Söldnerklingen

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 Acair Tokorga

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Acair Tokorga



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BeitragThema: Acair Tokorga   So März 11, 2012 4:23 pm

Steckbrief


Grundsätzliches


Vorname: Acair

Name: Tokorga

Nationalität: Im weitesten Sinne: Freie Völker

Geschlecht: weiblich

Alter: 17 Jahre

Größe (in m): 1,58 m

Gewicht (in kg): 56kg

Aussehen: Das Aussehen des jungen Mädchens beginnt schon einmal damit, dass man dies – das Geschlecht - nicht auf den ersten Blick erkennt. Das ist auch voll und ganz so von Acair gewollt. Als Gefangene des Dorfes wurde sie mit an die Front Silbrighorts gestellt und blöde Sprüche, von wegen, dass Mädchen ja nicht zum Kämpfen da seien, wollte sie nicht hören. Auch schon vorher hat sie es so gehandhabt und sich beispielsweise die Haare recht kurz gehalten. Dies hat jedoch damit zu tun, dass sie in der Vergangenheit darauf angewiesen war ernst genommen zu werden. Es hatte natürlich auch seinen Reiz unterschätzt zu werden und so ein leichtes Spiel zu haben, doch auf Dauer nagt so etwas am Selbstvertrauen.

Zurück zu dem Aussehen der 17-järhigen. Meist sieht man das Mädchen mit sehr hellen, blonden, kurzen Haaren. Die Haarlänge beträgt meist nicht mehr als 10 cm. Acair selbst findet es ungleich praktischer als langes Haar. Warum nur meistens blonde Haare? Ihre naturgegebene Fähigkeit erlaubt es ihr Dingen eine neue Farbe zu geben, ihre eigene Persönlichkeit nicht ausgenommen. Das helle Blond ist jedoch ihre naturgegebene Farbe. Dazu kommt noch, dass ihre mittelmäßige bis unterdurchschnittliche Oberweite durch die meist dicken oder locker anliegenden Anziehsachen verschleiert wird. Ihr Gesicht ist in den meisten Kämpfen von ihrem Helm umschlossen und lässt keine direkten Schlüsse auf ihr Geschlecht zu, da es auch so sehr neutral ist. Nicht all zu rund, unauffällig... ein Allerwelts-Antlitz wenn man so will. Die Augen strahlen in einem leuchtenden Grün und sind meist der einzige Ausdruck von Emotionen den Acair ihren Wächtern gegenüber von sich gibt.
Mit ihrer recht geringen Körpergröße hat sie einige Vorteile. Sie kann nicht ganz so tief fallen wie andere, sie muss sich nicht so tief Bücken um Dinge vom Boden aufzuheben, sie kann leichter unter Schlägen wegtauchen und noch einiges mehr. Einen Nachteil sieht sie nur selten in ihrer Anatomie. Auch Narben und Verletzungen sucht man an den sichtbaren Stellen – Händen, Gesicht, Nacken, evtl. Beine/Füße – vergebens und den Rest bekam bisher niemand (freiwillig) zu sehen. Einzig und allein ein Runenzeichen, welches in den Handrücken ihrer linken Hand gebrannt wurde ist als Verletzung erkennbar. Doch meist trägt Acair Handschuhe, so dass dieses Mal nicht zu erkennen ist. Es ist mit einer Rune verbunden, welche bei ihrer Zerstörung auch ihren Tod bedeutet. Setzt man Gefangene außerhalb eines Kerkers ein, so muss man ihnen einen Anreiz geben zu gehorchen. Dies ist Acairs Anreiz.

Ihre Statur jedoch verrät, dass sie nicht für den Nahkampf oder für irgendeine Art von Kampf gebaut ist. Sie wirkt zierlich, zerbrechlich, alles andere als stark. Die Rüstung die sie trägt verschleiert diese Tatsache etwas, doch es ist nicht zu leugnen. Muskeln für wirklich starke angriffe fehlen ihr. Von den Arm- und Rückenmuskeln einmal abgesehen, die inzwischen auf den Kriegsbogen trainiert sind. Doch auch zum zuschlagen, sondern nur zum Ziehen sind sie geeignet. Sie könnte Mühelos einen Gegner zu sich heran ziehen, wäre jedoch ab diesem Moment machtlos, es seiden er wäre ungeschützt und sie würde ihn in eine offene Klinge ziehen. Auch mit ihrem Gewicht kann sie nicht punkten. Doch trotz allem ist sie im großen und ganzen zufrieden mit ihrem Aussehen. Auch wenn sie recht knabenhaft wirkt, so gibt es auch den ein oder anderen Einwohner Silbrighorts welcher bei ihrem Anblick nicht wegsieht.

Persönlichkeit


Acair beschreibt sich selbst mit 7 Eigenschaften/Worten:
  • Willensstark (equivalent zu sturr)
  • Freiheitsliebend
  • alles andere als aufopfernd
  • Rudelmensch – Jedoch nur in meinem Rudel...
  • gerissen
  • hinterhältig
  • Hilfbereit Es kommt auf die Umstände an


Andere beschreiben Acair mit 7 Eigenschaften/Worten:
    Horand (ihr Vater)
  • Sturr
  • Einfältig
  • Übereifrig
  • Vorlaut
  • gewitzt
  • fröhlich

    Girgamesh (Rüstungsschmied aus Silbrighort)
  • Still
  • traurig
  • Wortkarg
  • hilfsbereit
  • gelehrig
  • ernst
  • ruhig

    Taurou (Wächter des Gefängnisses von Silbrighort)
  • Zäh
  • hinterhältig
  • stur
  • uneinsichtig
  • kriminell
  • aufbrausend
  • gewaltbereit


Das große Ziel:
Dies ist einfach zu definieren: Überleben. Und sofern sie Zeit dafür findet sucht sie nach einer Möglichkeit wieder zu ihrem Volk zu gelangen. Doch bevor sie verschwinden kann, muss sie in Erfahrung bringen wo sich das Runengegenstück zu dem Runenzeichen auf ihrem Handrücken befindet und diesem habhaft werden.

Ausrüstung/ Bewaffnung/ Talente


Hauptwaffe (bevorzugt):
Die Hauptwaffe der jungen „Kriegerin“ wider Willen ist ein vollkommen üblicher Dolch gewesen, bis sie dazu gezwungen wurde wirklich zu kämpfen. Nun kämpft das Mädchen mit einer Balester (Armbrust), da die körperlichen Voraussetzungen für einen Kampf mit einem Schwert nicht gegeben sind. Die Armbrust hat Länge von etwa 80cm und besitzt einen Tiller von ca. 30cm. Holz wurde als Material verarbeitet und hat bisher gute Dienste geleistet. Dennoch muss die Armbrust gepflegt werden. Die Sehne muss gefettet, das Holz regelmäßig (aber nicht zu oft) geölt werden, damit es nicht austrocknet und brüchig wird.
Als Bolzen verwendet Acair Pfeile mit Jagdspitze, welche mit Widerhaken besetzt sind, die sich mühelos durch Holz, aber auch zum Teil durch Leder und Metal bohren können, zumindest jedoch Schaden an selbigen anrichten. Schon allein die Wucht der 65 Pfund sind nicht zu verachten.

Nebenwaffe:
Als Nebenwaffe besitzt Acair immer noch den selben Dolch, welchen sie damals als Hauptwaffe genutzt hatte. Der Griff ist aus Holz und mit eingearbeiteten Knochenelementen, welche die Maserung des Holzes untermalen und absetzten. Die Klinge selbst ist aus Metall gearbeitet und sowohl biegsam genug, dass sie nicht bricht und starr genug um mit einem Stich durch Leder zu dringen. Die Klinge miisst jedoch gerade mal 12cm und ist etwa 5cm breit. Der Dolch ist damit im gesamten sehr leicht und schränkt durch seine Größe den Nutzer nicht selbst ein.

Rüstung/ Kleidung:
Die Kleidung des Mädchens hat sich seit ihrem Aufenthalt an der Burg von Silbrighort stark verändert. Trug sie doch vor ihrem Aufenthalt hier nur ein einfaches Oberteil mit einer Kaputze, eine Hose die ihren Zweck erfüllte und Schuhe die einfach nur nicht zu laut beim Gehen sein sollten. Was brauchte man denn sonst noch als Dieb? Die Aussage, dass dieses Völkchen feige sei und sich keinem Kampf stellte stimmte, obwohl jeder Dieb von sich behauptete, dass er einfach nur schlauer war, als alle anderen die sich abmetzeln ließen. Doch eine Wahl besitzt Acair nun nicht mehr.
Ihre Rüstung ist darauf ausgelegt bei Gefechten ihr Leben zu schützen. Nicht etwa weil irgendjemand in Silbrighort an ihr hängt, sondern daran, dass sie die Burgmauern noch lange verteidigen kann. Der Verlust ihres Lebens wäre nur ein Makel in der Statistik, mehr nicht.

Neben dem Kaputzenhemd welches sie immer noch unter all ihrer Rüstung trägt, und der ebenso funktionalen Hose, schützen sie diverse Lederanfertigungen. So zum Beispiel Armschützer die sie zum Blocken einfacher Waffen nahmen kann, welche sie jedoch auch vor der eigenen Bogensehne schützen. Sie ummanteln ihren gesamten Arm bis hinunter ins Handgelenk, wo sie von Lederhandschuhen überdeckt werden. Die Oberarme und das Ellengelenk sind ungeschützt, da sie diese voll bewegen muss. Ein ebenfalls aus gehärteten Leder gearbeiteter, erweiterter Brustpanzer schützt ihren gesamten Oberkörper, von den Schultern an bis über den gesamten Unterbauch. Der Helm, der ihren Kopf schützen soll, beginnt tief in der Stirn, kurz über ihren Augen und zieht sich über den gesamten Kopf bis hinunter in den Nacken, wo er spitz zuläuft und zugleich den Nackenbereich vor scharfen Waffen, wenn auch nur dürftig, schützt. Auch ihre Beine sind von gehörteten Leder, in das etwa 1cm breite und 2mm dünne Metallstreifen eingearbeitet sind. Diese sind von außen nicht zu sehen, da sie auf der Innenseite liegen und so den Schutz der Schienbeine erhöhen sollen. Damit auch Hüfte und Oberschenkel ausreichend geschützt sind, besitzt Acair auch noch einen Hüftschütz. Dieser ist wie ein Gürtel, an dem zwei Lederschnitte angebracht sind. Das ganze hätte auch in einem sein können und hätte dann die optik eines Rocks gehabt, jedoch erlaubt die Teilung des Lederstücks eine höhere Beweglichkeit. Diese Lederschnitte schützen ihre Oberschenkel seitlich und frontal. Der Schutz ist ähnlich dem japanischen Haidate. Dazu kommen die Stiefel, welche flach, jedoch bis auf die Mitte ihres Schienbeines reichen. Sie sind aus mehreren Lederelementen gearbeitet und bieten eine recht große Bewegungsfreiheit, so dass sie ohne Probleme in die Hocke gehen, laufen, klettern oder zutreten kann. Alles in allem beläuft sich das Gewicht ihrer gesamten Rüstung auf etwa 6 kg. Darin mit eingerechnet ist der ebenfalls lederne Köcher, in dem sie ihre 20 Bolzen aufbewahrt. Heraus schauen nur die mit rot eingefärbten Truthahnfedern besetzten, ungefährlichen Enden mit der sog. Nocke. Ist sie unerlaubt im Dorf oder der Umgebung unterwegs, wenn sie niemand erkennen soll oder es kalt ist, trägt sie über all dieser Rüstung noch einen dunkelbraunen Mantel, wobei die Kaputze ihr Gesicht verbirgt.

Talente/Magie:
    Farbgeber ( 2 Punkte )
    Acair ist in der Lage Dingen eine neue Farbe zu geben, indem sie diese einfach nur ausspricht. So kann sie beispielsweise Bälle, Säulen, aber auch Menschen quasi „einfärben“, Dies hat keine Auswirkungen auf die Gesundheit des anderen oder auf die Stabilität von Dingen, man könnte sagen, dass diese Fähigkeit sinnlos ist, da die Farbe nach einigen Tagen auch wieder ihren normalen Zustand annimmt. Richtig eingesetzt kann diese Fähigkeit jedoch zur Verwirrung eingesetzt werden, wobei Verwirrung hier bis hin zur Panik reichen kann. Dafür ist jedoch der geschickte Einsatz von Sprache vor allem von Vorteil.

    Gabe der Sprache ( 5 Punkte )
    Auch eine Fähigkeit die einem im Kampf nicht das geringste nützt, jedoch schon allein in der Diplomatie Gold wert ist. Die Gabe der Sprache beinhaltet nicht die Schlagfertigkeit oder den sinnvollen Gebrauch von Sprache, sondern das Beherrschen jeglicher Sprachen. Dialekte und Tierlaute teilweise eingeschlossen. Man muss sich zunächst an den Wortklang gewöhnen, dann ist man in der Lage jede Art der verbalen Kommunikation zu verstehen. Da Tiere beispielsweise jedoch meist eine Kombination aus verbaler und nonverbaler Kommunikation nutzen, ist es bei diesen etwas schwieriger. Vor allem das Nachahmen dieser Laute bedarf etwas Übung, ist jedoch kein Ding der Unmöglichkeit.
    Bei Menschlichen Dialekten ist dies viel einfacher. Wenn man den Umgang mit seinem Mundwerk einmal gelernt hat, kann man fast jede Sprache der menschlichen Rasse fließend sprechen, als wäre man damit aufgewachsen. Auch hier gibt es die Schwierigkeit mit Dialekten. Diese sind wiederum etwas schwerer, doch wesentlich leichter als die Kommunikation mit Tieren.


Sonstige Ausrüstung: Die Taschen an ihrer Rüstung belaufen sich auf ihren Köcher – welcher die Bolzen beinhaltet – eine Einkerbung in ihren Beinschonern, welche als Versteck für ihren Dolch dient und die Taschen, welche an die Lederschnitte ihres Hüftschutzes intrigiert sind. Dazu kommt eine Feldflasche, die an den Gürtel des Hüftschutzes befestigt werden kann. In den Taschen des Hüftschutzes befindet sich einmal ein 1m x 0,5m großes Leinentuch, welches zum notdürftigen Versorgen eigener Wunden von Acair benutzt wird und sonst nichts.

Reittier, falls vorhanden: Ein Reittier hat Acair nie zugesprochen bekommen. Sie muss sich so gut es geht auf den Beinen halten und so jegliche Flucht ergreifen oder Strecken hinter sich bringen. Dennoch ist sie in der Lage sich auf dem Rücken eines Tieres zu halten, dieses muss nur bereit sein sie zu tragen.


Zuletzt von Acair Tokorga am So März 11, 2012 8:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Acair Tokorga



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BeitragThema: Re: Acair Tokorga   So März 11, 2012 4:24 pm

Lebenslauf


Übersicht:
Geboren wurde Acair in eine Familie von Seeräubern. Ihr Vater war Horando Tokorga. Eigentlich hätte sie einen ganz anderen Nachnamen haben müssen, da der Verband von Seeräubern von den Grauländern abstammte, sich jedoch im Verborgenen hielt und sich auf Hinterhalte spezialisiert hatte. Morden, Plündern und Rauben war das was Acair schon seit ihrer frühsten Kindheit kennen lernte. Was ihr allgegenwärtig war. Das Hab und Gut anderen zu rauben um selbst zu überleben war ein ganz alltäglicher Vorgang, den Acair natürlich nicht von Kindesbeinen an mit ausübte. Sie lebte zuerst in dem Versteck der Shikeashi. Der Name Shikeashi wurde von Fremden in die Gruppe gebracht, einigen aus fremden Gefilden. Er bedeutete so viel wie Rache. Obwohl vor langer Zeit schon vergessen wurde, wen sie rächen wollten. Sie waren nichts weiter als eine bunt gemischte Gruppe die schon lange keine reine Gruppe von Grauländern waren. Horand selbst stammte aus dem fernen Osten, wie auch seine Frau, die jedoch bei der Geburt des Kindes früh verstarb.

So wuchs Acair auf der Insel der Gruppe auf, welche im verborgenen Nebel einer Küstenlinie lag, hinter Sandbänken verschanzt und von Landgängern der Gruppe bewacht wurde. Es war ein sicherer, kleiner Ort und die Mitglieder der Shikeashi versuchten nicht einmal ihr Territorium zu vergrößern, sondern nur ihren Reichtum zu mehren und ihn so schnell wie möglich trotzdem wieder unter die Leute zu bringen. Natürlich mussten sie auch ihre Familien ernähren, ihren eigenen Unterhalt zahlen und die Schiffe reparieren, doch sie waren gut organisiert, so dass all dies keine große Hürde darstellte. Ansonsten bot Gutator, die Insel, noch die Müglichkeit aller möglicher Vergnügen. So das den meisten auch nicht langweilig wurde. Vor allem für die älteren unter ihnen – die nicht mehr Minderjährigen – gab es allerhand was sie so in ihrer Freizeit tun konnten. Zum Beispiel den Anhängern des ältesten Gewerbes der Welt einen Besuch abzustatten. Oder einfach eine gemütliche Runde Poker spielen. Es gab einiges an Möglichkeiten – die Acair erst einmal verschlossen blieben.

Acair vergnügte sich auf der Insel indem sie Erkundungstouren startete, mit den anderen Kindern herum tobte und eine eigentlich ganz normale Kindheit durchlebte. Bis sie sechs Jahre alt wurde und ihr Vater begann sie auf das Leben auf See vorzubereiten. Sie hatte sich schon vorher für die imposanten Schiffe interessiert und hatte schon ein paar theoretische Vorkenntnisse, doch diese mussten ausgebaut werden. Sie durfte beim Verladen der Schiffe zusehen und mithelfen, bei den Reparaturen im Hafen und andere Dinge die man vom Land aus erledigen konnte. Zudem lernte sie mit einigen anderen Kindern, dessen Eltern auch zur Mannschaft der Shikeashi gehörten, das Kämpfen. Die einzige Waffe die man ihnen gab war der Dolch. Das sollte ihre Standartwaffe sein. Sie übten auch mit Rapieren, Schwertern und anderen Waffen, doch wirklich gut waren sie nur im Umgang mit dem Dolch. Sie waren flink, wendig und auf See waren sie keinen schwer gepanzerten Truppen gegenüber gestellt. Es war eine handliche und sowohl nützliche Waffe.

Mit neun Jahren durfte Acair mit auf See fahren. Sie hatte zudem ihr Talent, die des Farbgebens, erkannt und spielerisch erlernt. Ihr Vater hielt es nur für eine Spielerei, wenn auch eine sonderbare. Doch nach kurzer Zeit erst bemerkte er wie verwirrend diese Gabe auf Gegner wirken konnte. Als auf einmal das Schiff selbst sich blutrot färbte, oder die Segel in tiefes Schwarz getaucht waren. Auch Acairs Talent die Sprachen dieser Welt fließend zu beherrschen wurde bei einem Überfall entdeckt. Als Acair den fremdzüngigen in fließendem französisch aufforderte die Gegenwehr doch bitte zu unterlassen (weniger höflich ausgedrückt).

Ihre Lehrer waren alle Mitglieder der Shikeashi und die See. Sie lernte schnell, war eine gelehrige Schülerin die sich als bald als gute Seefahrerin herausstellte. Die Grundprinzipien der Nautik waren ihr vertraut und sie hatte ein Gefühl für die See, genau wie ihr Vater. Doch im Alter von 12 Jahren wurde sie von ihm getrennt. Bei einem Angriff auf ein Schiff, welches Güter für Silbrighort transportierte, wurde Acair gefangen genommen. Sie wurde mit den Gütern auf dem Schiff bis zum nächsten Hafen transportiert und dann über den Landweg nach Silbrighort gebracht, wo sie dem „Richter“ überstellt wurde. So etwas wie eine Chance auf Verteidigung bekam sie nicht. Das Verfahren bestand für sie nur aus Vorwürfen, Gefangenschaft und zwischenzeitlicher Folter. Letzteres veränderte sie für ihr Leben. Sie war zuvor ein doch fröhliches Kind, doch die Folter veränderte sie. Ja, sie wollte immer noch zu ihrer Familie, aber nun hatte sie selbst wieder ein Motiv mit dem sie zur See fahren und morden konnte: Rache an ihren Peinigern. Ob Daumenschrauben, Brandmarken, Wasserfolter oder Schlafentzug. Alles war schrecklich.

Als sie daraufhin das Angebot bekam für die Stadtwachen von Silbrighort zu arbeiten war Acair schon 13 Jahre alt. Nur weil sie schon verurteilt war, hieß dies nicht, dass die Folter aufhörte. Folterknechte wollten ausgebildet werden und Gefangene waren da gute Übungsobjekte. Und Acair erwies sich schon seit einem Jahr als sehr wehrhaft. Sie nutzte ihre Möglichkeiten immer sehr gut aus. Doch die Chance zu fliehen indem sie vorgab bei den Wachen zu arbeiten, witterte sie und beschloss sie zu nutzen. Bis dahin hatte sie keine Ahnung wofür das Mahl auf ihrem Handrücken stand. Als sie dann das erste Mal, nachdem sie einige Wochen mit der Armbrust hatte trainieren müssen, mithelfen sollte einige Angreifer zu eliminieren, versuchte sie zu fliehen. Erst war es nur ein warnendes Brennen des Mahls, daraufhin folgte Herzrasen, Erinnerungen an die Folter und darauffolgende Ohnmacht. Als sie wieder aufwachte befand sie sich wieder in ihrer Zelle. Was genau es mit dem Mahl auf sich hatte wurde ihr dann erklärt. Es machte ihr unmissverständlich klar, dass sie nicht von hier entfliehen könnte. So fügte sich Acair ihrem Schicksal und bekam kurz darauf sogar die Genemigung außerhalb des Gefängnisses zu leben. Ihre Rüstung die sie von der Stadt gestellt bekam war mehr als unzureichend, so dass Acair versuchte einen Rüstungsschmied aufzutreiben, der ihre Rüstung reparieren oder auch ausbauen könnte. Sie fand sogar jemanden der ihr dieses Handwerk begann zu lehren.

Nun ist sie eine scheinbar zwangsloyale Kriegerin des Dorfes, die mit dem Kriegsbogen die Mauern von Silbrighort verteidigt, doch im Verborgenen sucht sie immer noch nach einer Möglichkeit zu entkommen. Ihr bisheriger Plan jedoch hapert an einer wichtigen Stelle: Sie weiß nicht wo sich die Rune befindet, welche mit ihrem Brandmal verbunden ist. Sofern ihr Gefangenenleben es zulässt sucht sie nach Informationen über den Rauner welche die Rune erstellt hat und Runen an sich. Doch solche Informationen werden unter Verschluss gehalten und es ist schwer an sie heran zu kommen. Trotzdem eine Aufgabe die Acair sich stellen will.

Schreibprobe: Acair saß in ihrem Zimmer. Vor ihr auf dem Tisch lag ein Teil ihrer Lederrüstung. Der restliche Teil hing über dem einzige Stuhl im Raum. Was sonst noch in der kargen Behausung war? Ein Bett und eine kleine Komode. Das musste reichen. Es war beinahe mehr als manch anderer hatte, sie hatte schließlich ein ganzes – wenn auch kleines Zimmer – für sich. Ihr taten die Glieder weh, bei dem Training vor wenigen Minuten hatte sie einiges einstecken müssen. Müde ließ sie sich nach hinten auf das Bett fallen. Es war unbequem, jedes Brett bot mehr Komfort, aber es war ihr Bett und gerade eben war es ihr egal. Sie schloss die Augen und versuchte etwas Ruhe zu finden. Erst war auch alles gut. Sie stellte sich das Rauschen der Wellen vor, der Blick in den Horrizont... wo Meer und Himmel sich berühren. Doch auf einmal schlugen die Bilder um. Überall war Wasser, eine Hand hielt sie fest am Genick und sorgte dafür, dass sie nicht auftauchte. Schlagartig öffnete Acair die Augen und saß kerzengerade im Bett. Der Raum schien zu wanken, doch dieses Gefühl ließ wenige Sekunden später auch schon nach. Schwer atmend sah Acair sich um. Niemand war in ihrem Zimmer. Sie bemerkte, dass eine ihrer Hände an ihrem Dolch lag... Noch einmal atmete sie tief durch, stand auf und ging zum Fenster. Es war verdreckt und so wischte sie mit ihrem Ärmel gegen das einfache Glas. Draußen liefen die Menschen hin und her, erledigten Besorgungen oder gingen ihren Geschäften nach. Acair kannte keines dieser Gesichter. Nach all diesen Jahren war sie immer noch eine Fremde... oder aber eine Gefangene.


Zuletzt von Acair Tokorga am So März 11, 2012 8:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Acair Tokorga   So März 11, 2012 8:14 pm

Eine ungewöhnliche Fähigkeitenwahl, aber da die Bw eine wirklich Schöne ist, werde ich daran nichts zu meckern haben ^^ Auch an der Armbrust nicht.

Eine runde Sache. Nur eine Frage: Ist Silbrighorn, das öfters im Text auftaucht, das im RP-Bereich stehende Silbrighort oder einfach eine andere Stadt mit zufällig ähnlichem Namen?
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BeitragThema: Re: Acair Tokorga   So März 11, 2012 8:18 pm

Es ist Silbrighort, ich hatte nur den Namen falsch memoriert Wink
Ist auch schon geändert.

Ich hab bei der Armbrust extra nachgesehen, sie existierte unter anderem Namen auch schon im Mittelalter Wink
Hatte gehofft, dass das so passt (zum Glück zurecht)


Bild kommt nach, muss noch gezeichnet werden.
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BeitragThema: Re: Acair Tokorga   So März 11, 2012 8:24 pm

Alles klar ^^

Ja, die Armbrust passt.

Angenommen
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