiert und erhalten eine ungefähre Wegbeschreibung. Der Anführer Rodarian wird mit seinen Leuten, welche die Vorhut der Entsatz-Armee bilden, die Aufmerksamkeit der feindlichen Späher zu binden versuchen und es den Boten erleichtern, durch die Linien zu schlüpfen.
- Rodarian bietet außerdem an, zum Schleichen ungeeignete Reittiere der SC zu übernehmen - unter seinen Leuten gibt es mehr als genug verlässliche Reiter und Wechselhäuter, die dieser Aufgabe gewachsen sind.
-> In Aufgabenstellung II ergibt sich die Gelegenheit, die Pferde wieder zu bekommen.


Aufgabenstellung in diesem Thread:
- Bewegt euch durch das Gelände und übersteht mindestens eine von den Admins ausgespielte Spähergruppe.
- Es ist geraten, einzeln zu starten. Je nachdem, wie sich das RPG entwickelt, kann man sich aber natürlich immer wieder zusammenfinden oder zuhilfe kommen.
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Einsamer Wanderer
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Mi Feb 22, 2012 3:47 pm

NPC Rodarian:

Rodarian aus der Weite war der Hauptmann einer etwa fünfzig Mann starken Truppe von Reitern. Sie waren so etwas wie die Vorhut der Vorhut; der äußerste Zipfel einer sehr langsam dahinschleichenden Armee.
In der Dämmerung erreichten sie den Grenzstein der Grafschaft Bornheim, sahen vom grasbewachsenen Hang herab auf die Landschaft. Rodarian ließ diejenigen, die für den Botengang ausgewählt worden waren, zu sich kommen und deutete auf eine in der Ferne noch immer schwelende Ruine.
Das dort sprach er, ist das Herrenhaus. Es liegt günstig, wenn man einen Blick auf die Ländereien um die Stadt herum haben will. Der Reiter saß nicht auf einem schweren Streitross. Als Spähertruppe ritten sie stämmige, zottige Ponys, die sich auf hügeligem Gelände besonders wohl fühlten und als zäh und ausdauernd galten.
Ich weiß nicht; vielleicht nützt es euch als Orientierung. Er betrachtete kurz die kleine Gruppe, die sich gleich still und heimlich in die Wildnis stürzen sollte, kopfüber ins Unterholz. Wir - er meinte die Reiter - werden uns nun noch ein Stück südlich halten und dann ein paar muntere Manöver machen, um den Feind von euch abzulenken. Euch rate ich: Lasst eure Pferde bei uns, zu Fuß werdet ihr vermutlich weiter kommen.
Wenn ihr die Stadt erreicht, dann stellt euch darauf ein, dass wir in etwa drei Tagen zu euch stoßen.

In drei Tagen würden weitere Söldner und vor allem Wyrm die Grafschaft erreichen und ebenfalls in die Stadt kommen, um die Verteidiger zu unterstützen. Doch auch das war nur Vorhut. Die wirkliche, rettende Armee würde erst sehr viel später auftauchen.
In drei Tagen. Ein Ausfall von der Stadt her würde dann gar nicht schlecht ankommen. Vielleicht auch eine gute Suppe, wenn wir alle wohlbehalten drin sind? Das wäre mal ein schöner Empfang.
Natürlich würden nicht alle wohlbehalten drin sein. Natürlich würde der Empfang selbst mit der Erwartung einer Suppe nicht besonders schön sein. Das alles wußte Rodarian, doch er wollte eben noch ein wenig sarkastisch sein, ehe es wirklich blutig werden und zu spät für grimmige Witze sein würde.
Aber gut, über Essen und Ausfälle braucht ihr jetzt noch nicht nachzudenken. Erst einmal kommt in Bornheim an. Sein Blick glitt über die Landschaft im letzten Sonnenlicht. Die Gegend ist wunderbar zum Verstecken. Immerhin, eine Chance habt ihr.
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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Mi Feb 22, 2012 8:39 pm

Amarokk Haggadirsson betrachtete ebenfalls die Landschaft, sein Blick folgte einem nordwärts kommenden Bachlauf, der sich zwischen den rollenden Hügeln und von einem Wäldchen zum nächsten schlängelte.
Seine Gefolgsleute Sigg und Tornik schauten ebenfalls dorthin.
Schlammkriechen? fragte Tornik. Daran denkst du, nicht?
Aye.
Aye... Aiaiaiaiai...
Einer der Reiter, ein drahtiger Kerl mit nichts weiter als Hose und Lederweste am Leib und anstelle eines Sattels bloß eine Wolldecke zwischen sich und seinem Pony, nahm dem Grauländer die Zügel der Schecke ab. Schild auch?
Schild auch. Amarokk hängte seinen mit Eisenbändern beschlagenen Rundschild an den Sattelknauf. Schilde waren nützlich, weil man sich damit decken konnte, und sie ließen sich wunderbar dem Feind ins Gesicht rammen, doch sie dröhnten auch laut wie eine Trommel, wenn man sie versehentlich gegen einen Baum stieß. Und da es im Augenblick ums Schleichen ging, musste er wohl darauf verzichten.
Tornik und Sigg taten es ihm gleich; sie überreichten ihre Pferde und Schilde.
Axt? Und Kettenhemd?
Ich trenne mich von vielem, aber davon nicht. Er sah zu Rodarian. Ich will mein Pferd wohlbehalten wieder bekommen.
Sicher, das versteh keiner besser als wir bemerkte der Nomadenkrieger knapp.
Mit einem Nicken verabschiedete sich Amarokk von den anderen, die vom Kommandanten der Armee zu Boten bestimmt waren, und machte sich auf den Weg den Hang hinunter, stracks auf den Bachlauf zu.

Axtblatt und Speerspitzen waren mit Stoffstreifen umwickelt, sodass sie weder in den letzten Sonnenstrahlen noch später im fahlen Mondlicht schimmerten. Über dem Kettenhemd trug Amarokk einen groben Leinenkittel; er war das Gewicht schon zu lang gewöhnt, alsdass es ihn besonders behindert hätte. Sigg, der seine Wurfspeere und die Lanze quer trug, sodass sie nicht in die Höhe ragten, und Tornik mit gespanntem Kurzbogen waren ohnehin nur mit gehärtetem Leder ausgestattet.
Sie rutschten die Böschung herunter, hielten inne, lauschten, eilten nach vorn gebeugt weiter, hielten wieder inne.
Stille.
Hier sagte Amarokk leise und bedächtig, aber nicht in dem typischen, zischenden Flüsterton, ists gut. Mit diesen Worten zogen sowohl er als auch Tornik ihre Kurzschwerter und begannen, sie zum Graben im weichen Uferschlamm einzusetzen.
Erfahrung hatte gelehrt, dass ein Flüstern in der Stille der heraufziehenden Nacht oftmals sogar weiter trug als normales Sprechen.
Sigg sicherte über den Rand der Böschung hinweg. Er prägte sich den vom Blitz gespaltenen, einsam stehenden Baum in nächster Nähe ein. Als ein ausreichend großes Loch entstanden war, legte er wie die anderen seinen Beutel mit Silbermünzen hinein. Anschließend wurde der Hort wieder verbuddelt.
Die Grauländer sicherten ihr kleines Vermögen. Weder vertrauten sie es den fremden Reitern an, noch behielten sie es in dieser unsicheren Lage bei sich. Falls sie überlebten, würden sie zurückkommen und ihren Hort wieder ausbuddeln.
Was da?
Nein.
Grillen zirpten auf der Wiese. Ein gutes Zeichen. Früh genug würde es weit weniger glatt gehen.
Die drei Gefährten blieben im Bachbett, auch wenn sich dieses wand wie eine Schlange und sie südlich führte anstatt westlich zur Ruine des Herrenhauses hin, das sie als Landmarke verwendeten. Irgendwann würden sie die Deckung verlassen müssen, doch bis dahin würde sich auch die Dunkelheit noch etwas vertieft haben.

_________________
Soundtrack (reisend)


>>... Und nichts sahen wir mehr von ihm als seine Klinge, die in die Schilde fuhr. Noch weit auf See hörten wir ihn schreien, und solang er noch schrie, war er auch nicht gestorben, und vielleicht kämpft und tobt und wütet er noch heute an steiniger Küste.<<

Tornik Jonsson schrieb >>Der Berserker<<


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Wyrdar Nephredil

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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Mi Feb 22, 2012 10:37 pm

Auch Wyrdar sah sich im Stand etwas die Umgebung an durch die er gleich in Richtung des Herrenhauses musste.
Die erste Gruppe die loszog schien sich durch das kleine Flüsschen bewegen zu wollen.
Er hingegen beschloss schon jetzt im Kopf sich lieber durch die an den Rändern des Baches befindlichen Wäldchen schleichen zu wollen. Er wollte nicht unbeding nasse Füße bekommen solang er dies vermeiden konnte.

Mh, das ihr auf die Reittiere aufpassen wollt finde ich ja gut, nur lasst euch gesagt sein, ihr solltet nicht versuchen ihr Befehle zu geben oder ähnliches. Sie wird euch ohne Schwierigkeiten zu bereiten einfach Folgen, nur bedrängen dürft ihr sie nicht. Am besten ignoriert ihr sie größtenteils.

Wyrdar wandte sich seine Wölfin zu, flüßterte ihr etwas ins Ohr, strich ihr noch ein paar mal durchs Fell, zog die schwarze Stoffmaske aus einer der Taschen und setzte sie auf um sein Gesicht vollständig verbergen zu können. Anschließend knackte er einmal mit all seinen Fingern und machte nochmal darauf aufmerksam das man die Wölfin nur nicht Belästigen solle dann würde schon alles gut gehen. Natürlich machte er sich in Gedanken doch etwas sorgen, er hasste den Gedanken von ihr getrennt sein zu müssen schon jetzt aber es würde auf dieser Mission wohl leider nicht anders gehen. So wandte er sich als nach einem letzten Klapps auf die seite seiner Fenriswölfin Richtung Wäldereien um seinen Auftrag zu erfüllen.

Als er das erste der Wäldchen durch die er musste erreichte merkte er schon das zumindest dieses wohl besonders dicht zu sein schien, was ihm durchaus gelegen kam. Mehr Dunkelheit würde ihn besser ungesehen hindurchkommen lassen. So setzte er also langsam Schritt für Schritt seine Füße in das Wäldchen immer so nah wie möglich an Bäumen mit dicken Wurzeln, über die würde er geschickt hinwegschleichen können und sollte er doch entdeckt werden könnte er so laufen das die Warscheinlichkeit das wenigstens einige seiner Verfolger ins stolpern kommen würden recht hoch war.

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Jayan Silberbaum
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Do Feb 23, 2012 6:01 pm

Hatten sie nun also den Hang erreicht. Von nun an würden die Söldner und Jäger also allein weiter gehen müssen. Damit hatte er durchaus kein Problem, in solchen Gefilden war er schließlich zuhause und auch die Orientierung würde ihm leichter Fallen, als den Anderen, denn er wusste wie man sich in den Wäldern und Sümpfen fortbewegte und seinen Weg bestimmte. Als die Ersten schon ihren Weg nahmen, blieb der dunkle und so schon fast unsichtbare Mann stehen, stieg aus den Steigbügeln seines Hengstes und blieb neben dem Tier stehen. Der Kopf des Mannes lehnte sich gegen den des Pferdes und sanft flüsterte er einige Worte in die Ohren des Tieres. "Brego, îdh... Dartha arden... (Brego, Ruhig... Warte bei ihm...)" Irgendwo neben ihm wurden ähnliche Worte von einem Reiter gesprochen, der dann abstieg und die Zügel einem Ritter der Reiterschar gab. Der dunkel gekleidete Mann ließ von seinem Pferd ab, griff nach dem in Stoff eingewickelten Metall und band sich die Tasche neben den Köcher auf den Rücken. Sein Schwert und sein Kettenhemd waren darin eingewickelt, damit sie während dem Laufen so wenig wie möglich von sich gaben. Streicher konnte zwar sich selbst dazu bringen, keinen Ton von sich zu geben, aber einmal falsch mit der Hand an den Schwertgriff gekommen und mit dem Ring dagegen gestoßen, war der Klang lauter als der Schrei eines Adlers.
Dann lief das Pferd los, verschwand kurz im Schatten und blieb dann, als es wieder zurückkam, neben dem Anführer der Gruppe stehen. Dieser sah überrascht über seine Schulter zu dem Punkt, an dem das Pferd sich von seinem Reiter getrennt hatte und erblickte nur einen dunklen Mann, versteck im schatten der Kleidung. Sein graugrüner Umhang war dunkel genug um im Schatten für die meisten Menschen unsichtbar zu werden. Das, gepaart mit der dunklen Kleidung die der Mann trug, war es eine wohl elegante Art und Weise sich zu tarnen. Dann traten zwei Männer, ähnlich wie Streicher gekleidet, zu ihm. Von der Kleidung ähnelten sich die drei Männer ungemein, doch die Farben und die Waffen waren eindeutig anders. Während der kleinere Mann einen Speer in den händen hielt und ein Kurzschwert am gürtel hängen hatte, trug der Andere einen Kurzbogen in seinen Händen und zwei Messer am Gürtel. Letzterer trug ein dunkles Braun, gepaart mit einigen Grünen Elementen, was so dunkel wie die Nadeln der saftigsten Tanne war. Der Andere hingegen trug ein schlichtes Hemd mit einem ledernen Kapuzenmatel, der von der Tönung her wie ein Wildledermantel aussah. Als die Männer ihre Kapuzen tiefer in ihr Gesicht gezogen hatten, traten sie auf ihren Anführer zu und tuschelten leise mit ihm.
"Mein Herr Streicher... ich bin bereit... Habe alles was wir brauchen...", antwortete der in dem schlichten Mantel und dem Speer in der Hand. Streicher nickte, seine Kapuze bewegte sich leicht herab, ehe er zu sprechen begann. "Ok Temarea... du gehst ein Stück südwestlich von uns, Wir werden den direkten Weg nehmen und uns dann am Rand der Feinde entlang bewegen, bis sich uns eine Gelegenheit bietet unseren Plan durchzuführen... Sieh zu das du Lance bereit hälst... Terra und er werden den schweren Teil übernehmen... wenn du irgendetwas siehst, weißt du was zutun ist..." Während er sprach gebot er seiner Stimme so viel Ruhe, dass selbst sein Kollege probleme hatte, zuzuhören. Dieser nickte knapp nach den Worten seines Herren und lief dann zwischen den Reitern hindurch, heraus in die finstere Nacht. Dann wand sich der Herr an seinen anderen Begleiter, musterte ihn kurz und lächelte dann unter seiner Kapuze hervor. "Und du Reynir, wrist mit mir mitkommen... das ist deine erste ernsthafte Mission gegen solche Gegnerhorden... Bleib bei mir und tu was ich dir sage... deine Ausbildung sollte dir die nötigen Fähigkeiten gegeben haben mit der Bewegung in solchem Feld umzugehen... Und halte deine Pfeile bereit... du wirst sie brauchen..."
Sichtlich ermutigt nickte der Mann unter seiner Kapuze und sah dann zu den Ruinen, ihrem Ziel - ermutigend wenn man bedacht das dieser Kerl gerade seine erste Mission gegen solche Gegnerhorden vollzog. Doch noch bevor er Protest erheben konnte war Streicher schon losgelaufen, seinen eigenen Bogen in der Hand haltend und einen Pfeil bereits parat habend, für den Fall das sie schon kämpfen mussten, bevor sie überhaupt nah genug an der Stadt waren.

Mit geübten Schritten stieg der Mann rasch den Hang herab, schlitterte seitlich über Geröll und herab auf einen Baumstamm, wo er sich kniend wiederfand. Auch sein Schützling landete auf dem Baumstamm, sprang jedoch gleich darauf mit leisen Sohlen herab und Sie standen vor einem Waldstück, in dem die Nacht seine Arme bereits vollstädnig ausgebreitet hatte. Als Reynir herein sah und dann einen Blick zu Jayan warf, nickte dieser und stieg elegant von dem Baumstamm herab und eilte in den Wald. Dann begann der wahre Kampf. Von Baum zu Baum bewegten sich die Beiden Waldläufer, hielten sich in deren Schatten klein und huschten wie Elfen durch die Nacht, ungesehen und ungehört. Er war ein Meister der Jagd und bereits in aller Munde wegen seines Könnens, doch er hatte hier eine Hand voll Männer, die ihm mindestens das Wasser reichen konnten, wenn nicht sogar besser waren als er. Aber er beherrschte immerhin dashier. Und er hatte zwei Schüler dabei. Temarea, der Sohn eines Drachenfahrers, der wie er das Heilen und die Wechselhäuterfähigkeit besaß - Geschickt im Umgang mit seinem Speer und vorallem klug genug zu wissen, wann man sich für einen anderen Weg entscheiden sollte. Und Reynir, den ehemaligen Streuner der Wälder, dem er selbst eine Ausbildung gab. er war geschickt im Umgang mit seinen Messern, aber dank der Hilfe des Sommereiländers war er nun auch ein guter, wenngleich nicht sonderlich Passionierter Schütze. Und immerhin, auch er war wie Jayan von den Marschlanden. Wenn auch Jayan aus den sumpfigen Gebieten kam und Reynir aus den tiefsten Tiefen der Marsch. Doch nun mussten die Waldläufer zeigend as sie ihrem Namen gerecht wurden. Im Himmel von ihren Wechselhäutern beobachtet durften sie sich im Dreck suhlen.
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Delia



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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Fr Feb 24, 2012 11:11 pm

Ihr Falke saß auf ihrer Schulter, ihren Bogen und ihren Köcher, mit ausreichend Pfeilen hatte sie auf dem Rücken, sämtliche Messer, die sie trug hingen an ihrem Gürtel, bis auf eines, das in ihrem Stiefel steckte. Und alles war so befestigt, dass es keine Geräusche machte. Gut, alles war bereit, für die vor ihr liegende Aufgabe. Sie musste lächeln, bei dem Gedanken, dass sie, im Gegensatz zu den Anderen, nichts würde zurücklassen müssen.
Während sie überlegte, wie sie die Sache am besten angehen sollte, beobachtete sie, wie die anderen sich von ihren Reittieren trennten, manche sich kurz berieten und schließlich aufbrachen. Besonders fiel ihr dabei ein junger Mann, mit einem Fenriswolf ins Auge – oder eher einer Wölfin, er sprach von ihr als eine ‘sie‘. Sie hatte von diesen Wölfen gehört, aber noch nie selbst einen gesehen.
Als die ersten zwei Gruppen, sowie der Fenrisreiter gegangen waren, entschied sie, dass es an der Zeit war sich ebenfalls auf den Weg zu machen. Nur wohin? Mit kritischem Blick sah sie sich um. Auf keinen Fall durch den Bach. Sie hatte nichts dagegen, schmutzig zu werden, aber Schlamm konnte sie nicht ausstehen. Er schränkte ihre Bewegungsfreiheit zu sehr ein.
Nach einer kurzen Zeit des Nachdenkens beschloss sie, es dem Fenrisreiter gleichzutun und den Weg durch den Wald zu nehmen. In Wäldern hielt sie sich wahnsinnig gerne auf. Dort gibt es immer einen Baum, auf den man klettern kann.
Also machte sie sich auf den Weg in den Wald. Im Gehen flüsterte sie Verya, die immer noch auf ihrer Schulter saß, ein paar Worte zu, woraufhin sie sich von ihrer Schulter abstieß und vorausflog.
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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Sa Feb 25, 2012 3:22 am

Endlich erreichte die winzige Vorhut Bornheim, jene überfallene Grafschaft die es nun zu verteidigen galt. Eclipse wurde wie die anderen Mitstreiter gerufen und so ritt er besonnen zu dem Hügel herauf, wo bereits der Befehlshaber auf sie wartete. Sein Name war Rodarian, der sich momentan damit beschäftigte ihnen die geographischen Besonderheiten dieser Gegend nahe zu legen. Es war schon interessant was Menschen zustande bringen konnten und ebenso war es jedes mal aufs neue etwas besonderes, wenn man dabei zu sehen konnte wie sie zerstörten. Der Adlige zügelte seinen Hengst und versuchte sich genau die Gegend ein zu prägen, als Orientierungspunkt diente ihm ein Weizenfeld etwas südlich des Herrenhauses und vor allem der Flusslauf. Okay Fluss war etwas übertrieben, es war an einigen Stellen eher ein Rinnsal, doch würde es bei der Wegfindung helfen. Eclipse lauschte den Worten des Kommandanten, während sich der Tag dem Ende zu neigte. Man verlange von ihnen die Reittiere zurück zu lassen und wie der schwarzhaarige aus den Augenwinkeln so wahr nahm, ließen manche weitaus mehr zurück. Ein leises Seufzen stieg aus seiner Kehle, als er sich aus dem Sattel schwang und schließlich nur das Katana seines Dämons an sich nahm. Eclipse gürtete es sich um, nah sich noch einen kleinen Proviantbeutel aus der Satteltasche und gab dann dem Hengst einen sanften Klaps. Der schwarzhaarige gab dem Pferd in dämonisch zu verstehen das er bei der Gruppe zu bleiben habe und vor allem keine Dummheiten machen sollte. Ein leises Schnauben kam von Baphomet, als der Adlige sich abwandte und seinen Hengst so entließ. Dieser trabte munter hinter der Schecken her und wich jedem Wechselhäuter geschickt aus, der versuchte an die Zügel zu kommen. Eclipse kontrollierte unterdessen ob all seine Skalpelle am richtigen Platzwaren, es waren ungewöhnliche Waffen und vor allem scharf, ergo mussten sie gut verstaut werden. Danach verbarg er die Hälfte seines Gesichts hinter einem violetten Tuch, welches so dunkel war das es fast an schwarz erinnerte. Eine reine Vorsichtsmaßnahme da helle Haut schnell auffiel im Dickicht. Selbst der Mantelkragen wurde etwas hoch gestellt, zum Schutz gegen die Wetterbedingungen. Es entging ihm nicht das dieses Barbarentrio bereits als erstes los stürmte und die Route zum Fluss einschlugen. Eigentlich hätte Eclipse dort lang gewollt aber nun musste eine andere Lösung her. Schließlich ging es um viel Lohn und das ließ nicht mal er sich entgehen. Währenddessen verabschiedete sich der Wolfsreiter von seinem Tier und belehrte eingehend die Soldaten, ehe er im Dickicht des Waldes verschwand. Eine Gruppe von Waldläufern tat es ihm gleich und so verschwand das Trio ebenso im Wald. Irgendwie beneidete er den Barbar und den Waldläufer aufrichtig, denn sie schienen eine Menge Erfahrung mit der Wildnis zu haben und hatten zu dem ein Team aus eingespielten Gefährten bei sich. Er dagegen musste sehen wie er klar kam, mit einer Waffe die nicht seine war und als Gefährte diente ihm nur ein wilder Dämon. Das konnte ja noch was werden! Plötzlich huschte in einiger Entfernung ein Mädchen an ihm vorbei, was dazu führte das Eclipse unweigerlich zurück wich. Sie schlich munter dem Wolfsreiter hinterher, war voll bepackt mit Messern und Pfeilen und schickte zudem einen Falken voraus. Na dfas konnte ja heiter werden bei dieser illustren Gesellschaft. Der schwarzhaarige seufzte leise und fing ans einen Ledermantel zu schließen. Wie alle seine Sachen war dieser schwarz und somit seine Visitenkarte für die Tarnung. Man konnte froh sein das die Nacht herein brach, ansonsten hätte sich dieses Unterfangen als schwierig gestaltet. Der Adlige verabschiedete sich mit einer höflichen Verbeugung vom Kommandanten und rutschte dann ebenfalls den Abhang hinunter. Die Stiefel verhinderten irgendwelche Verletzungen und so kam Eclipse langsam aber sicher unten an. Er hatte sich wagemutig für das offene Gelände entschieden, deren Deckung aus einigen Baumgruppen, Feldern oder großen Felsbrocken bestand. Warum auch erst herum lügen? Seine verlässlichste Waffe im Kampf waren die dunklen Mächte und da sein werter Dämon zu den Geflügelten gehörte, wäre es sein sicherer Tod gewesen ihn in einem Wald zu beschwören. Dann lieber doch eine offene Ebene, die zu Hinterhalten einlud, seine strategische Planung unterstütze und für Nemesis das ideale Schlachtfeld dar stellte. So machte sich Eclipse auf und ging in geduckter Haltung gleich hinter dem ersten großen Felsen in Deckung.

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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Sa Feb 25, 2012 4:39 pm

Im Laufschritt ging es am Bach entlang, hin und wieder im rutschigen Schlamm ausgleitend und sich an der Böschung abstützend. Doch plötzlich kamen die drei Grauländer abrupt zum Stehen. Amarokk hielt an, machte ein paar Schritte zurück und griff kurz entschlossen in die Böschung hinein, um eine Faustvoll Erde heraus zu holen. Er zerrieb den Dreck zwischen seinen Fingern, bis nur noch das schimmernde Holz-Amulett auf seiner Handfläche lag. Hm machte Amarokk.
Hm machte Tornik.
Hmpf machte Sigg.
Und einen Moment später stand Sigg mit dem Rücken zu den anderen, die auf dem Boden voreinander hockten und seinen Mantel über sich zogen wie zwei Kinder, die sich unter ihren Bettdecken vor Monstern versteckten.
Ja, ein Soldat bei seiner Arbeit sieht nur allzu oft ein wenig albern aus. Doch man tut halt nur, was man tun muss, nicht wahr?
Amarokk hielt das Amulett vor sich, Tornik machte Stahl und Zunderstein bereit. Als er beides zusammenschlug, raste ein flammender Funke zu Boden, gleich darauf vom nassen Matsch verschluckt. Nochmal. Ein zweiter Funke erhellte Gesichter, Bärte und Mantelinnenseite. Ohne den Mantel als Sichtschutz wäre er erschreckend weit sichtbar gewesen - selbst das Rauchen einer Pfeife konnte einen des nachts zur Zielscheibe machen.
Nochmal. Im Funkenschein wurde die mit Kohle gezeichnete Rune des Amuletts sichtbar. Amarokk, selbst ein Fallensteller, erkannte sie als Wächter-Rune. Oh oh machte Amarokk.
Oh oh machte Tornik.
Was? fragte Sigg.
Der Plan war rasch gefasst. Die drei Gefährten erklommen die andere Seite der Böschung, sodass feindliche Späher sich irgendwo vor ihnen ins Flussbett herunter lassen mussten, um nachzusehen, was aus der Falle geworden war.


NPC: Breggin Suppenstiefel, im Herrenhaus

Der Krieg war ein Schmelztiegel der Völker, und gutes Silber war der Zunder. Für Ruhm und Reichtum verbündete sich alles gegen jeden, und so wie sich gerade eine bunt gemischte Gesellschaft anschickte, durch die Reihen zu schlüpfen, wurden diese Reihen von einem wild zusammengewürfelten Haufen verteidigt.
Breggin Suppenstiefels Beiname entstammte jungen Frischlingsjahren, allerdings spielte dabei keinesfalls genießbare Suppe eine Rolle. Eher war ein hartnäckiger Pilz, der einen flaumigen Belag zwischen den Zehen entstehen ließ, der Taufpate. Breggin hinkte daher auch geringfügig.
Als Hauptmann der äußersten Linie hatte er das halb zerstörte Herrenhaus bezogen, einen Komplex, der bis vor kurzem noch von einer Palisade umgeben war, von außer Rand und Band geratenen Bauern jedoch nicht mehr wirklich irgendetwas schützte. Breggin bedauerte dies, doch es war eben nicht zu ändern. Im Inneren des Hauses hatte sich der Mann aus den Sommereilanden eingerichtet und eine grobe Karte der Umgebung angefertigt. An diversen Schlüsselpunkten hatte er mit Runen versehene Stöckchen und Zweige verteilt - sie waren Gegenstücke der Wächter-Runen draußen im Felde.
Und gerade, als er sich daran machen wollte, den Inhalt des herrenhäuslichen Weinkellers genauer zu untersuchen, knackte es ganz unerquicklich, sogar mehrmals!
Breggin warf einen prüfenden Blick auf die Stöckchen. Am äußersten Rande seines Gebietes waren Zweige zerbrochen, weil jemand oder etwas die Wächterrunen passiert hatte. Im Wald hatten die meisten Fallen ausgeschlagen, doch auch zwei Wächter-Runen entlang eines Bachbettes waren ausgelöst worden.
Und eine Falle auf freiem Feld. Letztere hielt Breggin, weil er kaum annahm, ein Feind nähere sich über dieses Areal, wenn er stattdessen Bäume und Büsche zur Verfügung hatte, für Fehlalarm. Feldhasen vermutlich. Er rechnete eben nicht damit, dass jemand einen Vorteil aus freier Fläche zog.
Er wandte sich an seine Untergebenen, die in ihrer barbarischen Weise ein Feuer mit einem schön gestalteten Wandteppich im Gang hielten. Im Flur. Weil sie sich nicht ins Herrenzimmer trauten. Breggin mit seinen wie von zauberhand knackenden Zweiglein machte ihnen Angst, außerdem hockte da noch eine junge Frau mit einer Eule auf der Schulter, und die behagte ihnen auch nicht.
Ihr da sprach er, nehmt eure Leute. Zwei Gruppen hoch zum Bach, zwei zum Wald. Seht doch einmal nach, was sich da tut.
Breggin wandte sich der schwarzhaarigen Wechselhäuterin zu. Und du, sende doch bitte deine Eule aus. Fliege die Punkte ab, beginnend von hier. Er warf zielgenau seinen Dolch dorthin, wo der Zweig das freie Feld kennzeichnete. Ich weiß, das ist ein wenig albern, aber so ist der Krieg eben, nicht wahr? Wir durchwühlen jedes Mal die Betten und finden doch keine Horde von Attentätern darin. Doch wenn wirs lassen, kommt sicher mal der Tag, da steckt doch eine Horde Attentäter drin, glaubst es?
Er gab jeweils einer Gruppe von Marschenleuten einen Ast mit auf den Weg. Hier. Brecht den durch, wenn es da wirklich etwas gibt, das Probleme macht.
Die Marschenleute betrachteten den mit Fallenrunen behandelten Zweig mit Misstrauen. Im Süden Enwens hatte Magie seltsamerweise nur wenig kulturellen Wert, anders als in den Graulanden, der Steppe oder den Sommereilanden. Runen waren für sie etwas Unheimliches, so wie die Frau mit der Eule, deren Blick ab und an glasig wurde und der Vogel sie so eindringlich zu betrachten schien.

_________________
Soundtrack (reisend)


>>... Und nichts sahen wir mehr von ihm als seine Klinge, die in die Schilde fuhr. Noch weit auf See hörten wir ihn schreien, und solang er noch schrie, war er auch nicht gestorben, und vielleicht kämpft und tobt und wütet er noch heute an steiniger Küste.<<

Tornik Jonsson schrieb >>Der Berserker<<


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Wyrdar Nephredil

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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   So Feb 26, 2012 4:17 pm

Wyrdar war nun schon einige Zeit lang dabei durch die Wäldereien zu schleichen aber seltsamerweise ist er bisher auf keinen einzigen feindlichen Soldaten, Späherposten oder sonstiges gestoßen. Es war ihm ganz klar zu ruhig in diesem Gebiet, denn laut den Informationen sollte sich ja durchaus eine recht hohe Anzahl an feindlichen Personen in dem großraum Aufhalten.
Der Vorteil war immerhin das es mittlerweile schon fast tiefste Nacht war, was den so schon dunklen Wald nur noch finsterer und für manch einen warscheinlich auch unheimlicher machte. Zu Ruhig. Zu Ruhig. das ging dem Dunkelhaar immer wieder durch den Kopf.
Nach einiger Zeit fand er schließlich eine Lichtung in Mitten des Waldes, und diese kam ihm genau gelegen.
Er suchte sich einen Baum am Rande der Lichtung bei dem es schwierig sein würde hochzuklettern, ging anschließend in die mitte der Lichtung, kramte ein wenig laub zusammen und zog zwei Feuersteine aus den Taschen.

Viele andere Leute hätten ihn wohl für Wahnsinnig erklärt in mitten tiefster Nacht, zwischen angeblichen Horden von Feinden auf einer Lichtung ein Feuer machen zu wollen. Vielleicht war er ja mittlerweile auch etwas Wahnsinnig. Er suchte noch ein paar lose Äste legte sie zu dem Laub und steckte das Feuer an. Die Feuersteine steckte er sich wieder in die Taschen, er besaß immerhin nicht sonderlich viele davon.
Anschließend begab er sich leise aber zügig zu dem hohen schwer zu erklimmenden Baum und schaffte es mit einiger Mühe auch auf selbigen hinauf zu klettern. Die Lichtung war gut Sichtbar, von seiner Position aus, der Baum und die meisten anderen um ihn herrum allerdings nicht. Zum Glück waren die Bäume alle samt gut fruchtig bewachsen sonst wäre diese Aktion auf jedenfall ein Reinfall gewesen.

Wyrdar beschloß nun wenigstens ein bis zwei Stunden auf diesem Baum zu warten und zu beobachten ob jemand am Feuer vorbeikommen würden, wenn ja wie viele, ob sie in aufregung geraten, selbst einen Hinterhalt für den Entfacher legen wollten in der Hoffnung er komme wieder, oder ähnliches. Er wollte Informationen ob und wenn ja wie viele Feinde in der Nähe sind. Das war im Moment sein Hauptanliegen.

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Delia



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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Mo Feb 27, 2012 10:01 pm

Es war dunkel, die Route, die sie gewählt hatte war fast unbegehbar und sie selbst war bester Laune. Und wieso? Ganz einfach: sie war alleine in einem dunklen Wald, den jeder andere als einen der ungemütlichsten Orte empfinden würde, an dem man sich hätte aufhalten können. Allein die Vorstellung, wie ihr Weg einen Reisegefährten in die Verzweiflung treiben würde, ließ sie vor Schadenfreude lächeln.
Zwar kam sie nicht ganz so schnell voran, wie auf freiem Feld, aber es war nicht so schlimm, dass man sagen konnte, es würde die Vorteile des Waldes überwiegen. Vorteile, wie zum Beispiel, dass sie auf einmal richtig gut gelaunt war. Erwähnte ich schon, wieso das so war?

Eine ganze Weile war sie schon unterwegs, als Verya sie auf etwas aufmerksam machte - eine Taktik, die sie des Öfteren benutzte; Verya behielt die Umgebung im Auge, damit sie sich auf den Weg konzentrieren konnte.
Sie umrundete gerade einen umgestürzten Baumstamm, über den zu klettern sie zu faul war, als ihr Falke auf ebenjenem landete, wieder losflog und sich schließlich auf ihrem Arm niederließ. Vom Auftauchen des Vogels - der nur dann zu ihr kommen sollte, wenn sie ihn rief, oder er etwas ungewöhnliches bemerkte - alarmiert sah sie sich um und entdeckte sofort, was die Aufmerksamkeit ihrer geflügelten Gefährtin erregt hatte. Ein Stück zu ihrer Linken schimmerte, ganz deutlich, ein Licht zwischen den Bäumen hindurch. Die Entfernung konnte sie nicht genau einschätzen, aber es konnten nicht mehr, als ein paar hundert Meter sein.
"Was meinst du" ihre Worte waren an den Falken, auf ihrem Arm, 20cm von ihr entfernt, gerichtet und in einer dementsprechenden Lautstärke "wollen wir uns das ansehen?" wie zur Bestätigung stieß sich Verya von ihrem Arm ab und flog in Richtung des Lichtes davon.
Kurz sah Delia sich noch um, dann machte sie sich ebenfalls auf den Weg.

Wie sie vermutet hatte war es bis zur Lichtquelle nicht allzu weit gewesen. Die letzten 100 Meter sowieso schon tat - als die Lichtung mit dem Lagerfeuer in Sichtweite gekommen war, war sie augenblicklich wie angewurzelt stehen geblieben und jetzt stand sie da und versuchte den Sinn der Situation zu erfassen. Wer würde hier ein Feuer machen? ein Späher? Aber der hätte das Feuer nicht einfach alleine gelassen…außerdem wäre er nicht so blöd gewesen überhaupt erst eines anzuzünden…
Irgendwann kam sie zu dem Schluss, dass es sich wahrscheinlich um eine Falle handelte. Nur wer hatte sie gelegt und wer war das Ziel?
Jetzt hatte sie drei Möglichkeiten: sie konnte die Falle absichtlich auslösen, um zu sehen, was passieren würde, sie konnte einfach wieder gehen, oder sie konnte hierbleiben und das Ganze eine Weile beobachten. Über Möglichkeit eins dachte sie gar nicht erst nach. Möglichkeit zwei würde beinhalten, dass sie sich wieder auf den Weg durch den Wald machte und vermutlich in näherer Zukunft auf etwas stoßen würde, das einen weniger angenehmen Teil ihrer Aufgabe Symbolisierte. Blieb also nur noch die dritte Möglichkeit.
Schnell sah sie sich um und entdeckte etwa fünf Meter entfernt einen passenden Baum. Ein Stück von der Lichtung entfernt, aber nah genug, dass sie merken würde, wenn dort etwas passierte, hinaufzukommen würde nicht allzu schwierig, aber auch nicht unglaublich einfach sein. Mit vier leisen Schritten war sie dort und etwa 20 Sekunden später saß sie auch schon oben und stellte sich auf das Warten ein.
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Jayan Silberbaum
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Di Feb 28, 2012 1:07 pm

Vorsichtig huschten die Söldner durch den Schatten der Bäume. Immer wieder hockten sie sich hin, verharrten im Dunkeln und wurden selbst zur Dunkelheit. Völlige Regungslosigkeit... Eine Kunst die zu nutzen man lernen musste. Dementsprechend waren auch die Unterschiede zwischen Jayan und seinem Schüler Reynir. Während Letzterer in der Hock leicht wackelte, nutzte der unter allen als Streicher bekannte Mann seine Fähigkeiten und verharrte in seiner Stellung. Die Sonne hatte den Horizont nun komplett verlassen und die Dunkelheit wurde ihrer aller bester Freund. dann liefen die Männer weiter, ihre Blicke stets aufmerksam. Sie vermieden es auf Äste zu treten, die überlaut knacksten, denn jeder Mucks konnte hier der laute Ruf eines Löwen sein, der seine Beute visiert hatte und es nun nichtmehr gehen ließ. So mussten auch die Jäger vorwärts, stets darauf bedacht, sich der Umgebung anpassen zu können. Plötzlich blieb Jayan jedoch stehen und auch Reynir blieb abrupt stehen. Vorsichtig beugte der Mann sich herab, hob aber zeitgleich die Hand und bedeutete Reynir, seine Messer zu zücken. Solange einer beschäftigt war, sollte wenigstens der andere Jäger Kampfbereit sein.
Die Fingerspitzen des Mannes wanderten zu Boden und berührten das kahle Erdreich. Sanft und wie von fachmännischer Hand strich der Schütze über die erhebungen und vertiefungen der Erde. Es waren... Stiefelabdrücke. Zu tief für einen Mann allein. "Eine Patroullie..? Nein, dafür sind die Spuren zu alt... War das etwa die Marschrichtung...?" Sein Blick wanderte über den kaum beleuchteten Boden, seine Hand folgte den Augen und siehe da, noch mehr Spuren. Zu alt, dass sie auf Patroullie schließen ließen. Vorsichtig erhob sich der Mann wieder und sah zu Reynir. Ein stummes nicken und der andere Herr ließ seine Messer wieder in die Scheiden fallen. Dann erklang ein vorsichtiges rufen. Aber in einer Art, die sich besser nutzen ließ als gewöhnliches sprechen, denn es klang, als würde eine Eule rufen. Die Geräusche von Tieren nachzuahmen war weit effektiver als das normale Kommunizieren, gerade jetzt wo sie sich einer großen Gegnergruppe entegegensahen, die jederzeit Späher und Patroullien aussenden könnte.
und aus dem Schatten, aus der eben der Richtung, aus der die Spuren kamen, trat nun eine gebeugte Person mit einem Stab in der Hand auf die beiden Jäger zu. Es war Temarea, der andere Jäger des Dreiergespann. "Streicher, ich hab Fußspuren gefunden... und einen Fluss...", flüsterte der Waldläufer zu seinem Vorgesetzten. Angesprochener nickte. Dann deutete er auf den Boden und sein Gegenüber schien zu verstehen. Sein Blick fiel auf die Richtung aus der sein Kollege gekommen war und dann gen Himmel. Mit eienr weiteren Handbewegung bedeutete er seinen Schützlingen wieder, die Waffen zu zücken, diesmal aber mit einer simplen Bewegung des Mittel- und Zeigefingers abwärts. Wechselhäuter! Dann wurde dem erfahrenen Jäger schwarz vor Augen und der Geruch von frischem Wind stieg ihm in die Nase.

Ein tiefdunkler Wald lag unter dem Falken. Vereinzelt wichen die Blätterdächer einer Lichtung, überall schlängelten sich Bäche und Flüße durch die Umgebung. Terra flog nicht weit entfernt von dem Trupp Waldläufer, hatte aufgrund seiner Höhe aber genug Übersicht und sah in einer zu hohen Entfernung für die Jäger ein schwaches Licht. Ein Feuer. Dann legte sich der Vogel in Schräglage und der himmel wurde aufeinmal zum Boden, während die Erde zum Himmel wurde. Die Flügel klappten sich nurnoch an der Körper des Tiers und Kopfüber ließ sich der Vogel in den Sturzflug. Vor dem Blätterdach änderte er dann abermals die Richtung und glitt über das Haupt der Dächer hinweg und sank vorsichtig durch die Baumkronen. Nichts war zu sehen. Keine Mäuse, keine Ratten, keine Ritter und schon garkeine Monster. Wie langweilig... Wieder schoß der Vogel aus dem Blätterdach heraus in die offene Nacht. Dann wurde alles schwarz...

Jayan schüttelte sich um die Dunkelheit so rasch wie möglich abzuschütteln, stand dann auf und tippte den Beiden vorsichtig auf die Schulter. "Los weiter... keine Feinde in sicht, zumindest nicht auf unserem Weg... wir gehen weiter nach Westen.. östlich von uns hat jemand ein Feuer gelegt... Schätzungsweise anderthalb Meilen entfernt..." Stumm nickend steckte Reynir seine Messer wieder weg, während Temarea seinen Speer wieder mit der Spitze nach unten durch das Gebüsch deckte. Dann liefen sie in den Fußspuren ihrer Feinde Richtung Fluß, welchen sie nutzen wollten um sowohl ihre Spuren zu verdecken, als auch um die Entfernung zum Feuer zu erhöhen. Dorthin würden die Feinde nämlich meist zuerst laufen, ehe sie woanders suchten. Und egal wer es legte, er oder sie musste durchaus lebensmüde oder verdammt raffiniert sein.



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NPC bei Amarokk: Garstig war dieser barbarische Anführer Suppenhuhn! Feuerstein und Eisensblitz waren die einzige Magie die es gab und die einzige Magie die auch wirklich töten konnte! Und nun mussten er, der glorreiche Krummfinger, mit seinen Männern BAUERNarbeit machen. Rattenfangen! Nichts lästigeres als das gab es... Außer eventuell einem Suchen nach der Nadel im Heuhaufen, aber dashier, bei allen enwischen Göttern, war dem verdammt nahe. Sie hatten sich in vier gruppen aufgeteilt, vier in unterschiedlichster Größe: Er ging mit einem Neun-Mann-Trupp richtung Flußbett, wo scheinbar die wenigsten, aber dafür die wichtigsten Ästchen zerstört wurden. Sie waren alle alles andere als erfahrene Inesktenvernichter. Aber trotzdem, wenn es darum ging Feinden den Kopf von den Schultern zu schlagen, war diese Axtgruppe wie geschaffen dafür. Und wenn man sie nicht schlagen konnte, dann wurden sie eben gevierteilt. Oder so lange malträtiert, bis der feind von selbst Ruhe gab. Also maschierten sie im gänszemarsch, hintereinander in Reih und Glied in ihren Panzern aus Leder zu der Stelle, an der Ästchen zerbrochen wurden.
Und nun waren sie da. Ein Flussbett, recht breit, aber vermutlich garnicht mal so tief. In einer Reihe sahen sie sich gegenseitig an, dann motzte Krummfinger los. "Worauf wartet ihr Wichte denn? Zwei von euch runter in den Fluss, schaut nach was da los ist. Der rest von euch in Stellung, schützt die beiden Anderen!"
Zwei meldeten sich freiwillig, hatten immerhin auch die kleinsten Äxte. Die würden nichtmal fürs Baumfällen reichen. Selbst wenn der Baum ihnen gerade mal auf Augenhöhe reichen würde. Vorsichtig ließen sie sich also runter in den Fluß und begutachteten ihr Ziel. Während sie suchten sah Krummfinger sich um. Eine Meldung von einem seiner Männer ließ das grobschlächtige Gesicht der Mannes mit der Glatze und den krummen Fingern in Zorn erröten. "WAS?!" "Ich muss pinkeln!" Könnte man in seinen kopf sehen, würde man jede erdenkliche Folterung sehen die er kannte, wenngleich diese Masse sogar an einer Hand abzählbar wäre. "Na los, worauf wartest du?! Beeil dich du Hund und pass auf das du ihnen nicht auf den Kopf pinkelst!" Raue Umgangstöne... So lebten sie und so war das nunmal bei ihnen.
Während Johnny sich ein wenig abseits dazu entschied, die Hose nur ein Stück weit zu öffnen und den Fluß mit einem kleinen, mehr unangenehmen Streifen zu füllen, der jegliche Wasserlebewesen in sekundenbruchteilen zur Atemnot bringen konnte, stellten sich die Männer im Halbkreis um die Männer im Fluß.




NPC bei Wyrdar und Delia: Hurtig liefen die Sechs Mann zu der Lichtung, aus der das Licht kam. Sie hatten alle ihre Waffen gezogen - grobe Kurzschwerter, dazwischen irgendwo sogar zwei Axt- und ein Keulenschwinger. Auf der Lichtung angekommen, blieb der Trupp stehen und der von Krummfinger ernannte Anführer trat hervor, um die Flamme in Augenschein zu nehmen. Dabei schimmerte das Licht in einem erblindeten Auge. "Noch nicht lange an." Schlußfolgerte er aufgrund der Menge der Blätter die dort lagen und der größe des Feuer, welches sich noch nich ausgedehnt hatte. Egal wer es gelegt hatte, er wollte den ganzen Wald abfackeln. Doch der halb blinde Schwertkämpfer ließ sich nicht beirren. Erstmal konnte das Feuer zu ihrem Vorteil gereichen.
Er winkte die Beiden Axtträger zu sich, sah sie aber nicht an und murmelte einige Worte in seinen Bart, der ihn glatt zu einem Zwerg hätte machen können. Dann gab er Barsche Befehle und zeigte auf die ersten Bäume vor ihm - was er dabei aber nicht wusste: In einem von ihnen saß bereits jemand drinnen. Ein Kämpfer aus der Fremde, dessen Augen leicht im Feuer funkelten, aber von den Blättern durchaus passabel gedeckt wurden. "Ihr Beiden, fällt die Bäume. Lasst uns dem Entfacher zeigen wie man einen Wald abbrennt!" Es war ein starker Akzent enthalten, der dem eines Engländers durchaus gleich kam.
Dann drehte er sich um und beugte sich leicht. Ein Stein wurde von seinen rüden Händen umgriffen und mit aller kraft warf er den in die Krone eines Baumes, unweit von Delia. "Das macht jeder von euch auch! Dann bekommt ihr räudigen Banditen mal ein paar Muckies in die Arme!"
Während die anderen das taten, was er sagte, zog er einen Lederstreifen heraus und legte mehrere Steine aneinander. Dann begann er die zu drehen. Mit einem Ruck schoß ein Steinhagel in die Höhe der Baumkronen. Egal ob dort ein Schütze säße, er war immerhin noch schlau genug zu Wissen, das ein Bogenschütze in den Bäumen so gut wie nutzlos war, da seine Bewegungsfreiheit mehr als Begrenzt war. Und Bald kämen ja sicher die anderen Truppen, schließlich waren es mehr als genügend Leute, die unterwegs waren. Allein ein weiterer Neun Mann Trupp war unweit von hier an den Flüßen am Arbeiten und ein weiterer Waldtrupp müsste auch hier sein, bestehend auf 6 Weiteren Männern und - zugegebener weise - Waschlappen.
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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Do März 01, 2012 9:39 pm

Kaum hatte der schwarzhaarige einen Fuß auf das freie Feld gesetzt, spürte der Dämologe eine leichte Verzerrung. Wie sollte man es beschreiben so das es auch unbegabte Frischlinge verstanden? Eclipse fühlte um sich rum ein schwaches ziehen, so als würde die Welt für einen Moment verschwimmen und dieses Omen gefiel ihm gar nicht. Es bedeutete das er mitten in eine Falle getappt war, meist wurden sie zur Überwachung ausgelegt, andere zum beschützen aber welcher Typ dieses Ding war, konnte er nicht ausmachen. Der Adlige bekam nur den Strom der Magie mit, der in einem Sekundenbruchteil los brach und so alles irdische für einen Moment zum erschüttern brachte. Fatal! Sehr Fatal! Verärgert über seinen Leichtsinn biss sich eclipse leicht auf die Lippe, versuchte seine Aura so gut es ging zu unterdrücken und schnellte in einem beachtlichen Tempo aus seinem Versteck hinter dem Felsen hervor. Es war klüger vorerst den Standort zu wechseln um sich einen Überblick über die Reaktion des Fallenstellers zu machen, statt wie ein Lamm auf der Schlachtbank aus zu harren. Sicher der schwarzhaarige war keine Leuchte wenn es um genaues Spuren lesen, anpirschen oder gar perfektes Tarnen im Gelände ging. Nein man hatte ihn in den paar Jahren seines Lebens nur die Grundwaffenarten beigebracht, dazu eine Priese Schlachtenkunde gegeben und den Spross dann einfach in die kalte Welt verstoßen. Eclipse Ausbildung war noch lange nicht abgeschlossen gewesen, als seine Heimat in Flammen aufging und dafür zahlte er nun teils den Preis. Alles was er tun konnte war sich auf seine eigenen erlernten Fähigkeiten zu verlassen und so hielt er im Eiltempo auf eine kleine Gruppe von Bäumen zu, wohl darauf bedacht die flacheren Steine am Boden als Steg zu benutzen, damit keine Fußspuren blieben oder gar zu viele Gräser knickten. In dem winzigen Hain angekommen, zog der Dämonologe ein kleines Silbermesser aus eine der Manteltaschen hervor und begann sogleich damit Schutzrunen in die Rinde von vier Bäumen zu ritzen. Zwei trugen die Bedeutung von verbergen und zwei die von Sicht, ein vorsichtiger Schachzug. So konnte der schwarzhaarige ein wenig Kraft tanken in dem er sich unter dieser zarten Barriere verbarg, die ihn vor fremden Blicken schütze, es aber gleichzeitig gestattete den näheren Umkreis genauer wahr zu nehmen. Der Adlige hatte vielleicht ca. 1,50 Meter Bewegungsfreiraum, doch die nutze er weise in dem er sich auf den Boden setze, den guten alten Schneidersitz natürlich und einen kleinen Holzanhänger hervor kramte. Hier jedoch änderte sich die Vorgehensweise etwas, stach der Adlige sich doch mit der Klinge leicht in den Finger, damit die Waffe den roten Lebenssaft aufsaugte. Seine Rituale hatten selten etwas reines, waren doch Finsternis und Verderben Eclipse ewige Paktpartner. Es dürfte also keinen wundern das er mit dem blutigen Messer die Rune dunkle Bindung zeichnete, deren Wirkung sich auf das Anlocken von magischen Tieren, Menschen oder gar Bestein belief. Er musste vorsichtig sein beim auswerfen des filigranen Fangnetzes, denn sonst hatte er unerfreulichen Besuch vor der Tür stehen. Die Lebewesen die so in die Falle gingen, wurden für einen Moment von dunkler Bindung erfasst und zwangen sie sich dem Versteck des Dämologen zu nähern. So war es ihm möglich tierische Späher, oder gar ausgesandte Bestien früh zu erkennen, denn sobald sie von irgend einer Art von Magie beseelt waren, schlug die Rune zu. So saß Eclipse also da, fing an zu meditieren um seinen Geist exakt auf das kommende zu schärfen. Es durfte ihm nichts entgehen. Wie viel Zeit verging konnte der schwarzhaarige nicht sagen, doch als sich eine Aura in seinem Netz verirrte, öffnete er seine violetten Augen um vorsichtig in die Nacht hinaus zu spähen. Es war nur eine einzelne Eule, die einsam den Horizont abflog und das verdächtig nah an der Stelle, an der die Falle ausgelöst wurde. Der gelehrte runzelte in böser Vorahnung die Stirn und beschloss einfach ab zu warten. Vor ihren Blicken war er sicher, jedoch musste er sich genau überlegen was er mit dem Tier tat. sollte ein Wechselhäuter dahinter stecken, würde dieser sofort Alarm schlagen wenn seinem Tier etwas passierte. Der Vogel konnte man also weder großartig manipulieren, noch einfach töten. Es hieß also abwarten und Tee trinken.

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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Sa März 03, 2012 1:24 pm

Die drei Glauländer, die sich oberhalb der Böschung ins Gras kauerten, gaben keinen Laut von sich, als der erwartete Besuch sich einstellte. Lediglich Sigg murrte einen kaum hörbaren Fluch an Frostzahn, den Gott hoch auf sturmumtosten Gipfeln, wo er seine Dolche aus Eis an den Felsen wetzte. Frostzahn war Winter und Kältetod. Sigefrid "Sigg Schneetroll" war einer der wenigen Menschen, die ihn, der jede Form von Bewegung hasste, anbeteten.
Sie hatten das große Paket gezogen. Im Dunkel erschien die Neuner-Gruppe wie ein volles Dutzend, grobe dunkle Schemen gegen den helleren, aber immer noch dunklen Hintergrund des Horizonts.
Amarokk, zwischen seinen beiden Gesellen, klopfte Tornik auf die Schulter, mit den Knöcheln. Dreimal. Tornik, den Jagdbogen gespannt, verstand. Sigg bekam zwei Klopfer. Auch er verstand und langte zu seinem Bündel von Wurfspeeren. Auf eine weitere, rasche Bewegung Amarokks rückten die beiden noch etwas von ihm ab, um ihm den Raum zu geben, den er brauchen würde.
Irgendwo weiter weg flammte der Lichtpunkt von Feuer auf. Sie sahen hin, doch fürs Erste war dies zu weit weg, um mehr als nur flüchtige Aufmerksamkeit zu erhalten.
Die drei Söldner waren in ihrem Element, sie planten ihren nächsten Schritt mit der Routine eines Bauern, der mit Eimer und Schemel beim ersten Sonnenlicht zur Tür hinausging, um die Kühe zu melken. Sie planten, die Seelen ihrer Feinde in den bodenlosen Abgrund zu jagen, und sie taten es so kaltblütig wie die Mörder, die sie ja auch waren. Es existierte, wie so oft, kein persönlicher Hass auf den Gegner. Vielleicht hätten sie einander gut leiden können, würde das Schicksal nicht verlangen, dass sie sich gegenseitig an die Gurgel gingen. Gut, Sigg hätte sie vermutlich nicht leiden können.
Die Taktik war einfach. Sie umfasste das Überraschungsmoment, Entschlossenheit und den berserkerartigen Irrsinn des Kampfes!
Amarokks Befehl schnitt durch die Stille. Los!
Tornik sprang auf, den ersten Pfeil auf der Sehne. Sigg folgte, schickte seinen Speer über das Bachbett hinweg in den Pulk der Feinde.
Und Amarokk sprang. Einfach die Böschung herunter, mit einem Kriegsschrei, wie ihn ein Gelehrter niemals in seinen Texten ausformulieren könnte, und würde er es versuchen, würde er sehr sehr viele Gs und As gebrauchen. Pfeile und Speere für die Krieger oberhalb der Böschung. Auf die beiden Männer im Fluss dagegen wartete die Axt; Amarokk schwang sie im ersten Schlag in weitem, horizontalen Bogen.
In den darauffolgendem Momenten stürzte sich auch Sigg ins Bachbett, um Amarokk mit seinem Speer Unterstützung zu geben; einzig Tornik blieb am Rande der Böschung und jagte Pfeil um Pfeil auf die Männer gegenüber. Sobald sie sich ebenfalls in die Böschung begeben würden, wären sie dort übrigens vor seinen Schüssen sicher, da Tornik zwar gut war, jedoch grundsätzlich nicht auf Feinde schoss, die seinen Kameraden zu Leibe rückten. Es gab Gründe dafür. Gute Gründe. Doch niemand sprach darüber.


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NPC bei Eclipse:
Die Eule zog so ihre Kreise über der Weite des Feldes, die Welt war dunkel und doch so durchschaubar für den Nachtvogel, in dessen Geist die Wechselhäuterin nach verdächtigen Bewegungen und Geräuschen Ausschau hielt. Für Eclipse war sie zu spät dran, doch es gab sowieso eine gewisse Ablenkung...
Im Herrenhaus beobachtete Breggin seine Gefährtin, die mit glasigem Blick in ihrem Sessel hockte. Unvermittelt sprach sie. Nichts auf dem Feld, berichtete sie in einer Tonlage, als wäre sie irgendwie der Welt entrückt. Aber... da ist etwas Seltsames.
Die Eule brach aus dem Schleifenziehen aus und wandte sich dem Feuer zu, das im Wald angefacht worden war.
Feuer. Feuer? Sie blinzelte; ein Zeichen für Breggin, dass die Wechselhäuterin das Gewicht ihrer Seele ein wenig mehr auf ihren menschlichen Körper verlagerte. Lehrlinge der Wechselhaut vertiefen sich mit ganzem Geist in ihren tierischen Partner; Eleria jedoch, wie die Wechselhäuterin hieß, verstand sich auf besseres Handwerk. Soll ich hin?
Breggin warf den Zweigen auf dem Tisch einen prüfenden Blick zu. Den Zweigen, die brechen würden, sobald eine der Gruppen ihren "Alarm-Zweig" zerbrach.
Nein. Überlass es den Spähern. Sieh dich noch etwas um, dann kehr zurück.
Jawohl.

Die Eule driftete nach Osten ab.

Eclipse jedoch war deswegen noch nicht sicher. Niemand war sicher in den Wäldern Enwens - insbesondere nicht, wenn man sich nicht in ihnen wohlfühlte. Die Wälder schienen die wenig naturfreundliche Aura des Gelehrten regelrecht zu spüren, und so entluden sie den Zorn der Wildnis über ihm.
Eine Rotte von Wolpertingern quietschte und keckerte im Geäst. Wolpis der Auen waren zumeist von der schlanken Gestalt von Mardern und Eichhörnchen, besaßen lange Schwänze zum Balancieren und häufig Nagezähne. Flügel waren eher selten.
Quietschend und schimpfend nahmen sie den Eindringling unter Haselnuss-Feuer.

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NPC für Jayan:
Auch die letzte Gruppe der Späher aus dem Herrenhaus kam nun zum Zuge. Sie trotteten zu neun Mann in lockerer Fächerformation durch die Wälder, doch da das Spurenlesen in der Dunkelheit eine recht anspruchsvolle Sache war, stießen sie auf keine Fährte, die sie zu den Waldläufern führen mochte oder deren Anwesenheit auch nur verriet.
Da kam Elerias Eule erneut ins Spiel. Sie erspähte den Falken, der sich am Himmel tummelte und des nachts wohl eher selten angetroffen wurde. Sie stieß hinab in den Wald, ortete dank ihres Gehöres sowohl Freund als auch Feind und überflog Jayan und seine beiden Gefährten in einigen Metern Höhe, ehe sie umschwenkte und sich in Richtung der Späher-Mannschaft begab.
Sie hatte gute Chancen, auch dort anzukommen.

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Soundtrack (reisend)


>>... Und nichts sahen wir mehr von ihm als seine Klinge, die in die Schilde fuhr. Noch weit auf See hörten wir ihn schreien, und solang er noch schrie, war er auch nicht gestorben, und vielleicht kämpft und tobt und wütet er noch heute an steiniger Küste.<<

Tornik Jonsson schrieb >>Der Berserker<<


ZA vom Einsamen Wanderer
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Jayan Silberbaum
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Mo März 12, 2012 6:16 pm

Eilig, aber still, liefen die Waldläufer durch den dunklen Wald. Sie hatten die ungefähre Lage des Flusses und wussten immerhin, das jemand diesen Weg gegangen war. Vermutlich einen Tag, eventuell auch fast 2 Tage vor ihnen. Dadurch konnten sie ihren kleinen Plan umsetzen, sofern die Spur sie tatsächlich an den Rand des Feindes bringen würde. Und die Party in den Reihen der Feinde wäre großartig... Ein Aufruhr, den sie sicher nicht vergessen würden. Am Rand des Flußes angekommen, sahen sich die Waldläufer um. Gemütlich kullerte hier das Wasser durch das Bett und benässte die Steine, die darin lagen. Vorsichtig beugte sich die finsterte Gestalt der dreien herab und griff mit der Hand an den Rand des ehemaligen Flußes. es war feucht, zu feucht für ein bischen Wasser. Sanft zerrieb der Heiler den Boden zwischen den finger, roch daran und sah dann entlang des Verlaufs, entgegen der Fließrichtung. "Du sagtest nicht das er gestaut wird..."
Der angesprochene Krieger sah auf den Rest dessen, was einst ein strömender Fluss war. Schlammiger Boden zeigte dem erfahrenen Jäger, dass jenes Gewässer noch nicht allzu lange trocken gelegt wurde. Wieder gab er ein Handzeichen, ließ die Hand dann nach vorne schießen und bedeutete den Männern, das sie gehen sollten. Er hatte nochetwas gefunden, was ihn teuflisch anspannte. Hier war jemand, der sich auf Fallen verstand, anders konnte er sich das, was als Rest zwischen seinen Fingern lag, nicht erklären. Ein halber Ast, mit einigen seltsamen, gewollt wirkenden Runen. "Wir sind ihnen genau in die Arme gelaufen...", dachte er sich und in genau demselben Augenblick, mit dem er sich wieder erhob, flog über seinen Kopf eine Eule hinweg. Streicher bemerkte das Tier zu spät, um überhaupt irgendetwas tun zu können. Die Tatsache hinnehmend, erkannt worden zu sein, lief auch er durch das Flussbett, blieb aber anders als seine Kollegen nichtmehr am Rand stehen sondern eilte an ihnen vorbei. Nur ein schlichtes "Kommt.." gab den Befehl des weiter marschierens.
Doch noch ehe sie weit kamen, blieb der als Streicher bekannte man wieder stehen, hob beide Arme und stoppte seine Kollegen. Unter seiner dunklen Kapuze heraus schauend erkannte er in einige Entfernung eine aufrechte Gestalt, dann eine weitere. Es war schwer sie zu sehen, da die Dunkelheit nur geringfügig durch Mondlicht gebannt wurde. Aber es reichte um den scharfen Augen des Kriegers ein wenig Klarheit zu verschaffen. Dann flogen die Handbewegungen wie im Stil der Gebärdensprache - mit dem unterschied das hier Befehle ausgetauscht wurden. Augenblicklich senkten sich die Gestaltend er Waldläufer in die Schatten der Baume, die Hände griffen nach einigen Steinen, die sie extra mitgenommen hatten. Und dann flogen die Kieselsteine durch die Luft und trafen Bäume, Sträucher und Äste. Der Ganze Wald war plötzlich im Aufruhr durch die lauten Aufschläge und das wilde Rasseln. Es schien, als käme eine Armee aus hunderten von Tieren auf die Barbaren zu und das Geheul, welches der älteste Mann - Streicher - von sich gab machte die Lage nicht angenehmer, denn das Bellen und Heulen von Wölfen war bei tiefster Dunkelheit selbst für geübte Jäger wie Jayan immernoch ein Zeichen von Gefahr. Es blieb abzuwarten was die Feinde tun würden. Der Flug der Steine hielt dennoch an.
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Amarokk NPC:
Sie suhlten sich im Wasser und suchten nach... irgendetwas hilfreichem. Man hätte Fährtenleser schicken sollen, die sich darauf verstanden und nicht die Truppe Barbaren. Und gerade als es schien, als wäre Mister Pinkelpause zufrieden und die Beiden im Bach am Ende, erklang das sirren eines Pfeils. Im gleichen Augenblick flog ein langer, spitzer Stab duch die Luft und bohrte sich in die Schulter eines Kriegers, der laut aufheulte. Krummfinger, der sich zur Quelle der Gegner wand, erkannte einen Krieger mit Axt, der mit lautem Kriegsgebrüll - und es beinhaltete zu viele Buchstaben als das er auch nur annähernd hätte aufzeichnen können was der Kerl brüllte - auf die Beiden im Bach zu. Der Pfeil verschwand gütigerweise im Schädel eines Barbaren, dessen Axt sich der glatzköpfige Anführer schnappte und nach dem Kriegsheuler warf. Ihm waren Verluste egal, nur der Sieg zählte.
So einfach fanden das die beiden Jünglinge im Bach es nicht. Sie hatten eindeutig zu lange gezögert um den Rückweg anzutreten, daher mussten sie kämpfen. Sie zogen die Äxte aus ihren Halterungen an den groben Gürteln und der erste Krieger stieß mit Amarokk zusammen. Seine Abwehr war zu schwach, die Axt brch am Griff entzwei und das Axtblatt des Feindes schlug ihm gnadenlos in die Seite. Der Gesunde zog seine Axt über den kopf hinweg und versuchte dem Feind mit einem einzigen Schlag die Rübe zu spalten.
Auch die restlichen kämpfer eilten herab zu ihren Kollegen, erhoben ihre mächtigen Zweihandäxte und preschten nahc vorne. "GARSTIGEN BASTARDE, KÄMPFT!"
Und so widmeten sich zwei Kämpfer dem Speerträger, der ankam, während Krummfinger höchstselbst sich auf den Anführer der Feinde stürzte.
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Amarokk Haggadirsson
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Sa März 17, 2012 12:17 pm

Ein Kampf auf engem Raum. Kein Platz für Taktik. Kein Platz zum Wegrennen. Nur gnadenloses Aufeinanderkrachen von Eisen und Leder und Muskelkraft.
Es gab Momente, da war Strategie eine gute Sache. Es gab Momente, da hielt sich ein kühler Kopf fester auf seinen Schultern als ein Hitziger. Und es gab Momente, da spielte das Gelände die entscheidende Rolle, war das Zucken an der Waage in der Hand desjenigen, der entschied, ob Leben oder Tod.
Doch es gab auch Momente, da war Kampf einfach nur brüllende Raserei, Blutrausch und Irrsinn. Amarokk liebte diese Momente; er fühlte sich schneller als der Feind, gerissener als der Feind, stärker als der Feind. Eigentlich aber war er einfach nur wilder als der Feind. Amarokk liebte Momente, da die Wildheit siegte. Brüllen, zuschlagen, Knochen brechen.
Der erste Feind fiel, von der Axt gefällt. Und Amarokk ließ sie dort, stürzte einfach weiter auf den nächsten Marschenkrieger zu und unterlief den Schlag, rammte ihm seine Schulter in den Körper.
Der Jötendreck glänzte erst bleich, dann blutigrot. Die geworfene Axt Krummfingers landete hinter ihm im Fluss, und Amarokk wirbelte herum, ergriff den in die Luft ragenden Schaft und ließ sie in einem rasenden Rund über dem Kopf kreisen. Ein anstürmender Feind wich rechtzeitig zurück, der Zweite verlor die Nase und der Dritte das halbe Gesicht.
Sigg kämpfte ebenfalls für sich, in weitem Abstand. In solch kleinem Maßstab zahlenmäßig unterlegen zu sein, machte jegliche Formation zunichte, und sowieso hatten sie keine Schilde für einen effektiven Schildwall. Er jagte dem ersten Feind den Speer in den Bauch, durch den Lederpanzer hindurch, und riss ihn knurrend herum, sodass er mit dem nächsten Feind zusammenstieß.
Tornik verschoss noch zwei Pfeile, ehe er den Bogen senkte.

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NPC Herrenhaus:

Breggin Suppenstiefel verfolgte interessiert das Mienenspiel seiner Kameradin. Eleria saß, die Hände auf den Knien gefaltet, auf ihrem Stuhl und blickte glasig ins Nirgendwo. Dann und wann aber flatterten Emotionen vorbei. Stirnrunzeln, Zucken am Mundwinkel. Worte.
Ein heilloses Durcheinander.
Was ist los? Wo?
Eleria verzog gequält das Gesicht. Wo? Ihre Stimme klang seltsam aufgewühlt. Eigentlich überall.

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NPC Jayan:

Die Schleiereule wurde zusehends irritiert von all dem Geschrei und Getöse in den Wäldern. Überall knallten Steine gegen Äste, wurde gebrüllt und gejohlt, und da sollte sie den Überblick behalten?
Eleria umflog die niedergehenden Wurfgeschosse.
Ich habe keine Ahnung, was hier los ist!
Dann konzentrier dich auf unsere Leute.

Die ausgeschickten Späher hatten abrupt inne gehalten; offenbar erschrocken starrten sie in Richtung des Lärms.
Sie stehen herum?
Angriff. Los.

Eleria stieß ein erschrockenes Piepsen aus. ICH?
Nein, unsere Leute!

Erleichtert ging Eleria zuwerke. Und zwar, indem sie dem Anführer der Marschenleute die Schwingen um die Ohren drosch und ihn anpfiff, endlich vorzurücken. Diese harsche Befehlsvergabe sorgte jedoch nur für noch mehr Verwirrung.

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NPC Herrenhaus

Mit einer gewissen Betrübnis von den Fortschritten erfahrend, wandte sich Breggin Suppenstiefel einer neuen Sammlung von beraunten Ästen zu. Und ließ sich die Ortsangaben durchgeben. Dann sollen sie eben sehen, wo sie bleiben.
Mit diesen Worten zerbrach er eine Reihe von Ästen. Er gedachte, die ganze Sache mit Leben zu füllen.

Anderswo flammten "Fünkchen"-Runen auf, entzündeten wohlplatzierte Ladungen aus Krügen voll mit Schwarzpulver. Mannsgroße Felsen sprengten ab und walzten den Hang hinunter, um eine Schneise der Zerstörung durch die Wälder zu schlagen.
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Amarokk:

In der Zwischenzeit dümpelten neun Leichen im Flussbett. Amarokk starrte mit wilden Blicken um sich, Axt und Kurzschwert in den Händen und aus tiefster Kehle knurrend. Harr.... Harr.... Wooo...
Nirgendwo mehr entgegnete Tornik und sprang von der Böschung herab. Tot. Allesamt. Er stieß einen Körper mit der Fußspitze an, nur um sicher zu gehen. Aye. Allesamt.
Dann aber grollte es, rumpelte es, Bäume stürzten nieder wie unter der Wucht eines Sturms, und ein riesiger Findling hüpfte erst auf sie zu, dann haarscharf über sie hinweg, um auf der anderen Seite des Flussbettes schwer in die Böschung zu krachen.
Die drei Grauländer starrten auf den Steinblock, dann in die Richtung, aus der der Stein gekommen war. Was denn nun?
Ähnliche Szenen spielten sich überall in der Dunkelheit ab.
Weg hier ergriff Sigg endlich das Wort, ehe sich hier noch die Weltenwunde auftut!
Die anderen hatten dem nichts entgegen zu setzen. Sie kletterten aus dem Flussbett heraus und rannten einfach übers freie Feld weiter. Ab und an, wenn mal ein donnernder Steinschlag ganz besonders nah klang, warf einer von ihnen einen Blick über die Schulter.

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Soundtrack (reisend)


>>... Und nichts sahen wir mehr von ihm als seine Klinge, die in die Schilde fuhr. Noch weit auf See hörten wir ihn schreien, und solang er noch schrie, war er auch nicht gestorben, und vielleicht kämpft und tobt und wütet er noch heute an steiniger Küste.<<

Tornik Jonsson schrieb >>Der Berserker<<


ZA vom Einsamen Wanderer
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Eclipse van Dark
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BeitragThema: Re: Auenwälder und Hügel um Bornheim   Di März 20, 2012 8:23 pm

Also wartete Eclipse einfach ab und ja er trank ein paar Schlucke Tee! Momentan quetschte sich seine dunkle Gestalt gegen die Rinde eines Baumes, hoffte er doch so den tückischen Blicken der Eule zu entkommen. Doch schon eine gefühlte Ewigkeit später erwies sich seine Sorge als unbegründet, denn der Vogel malte noch ein paar Schleifen am Horizont und drehte dann nach Osten ab. Ein Umstand der den schwarzhaarigen erst einmal aufatmen ließ. Aber wieder einmal war das friedliche Leben gegen ihn, denn schon bebten über Eclipse die Äste und ein wildes Gekreische erhob sich. Der Adlige steckte seine Trinkflasche weg und blickte dann nicht minder verstört nach oben, denn dort tummelte sich eine Schar von Wolpis und schafften es doch allen ernstes ihn mit Haselnüssen zu bewerfen! Au! Entfuhr es auch schon dem schwarzhaarigen als eines dieser hochgradig gefährlichen Geschosse seine Nase traf und ihm somit dazu verleiteten, die Stirn tief in Falten zu legen. Nun wurde es ihm echt zu bunt und so schütze Eclipse zumindest seinen Kopf und erhob sich. Die Nüsse segelten zwar noch weiter geb Boden, doch da der junge Mann nun durch die Bäume brach, verfolgten sie ihn nicht weiter. Es hieß also wieder Versteck spielen auf offenem Felde und so setze er umsichtig seinen Weg fort. Zwischendurch mussten hohe Steine umrundet werden und auch mal ein Graben übersprungen, doch man kam zumindest voran. Der Boden war fest und so felsig das kaum Spuren blieben, da der Adlige weder einsank noch zu viele Gräser brechen konnte. Zumindest bot die dunkle Nacht noch genügend Schutz, um sich ungesehen weiter durch die Ebenen zu bewegen, bis es plötzlich nicht mehr weiter ging. Der Grund war ein imposantes Weizenfeld, welches in voller Ähre stand und so recht hoch war. Außen herum gehen dürfte wohl zu viel Zeit kosten, geschweige denn das Risiko gesehen zu werden. Eclipse seufzte leicht genervt, denn schließlich mochte er nicht durch etwas hohes gehen, das bei jedem Schritt raschelte und wackelte. Doch er hatte keine Wahl und so drang er ein in die goldene Materie.

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